Rezensionen:

Rezensionen zu: Büchern, Postern und weiteren Accessoirs für die Wohnung.

Rezension:Häuser des Jahres: Die besten Einfamilienhäuser 2012 (Gebundene Ausgabe)

"Die Stadt bedeutet Dichte. Das letzte unbebaute Grundstück in der Wielandstraße verlangte eine Entwurfslösung die auf die geringe Grundstücksgröße reagiert, ohne dabei Dichte zu Enge werden zu lassen. Wir haben uns dieser Situation gern angenommen und wie wir denken können, ein besonders, zugleich eigensinniges und dennoch zurückhaltendes Haus realisiert." (Jo. Franzke, D- Frankfurt.

Der vorliegende Bildband wurde von Wolfgang Pehnt und Wolfgang Bachmann auf den Weg gebracht und stellt die besten 50 Einfamilienhäuser des Jahres 2012 vor. Dabei dokumentiert das Buch die Arbeit des Preisträgers, einen Sonderpreis, vier Auszeichnungen und ferner vier Anerkennungen als auch 40 weitere Beispiele der Konkurrenz "Häuser des Jahres- Die besten Einfamilienhäuser".

Die Häuser werden alle sehr gut und ausführlich in Bild und Text präsentiert. Das Urteil der Jury, wonach mittels professioneller Innen- und Außenaufnahmen die Objekte bestens veranschaulicht werden und die Gebäudedaten sowie die Projektbeschreibungen wissenswerte Hintergrundinformationen zum Verständnis des Projekts liefern, kann ich nur bestätigen.

Bis auf wenige Ausnahmen werden die Grundrisse und Schnitte im Maßstab 1:200 wiedergegeben. Die Gebäudedaten geben Auskunft über die Grundstücksgröße, Wohn- und Nutzfläche, Anzahl der Bewohner, über die Bauweise, die Baukosten, Energiekennwerte sowie das Baujahr.

Nach einer mehrseitigen Einleitung von Wolfgang Pehnt lernt man zunächst die drei Terrassenhäuser des Preisträgers Daniele Marques kennen und möchte am liebsten sofort dort in eines der Häuser einziehen. Die Jury entschied sich deshalb für Daniele Marques Objekte, weil das Ur-Schweizer Thema des Terrassenhauses durch ihn intelligent variiert wurde, (vgl.: S.26).

Wer die Absicht hat, im kommenden Jahr ein Haus zu bauen, zu erweitern oder umzubauen findet in diesem
Buch  viele gute Anregungen.

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Empfehlenswert.

 

Rezensionen:Mein Wohnbuch: 1001 Ideen für ein persönliches Zuhause (Gebundene Ausgabe)

Clare Nolan wartet in diesem reich bebilderten Buch mit 1001 Ideen für ein schönes Zuhause auf. Dabei befasst sie sich im 1. Kapitel zunächst einmal mit den Grundlagen dafür und erläutert in diesem Zusammenhang zunächst wie Farben wirken, denn Farbe und Raumwirkung ist für sie ein wichtiges Thema und hier zunächst die Wandfarbe, aber auch die Holzfarben und die Farben der Accessoires.

Die Autorin zeigt wie man das Chaos in der Wohnung bändigt, d. h. wie man mittels Stauraum Ordnung schafft, wie man Schönheitsreparaturen in der Wohnung bewerkstelligt, renoviert und restauriert, tapeziert und Polsterarbeiten ausführt.

Mit der Kunst der Präsentation von Gemälden, Fotos und Drucken wird man vertraut gemacht, liest Wissenswertes zur Raumgestaltung mit großformatigen Bildbänden und lernt auch die richtigen Leuchtmittel kennen. Sehr gut sind die Tipps zum Abbrennen von Kerzen, auch die Beleuchtungsideen für draußen und die Hinweise, wie man Düfte in der Wohnung stimmungsvoll, aufmunternd, tröstend oder belebend einsetzt.

Blumenarrangements aller Art werden vorgestellt und klassische Blumen-Probleme werden angesprochen, bevor Gestaltungideen der einzelnen Räume in der Wohnung dem Leser nahe gebracht werden. Idee 'für den Eingangsbereich, das Wohnzimmer,die Küche und das Esszimmer, das Arbeitszimmer, die Schlafräume sowie das Badezimmer werden dargeboten. Sogar die Kunst des Tischdeckens kommt zur Sprache und es werden gute Tipps für stilvolles Tafeln vorgestellt.

 Bei den 1001 Ideen werden, wie erwähnt, auch solche für ein schönes Homeoffice zur Sprache gebracht. Hier immer wieder Veränderungen vorzunehmen, ist mir sehr wichtig. Man muss ja nicht wöchentlich die Wände neu anlegen, Blumenarrangements und ab und an neue witzige Accessoires können bereits Wunder wirken, ebenso ein frischer Zitrusduft, der gute Laune schenkt.

Ein wirklich tolles Buch, an dem man viel Freude hat und das von großem praktischen Nutzen ist. Empfehlenswert.

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Rezension:Living in Style Mountain Chalets (Gebundene Ausgabe)

Gestern habe ich eine Rezension zu einem Bildband über Traumhäuser am Wasser verfasst, heute nun geht es um einen anderen Sehnsuchtsort: das Chalet in den Bergen.

Im vorliegenden Buch werden rund 50 exklusive Häuser vorgestellt, deren Inneneinrichtungen in direkter Beziehung zu ihrem Umfeld stehen. Die Materialien, die verwendet werden, sind regionalen Ursprungs und man findet neben den traditionellen Stilen durchaus auch Luxus, Wellness und Design, wie dies im gehobenen Wohnstil Usus ist.

 Die Chalets befinden sich u.a. in Kitzbühl, Seefeld, Chamonix, Megéve, Gestaad Valley, St. Moritz, Zermatt, Aspen, aber auch in Hirafu.

Aufgrund von sehr schönen Fotos erhält man visuelle Eindrücke davon, wie das jeweilige Gebäude von außen aber auch von innen ausschaut. Dazu gibt es immer eine mehrzeilige textliche Erläuterung in englischer, deutscher und französischer Sprache. Viel Holz, Brauntöne, teilweise aber auch Felldekoration charakterisieren die meisten Chalets, die im Winter gewiss häufiger als im Sommer bewohnt werden.

Besonders angetan bin ich von "Chesa Musi" in St. Moritz, dessen Besitzer großen Wert auf die Auswahl von Materialien legt. Das Haus ist aus Naturstein und Holz gebaut und man kann von allen Seiten das Panorama genießen. Die lichtdurchfluteten Räumen und die moderne Einrichtung aus hellem Holz gefallen mir hier besonders, auch die Tatsache, dass man auf das Winterbergromantik-Accessoire "Felldecke", das ich abtörnend archaisch finde, verzichtet hat.

 Ein Buch, das all jenen gefallen wird, die sich für Design interessieren.

 Empfehlenswert.

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Rezension:Individuell wohnen mit Farbe: 1000 fantasievolle Kombinationen zum Ausprobieren (Gebundene Ausgabe)

David Wills, der Autor dieses Praxisbuches, das m.E. in jeden Haushalt gehört, betreibt seit mehr als 20 Jahren ein Architektur und Planungsbüro. In seinem Ratgeber stellt er 1000 phantasievolle Kombinationen für alle Räume im Haus vor. Das Buch schenkt nicht nur praktische Entscheidungshilfen, sondern führt auch zu solidem Wissen über Farbtheorie und gibt eine Fülle von Anregungen, um seine vier Wände hübscher zu gestalten.

Zunächst wird genau erläutert, wie man mit dem Buch arbeitet, dann wird man mit dem Wesen der Farben vertraut gemacht. Ausführlich wird der Farbkreis erklärt und man wird über Primär- und Sekundär- sowie Komplementärfarben und harmonische Farben aber auch über triadische Kombinationen in Kenntnis gesetzt.

Man liest des Weiteren Wissenswertes über die farbintensive Akzente in der Wohnung und erfährt, wieso stark gesättigte Farben die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, liest  auch Wissenswertes über den Tonwert, über warme und kühle Farben und hier, dass man die "Farbtemperatur" bei der Raumgestaltung unbedingt bedenken sollte. Farbe und Licht sind ein weiteres Thema, auch erfährt man, wie man Farbe richtig kombiniert, wie man mit Kontrasten spielt, was man unter raffinierten Harmonien zu verstehen hat, sowie unter Naturfarben und saisonalen Farben.

 Ist dieses alles erst einmal klar, kann man sich dem Kapitel "Farbe zu Hause" zuwenden. Hier erfährt man zunächst, was die Farben verraten, die ja bekanntermaßen Einfluss auf unsere Gedanken und Gefühle nehmen. In diesem Zusammenhang liest man auch, wie die Farben auf unseren Körper wirken, lernt mit Akzentfarben zu spielen, sich anhand von Texten und Bildern mit Farben für die Wohnräume zu befassen und aufgrund von 680 Farbkombinationsbeispielen vielschichtige Anregungen zu holen.

Man hat Gelegenheit von stets in vier Streifen geteilten Seiten Farbkombinationen in beispielhaften Räumen, interessante Kombinationen zu gestalten. Mit dieser sinnvollen Spielerei kann man sich abendfüllend beschäftigen und sein Farbempfinden schulen, bevor man schließlich zur Tat schreitet und den eigenen vier Wänden ein neues Aussehen schenkt.

 Ein toller Ratgeber, den ich allen Lesern empfehle, die sich nach "Tapetenwechsel" sehnen.

Empfehlenswert.

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Rezension: Traumhäuser am Wasser- Alexander Hosch

Von einem Haus am Wasser träumen gewiss viele. Doch nicht jeder hat eine präzise Vorstellung davon, wie ein solches Haus konzipiert sein sollte. Der freie Journalist Alexander Hosch reiste durch ganz Europa, um die schönsten Häuser dieser Art ausfindig zu machen und über sie zu berichten. Seinen Projekt-Texten ist eine Fülle von Fotos unterschiedlicher Fotografen beigegeben, so das ein prachtvoller Bildband auf den Weg gebracht werden konnte, der zudem detaillierte Pläne von den Arbeiten der 30 erstklassigen Architekten dieser Häuser enthält, deren Adressen zum Ende des Buches allesamt veröffentlicht worden sind.

In der Einleitung wird gleich zu Beginn darauf hingewiesen, dass Grundstücke am Meer oder mit Seeblick ungeachtet möglicher Risiken und Nachteile die teuersten sind, die man kaufen kann und in Deutschland viele Gemeinden höhere Zweitwohnungssteuern für Häuser, die direkt am See liegen, anberaumen. Hosch vergisst dabei nicht zu erwähnen, weshalb trotz dieser Tatsache ein Haus am Wasser so enorm begehrenswert ist.

Die dann vorgestellten Häuser befinden sich mit wenigen Ausnahmen alle in Europa und hier. am Zürichsee, am Genfer See, am Wörther See, am Starnberger See, auf Ibiza, auf Sardinien in Port D `Andratx, um nur einige der Nobeladressen zu nennen.

Zu den Architekten zählen David Chipperfield, Kaufmann Widrg, Hirner und Riehl, Schwarz und Schwarz, Daniel Libeskind und viele andere mehr, die ihre Handschrift mittels  jeweils eines der gezeigten Häuser erkennen lassen.

Die Häuser werden alle textlich porträtiert. Man erhält aufgrund diverser Fotos von jedem einzelnen Objekt einen guten visuellen Eindruck und kann anhand der Baupläne einen Vorstellung davon gewinnen, wie jedes Haus konzipiert worden ist. Zudem werden auch immer technische Daten mitgeliefert.

Am meisten angetan bin ich von Casa Thun auf Capri. Hier hat der Architekt Matteo Thun ein altes Bauernhaus, 15 Gehminuten und 150 Stufen von der nächsten Straße entfernt, umgebaut. Wie er aus diesem alten, ein zeitgenössisches Haus gestaltet hat, wird gut  nach vollziehbar erläutert. Versteckt übrigens  wurde das Anwesen mittels üppig angelegter Vegetation aus Bougainvilleen, Zitronenbäumen, Glyzinien und Jasmin.
Wenn Thun sagt, sein Lieblingsplatz sei hier überall, kann ich das gut verstehen.

Das Haus in Brione am Lago Maggiore der Architekten Markus Wespi und Jérome de Meuron hat es mir auch sehr angetan, obschon es völlig anders im Stil daherkommt. Diese kleine Villa über dem See erinnert an ein einfaches römisches Gebäude von burghafter Massivität, trotz seiner nur 95 Quadratmeter Wohnfläche.

Für jeden Geschmack ist in diesem Buch etwas dabei, auch für  den Geschmack jener, die im Schlafzimmer täglich  mit Himmel und Meer erwachen wollen. Für  Menschen, die sich gerne mit schöner Architektur beschäftigen, ist das Buch eine wahre Freude.

Ein toller Bildband, den ich gerne empfehle.

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Rezension:Vom Glück mit Büchern zu leben (Gebundene Ausgabe)

"Wenn ich ein Buch aufschlage, ändert sich alles, eine Sprache entfaltet sich, eine andere Welt kommt mir nah ich trete aus mir selbst heraus." (Felicitas von Lovenberg) 

Die Autorin Stefanie von Wietersheim hat gemeinsam mit der freien Fotografin Claudia von Boch dieses sehr schöne, reich bebilderte Buch auf den Weg gebracht, das besonders jenen Menschen gefallen wird, die nicht nur gerne Bücher lesen, sondern diese ebenso gerne sammeln. Zu diesen Menschen zähle auch ich....... In der Einleitung reflektiert von Wietersheim zunächst, weshalb wir überhaupt lesen und konstatiert, dass Bücher als mobile Rettungsinseln unersetzlich sind. Wieso lassen Menschen teure Regale für Bücher zimmern oder ganze Räume oder gar Anbauten für sie errichten, fragt von Wietersneim ihre Leser. Ganz einfach, weil Bücher einen schönen Rahmen brauchen und man auf diese Weise den Autoren Respekt zollen kann. Bücher sind keine Wegwerfware. Bücher sind Kulturgüter, die man sorgfältig bewahren muss.

. Bei den Reportage-Reisen eruierten die beiden Damen unterschiedliche Spielarten des Zusammenlebens mit Büchern, Ziel der war es, nicht besonders prachtvolle Bibliotheken zu zeigen, sondern stattdessen zu vermitteln, wie Menschen mit ihren Büchern zusammenleben und welche Liebesgeschichte sie mit ihnen verbindet.

Die Buchparadiese folgender Persönlichkeiten werden vorgestellt: Felicitas von Lovenberg (Literaturkritikerin FAZ); Christine Gräfin von Brühl und Schrat (Autorin und Bildender Künstler); Johanna Rachinger (Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek), Ildikó von Kürthy (Buchautorin und Journalistin); Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (Unternehmer); Necla Kelek (Publizistin und Islamkritikerin); Florian Langenscheid (Verleger und Autor); Blanca Bernheimer (Galeristin); Prinz Asfa-Wossen Asserate (Autor); Regina Moth (Buchändlerin); Folge Tegetthoff (Märchendichter – und Erzähler); Mafalda Prinzessin von Hessen (Bühnebildnerin); Oliver Jahn ( Journalist und Chefredakteur von AD); Sibylle Canonica (Schauspielerin); Vitalie Taittinger (Künstlerische Leiterin des Champagnerhauses); Albrecht Mayer (Soloboist der Berliner Philharmoniker); Ivo Wessel (Kunstsammler); Gerhard Steidl (Verleger); Barbara Schöneberger (Moderatorin und Entertainerin); Wolfgang Siebeck (Gourmetkritiker und Buchautor).

Über das Leseverhalten dieser Personen erfährt man im Buch mehr als ich erwartet habe, lernt durch Fotos auch die einzelnen Bücherparadiese kennen und liest auch, wie dort die vorgestellten Buchliebhaber mit ihren Büchern leben. Den einzelnen textlichen Persönlichkeitsporträts folgen jeweils Kurzinfos zu Punkten wie etwa: Ein Buch, das mein Leben verändert hat. Ein Buch für Stunden der Melancholie. Ein Buch, das ich gerne geschrieben hätte. Ein Buch, das auf meinem Nachtisch liegt.

Es hat mich gefreut bei einer der Personen die gleiche Bibliothek eines französischen Herstellers entdeckt zu haben, wie ich sie besitze. Diese Bibliothek hat den Vorteil, dass man in den Regalen doppelt so viele Bücher unterbringen kann, wie in anderen Bücherwänden.

Es führt zu weit hier auf die einzelnen Personenporträts näher einzugehen. Die Liebe zum Buch ist bei allen vorgestellten Persönlichkeiten auf jeden Fall so groß, dass sie ihren Schützlingen einen wirklich schönen Rahmen bieten möchten.

Zu Ende des Buches sind die Lieblingsbuchhandlungen der Protagonisten und weitere gute Buchhandlungen aufgelistet.

Ob die Welt des gebundenen Buches zukünftig noch Bestand haben wird, sei dahingestellt. Es liegt an uns Lesern.

Empfehlenswert, für alle die gebundene Bücher lieben und sich darüber freuen möchten, dass auch andere Leser ihnen ein schönes Zuhause schenken.

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Rezension:Mit Stil: Bei großen Sammlern und Galeristen zuhause

Dieser Bildband präsentiert beeindruckende Häuser und Wohnungen großer Sammler, Antiquitätenhändler und Galeristen. 32 Wohnsitze auf dieser Welt geben Zeugnis vom exzellenten Stilempfinden ihrer Besitzer. Diese Wohnbeispiele befinden sich in Berlin, Los Angeles, New York, Chicago, San Francisco, London, Paris, Südfrankreich, Istanbul sowie in Belgien.

Zu jedem Wohnsitz und dessen Besitzer erfährt man in einem jeweils einseitigen Text Wissenswertes. Anhand von umfangreichem Bildmaterial kann man sich dann immer einen guten visuellen Eindruck von der Gestaltungsvielfalt verschaffen.

 Bei den Eigentümern handelt es sich um: Alexander Schütz, Asli Tunca, Axel Vervoordt, B4 20 TH Century Design, Blackman Cruz, Christina Grajales Gallery, David Gill Galleries, De Vera, Downtown, Eccola, Florence Lopez Antiques, Frémontier Antiquaires, Galerie Half, Galerie Patrick Seguin, Galerie Saint Jacques, Gallery Bac, Hedge Gallery, Ingrao, J. F. Chen, John Salibello Antiques, Lawson-Fenning, Magen Gallery, Mondo Cane, Richard Shapiro Antiques, und Works of Art/Studiolo, Roark Modern, Robert Stilin, T.C. Donobedian`s Paris Flea; Todd Merril Antiques 20 TH Century, Weinberg Modern und Wright.

Sehr angetan bin ich von dem Domizil der Designerin Asli Tunca und ihrem Gatten, dem Maler Carl Vercauteren in Istanbul, das mit einer originellen Ansammlung von Antiquitäten eingerichtet ist, zu denen zwei Sphinxe aus Sandstein und ein raumgreifender Kabinettschrank aus Antwerpen zählen. Der Durchgang ins Schlafzimmer besteht aus Schnitzwerk aus einem alten Schrank aus dem 19. Jahrhundert. Eine hinreißende Atmosphäre.

Gefallen hat mir auch das Domizil des Designers und Antiquitätenhändlers Axel Vervoordt in Belgien und hier im Speziellen der "Orient-Saal". Die chinesische Buddha- Skulptur stammt aus dem 13. Jahrhundert und besteht aus einst farbigem Holz...... Es macht große Freude, sich mit dem Stilempfinden der einzelnen Besitzer vertraut zu machen und die vielen Objekte und Accessoires zu betrachten, sowie sich über den Einfallsreichtum von Designern ein Bild zu machen. Unmöglich an dieser Stelle umfangreiche Fotobeschreibungen vorzunehmen.

Eine meiner Lieblingswohnungen im Buch ist jene des Antiquitätenhändlers in der 4. Generation Patrick Frémontier. Nach meinem Stilgefühl handelt es sich bei diesem Domizil um das edelste. Allein die Lampen aus venezianischem Glas sind eine Augenweide, die in Verbindung mit den vielen Skulpturen erahnen lassen, mit wie viel Überlegung hier die Wohnräume eingerichtet worden sind.

Dieser Bildband ist ein Hochgenuss für alle, die schön eingerichtete Räume lieben und sich gerne  inspirieren lassen.

Empfehlenswert.

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Rezension: Farbtrends- Axel Venn

Der Autor Prof. Axel Venn ist Professor für Farbgestaltung und Trendscouting an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Er befasst sich seit vielen Jahren mit Farbe und arbeitet mit dieser. Als Farb- Trend- und Ästhetikberater genießt er internationales Renommee. Das vorliegende reich bebilderte Buch hat er gemeinsam mit der Dipl. Designerin Janina Venn-Rosky auf den Weg gebracht.

Dass Farben Trends prägen, ist klar. Wer sich für Farbtrends in Wohnungen interessiert, wird hier viele inspirierende Ideen vorfinden. Bei allem ist natürlich die Funktionalität des Wohnens Voraussetzung für die vielen ästhetischen und sinnlichen Aspekte. Es geht bei der Wohnraumgestaltung nicht nur um Repräsentation, sondern auch um Gesundheit und Wohlbefinden. Der Autor erinnert hier,   um ein Beispiel zu geben, an einen körpergerechten Sessel, der wichtig für die Entspannung ist. Wobei Komfort durchaus weit mehr als ein ergonomisches Design umfasst. 

Mittels der richtigen Mischung aus Licht, Farbe und Form kann man den Wohnkomfort erheblich steigern. Man erfährt viel über Trendwelten und ihre Merkmale. Wie man liest, ist die Wohnkultur folkloristischer geworden. Die neuen Formen des Ambientes sind weitaus ökologischer, nachhaltiger, ressourcenschonender und langlebiger gestaltet, (vgl.: S.22). 

Erläutert werden die Trends für die Stilrichtungen des „City Chalet“, „ Modern Times“, „Houses of Comfort“ und „Colour Power“. Aufgeklärt wird man über die Farben und ihre Wirkung auf uns und auch darüber, dass Licht das Lebenselixier an sich darstellt. Anhand von Schaubildern lernt man Lieblingsfarben in den bestimmten Jahres- und in Urlaubszeiten kennen, aber auch Farben, die man zu bestimmten Zeiten oder Anlässen weniger schätzt, werden benannt. 

Mittels  Farbkreisen werden angenehme Farben, Komfortfarben, Geborgensein-Farben und Sicherheitsfarben vorgestellt und zweckbezogen erläutert. Dann folgen für die weiter oben genannten Stilrichtungen Erläuterungen zu Farbe, Assoziation, Raumwirkung und Sozialfunktion. Anschließend beginnt die Umsetzung, die bestens erklärt wird. Die Fotos machen Lust, sofort zur Tat zu schreiten. 

 Am meisten angetan hat es mir die Farbenbracht für Kreative. Die sind jene des Bildschirms, der schnell bewegten Bilder ohne Stop und ohne Übergang. Lifestyle als buntes, spannendes Erlebnis, was kann es schöneres geben 

Empfehlenswert.

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Rezension: Andrew Martin- Interior Design Review

teNeues erteilt im Hinblick auf Andrew Martin, dem Mann, der diesen exzellenten Bildband auf den Weg gebracht hat, nachstehende Informationen, die ich im Vorfeld meiner Rezension zitieren möchte, weil dieser Text perfekt die Wesentlichkeiten zum Herausgeber und dem Buchinhalt wiedergibt:

 "Andrew Martin ist eine der bekanntesten Einrichtungsfirmen der Welt mit Verkäufen in über 50 Ländern. Von der Sunday Times als "Oscar der Interior Design Welt" geadelt, präsentiert das Standardwerk der Inneneinrichtung auch in diesem Jahr die weltbesten Designer und ihre atemberaubenden Entwürfe. Der Andrew Martin Interior Design Review stellt rund 100 Designer vor und zeigt auf mehr als 1000 Abbildungen die unterschiedlichsten Stile aus aller Welt. Vorgeführt werden exzellente Einrichtungen, ob nun in Privathäusern, Hotels, Restaurants oder Superjachten, deren Stile ebenso klassisch wie extravagant sind – vom modernen klaren Stil Skandinaviens über den klassischen amerikanischen Stil bis hin zum Glamour Asiens bleibt Ihnen kein Einblick verwehrt. Der Andrew Martin International Interior Designer of the Year zieht Einsendungen aus aller Welt an." 

Nun meine Bemerkungen zum Buch: Diese Designer werden textlich (in Englisch) allesamt kurz porträtiert, anschließend lernt man jeweils anhand von Bildern ihre Art der Gestaltung kennen. Dabei trifft man auf Farb-und Formkompositionen aller Art und hat Gelegenheit sich vielschichtig inspirieren zu lassen. Silvio Rech und Lesley Carstens warten mit afrikanischen Stilelementen auf, die mich sehr beeindrucken, aufgrund der Farbkombi Braun-Grau-Weiß. Überaus edel und mit dem Versprechen verbunden, in einem solchen Umfeld Abenteuer aller Art zu erleben.

 Einige der gestalteten Räume sind für meinen Geschmack zu überladen, obschon der Gesamteindruck harmonisch und stimmig ist. Viele Räume erzählen Geschichten und lassen Rückschlüsse auf die Gedankenwelt der Gestalter zu. Stilmix entspricht im Grunde am meisten der Gedankenwelt eines gebildeten Menschen und doch sind es die Ideen eines Chang Ching-Ping, die mich besonders faszinieren, weil sie ins Hier und Jetzt führen mit ihren zur Konzentration motivierenden klaren Linien, die Erinnerungen an das Gestern völlig aussparen. In einer solchen Atmosphäre lässt sich unbeschwert leben, wie ich mir gut vorstellen kann.

Wer Freude an schönen Räumen hat und sich über den Zeitgeist der derzeit angesagten Designer informieren möchte, findet in diesem Prachtband alles, was sein Herz begehrt.

 Empfehlenswert. 

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Rezension: Lars Bolander- Interior Design Inspiration

Der Designer Lars Bolander stellt in diesem grandiosen Bildband viele seiner Gestaltungsideen vor. Nadine Kalachnikoff, die Ehefrau und Geschäftspartnerin dieses Stardesigners, berichtet im Vorwort, wo sie ihren Lars kennengelernt hat und charakterisiert den Mann an ihrer Seite als einen Wirbelwind, „ein aus Emotionen und Einsichten bestehender Tornado“.  Seine Lieblingsfarbe ist Grau. Diese Farbe überzieht er, so Nadine, gerne mit lebhafteren Farben. Er liebt das Licht, Antiquitäten, Reproduktionen und moderne Stücke, vergisst Kalachnikoff nicht zu erwähnen.

Lars Bolander erzählt in seiner dann folgenden Einleitung, von seiner schwedischen Herkunft. Sein Großvater war Eigentümer einer großen Fabrik für Glasfertigung. Er berichtet von seinem Werdegang als Designer und in diesem Zusammenhang, dass eine glückliche Fügung ihn mit Gunther Sachs und dessen Familie zusammengebracht habe. Reisen beeinflussen ihn, wie er schreibt, bei seinen Gestaltungsideen, in deren Umsetzung er gerne klare einfache Linien, Antiquitäten und eine helle Farbpalette mit theatralischen Kunstwerken und Objekten, die er in aller Welt mit Sorgfalt ausgewählt hat, bevorzugt.

Bolander zeigt zunächst seine Gestaltungsideen in seinem Haus in Bamboo Hill (West Palm Beach) und erläutert diese kurz in englischer, deutscher, französischer und japanischer Sprache. Die Beschreibung eines Raumes im Detail im Rahmen einer Rezension  ist aufgrund der Fülle an Gegenständen nicht möglich. Unzählige Antiquitäten, schöne Bilder, ein geschmackvoller Stilmix bei den Möbeln und Bildbände in dafür vorgesehenen Regalen wirken überaus inspirierend und entsprechen völlig meinen Geschmacksvorstellungen. 

Seite für Seite wird man in der Folge mit neuen Gestaltungsideen  konfrontiert. Grauer Korbmöbel mit pink- und brombeerfarbenen Bezügen wirken keineswegs aufdringlich, weil die Farbakzente nur dezent gesetzt wurden.  Eine Terrasse ist geradezu fernöstlich gestaltet. Das Haus erzählt die Geschichte seines Besitzers, der in der Lage ist all die Eindrücke harmonisch miteinander zu verbinden. Dazu sind nicht viele Menschen wirklich in der Lage. 

Bolander stellt nicht nur anhand von Bildern von ihm gestaltete Räume unterschiedlicher Häuser vor, sondern er schreibt auch über Menschen, die für ihn eine Bedeutung haben bzw. hatten. Zu diesen Menschen gehörte, wie eingangs bereits erwähnt, auch Gunther Sachs, dessen hohes Maß an Geschmack, Stilgefühl und Ästhetik ihn und den Stardesigner vom ersten Augenblick des Kennenlernens miteinander verbunden hat.

Immer wieder erfährt man, wo sich die einzelnen Objekte befinden, die der Farb- und Formkünstler eingerichtet hat. Jeder Raum hat seine besondere Note. Kunst spielt stets eine Rolle, so auch im „Minimalist Townhouse“ von Gunther Sachs, in dem sich heute neben zeitgenössischen Kunstwerken auch persönliche Fotos von Gunther Sachs befinden. 

Wer Inspiration sucht für die Gestaltung eigener Räume oder aber sich einfach nur gerne in Wohnwelten auf höchsten Niveau vertieft, wird in diesem Buch mit Sicherheit das Finden, wonach er sucht. Sehr empfehlenswert.

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Rezension: Die besten Bäder zum Wohlfühlen (Gebundene Ausgabe)


Dieses Buch 33 Traumbäder, die durch ein gelungenes Miteinander zwischen Bauherren und Bauplaner verwirklicht wurden.

Wie man eingangs bereits erfährt, sagen Trendforscher, die sich mit den langfristigen Entwicklungen in den gesellschaftlichen Auffassungen und Orientierungen befassen, dass das Bad immer mehr zum Ort der Gesundheitsvorsorge und Selbsttherapie wird.

Die Bäder im vorliegenden Buch zeichnen sich dadurch aus, dass Komfort und Design bestens miteinander harmonieren und wohltuende als auch gesundheitsfördernde Aspekte an zahlreichen Stellen präsent sind. Solche Stellen sind überall dort, wo Wasser fließt und in diversen Darreichungsformen auf den Körper trifft, um genossen zu werden, zudem in Form von wohlgestalteten Leuchten, angenehmen Farben, schönen Materialien und Wärme in unterschiedlichen Facetten.

Die einzelnen im Buch gezeigten Bäder werden genau beschrieben und Bilder sorgen für einen guten visuellen Eindruck. Man erfährt, wer die Hersteller aller Dinge, die erörtert werden, sind und teilweise auch, was man für die einzelnen Bäder berappen muss. Wenig ist es nicht gerade. Aber das ist klar, wenn man sich den Aufwand und die Qualítät vor Augen führt.

Die vier Interviews im Buch sind lohnenswert zu lesen, hier vor allem das Interview mit Dr. med Henning, die dazu Stellung nimmt, was man im privaten Bad für die Gesundheit tun kann.

Ich staune über die Möglichkeiten der Badezimmereinrichtungen selbst im kleinsten Bad und auch über das interessante Design von Badewannen. Sehr inspirierend.

Adressenmaterial und ein Herstellerverzeichnis sind beigefügt.

Empfehlenswert.

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Rezensionen:Einfamilienhäuser - Das ultimative Planungsbuch: Grundrisse, Materialien, Details (Gebundene Ausgabe)

Wolfgang Bachmann und Arno Lederer thematisieren in diesem reich bebilderten Planungsbuch 70 aktuelle Einfamilienhäuser, deren bauliche Anforderungen untergliedert sind in:

Schwierige Grundstücke, Auflagen und Bedingungen

Bauen in der Landschaft, Naturnähe in Feld, Wald und Wiese

Hanggrundstücke, komplizierte Gründungen- schöne Aussicht

Kleine Häuser, wirtschaftliche Lösungen

Introvertierte und einseitige Orientierung

Besondere Formen; geometrische Ordnung oder freie Komposition

Umbauten, Fortsetzungen, Einfügen in gewachsene Umgebungen

Abteilbare Grundrisse für Einlieger, Gäste und Arbeitsplätze


Arno Lederer erinnert in seinen Betrachtungen daran, dass den Architekten zwar die Schlüsselrolle des Planens zukommt, doch ihr Berufsstand nicht alle notwendigen Planungsleistungen erbringen kann. Deshalb gilt auch eine Sorgfaltspflicht bei der Auswahl der Ingenieure, die sich um die Haustechnik, d. h. um Heizung, Sanitär und Elektro oder um das Tragwerk des zukünftigen Gebäudes kümmern.

Anhand von Lage- und Bauplänen und vielen Fotos erhält man einen visuellen Eindruck von den vorgestellten und näher beschriebenen Einfamilienhäusern. Es werden zudem stets die Namen der Architekten genannt und man wird über die Art des Grundstücks, die Grundstücksgröße, die überbaute Fläche, die Wohnfläche, die Nutzfläche, den Bruttorauminhalt, die Anzahl der Bewohner, den Baubeginn, die Fertigstellung, die Bauweise und Baukonstruktion, die Baukosten etc. umfangreich informiert.

Das Planungsbuch zeigt, welche interessanten Möglichkeiten modernes Wohnen bietet. Bei vielen der vorgestellten Häuser dominiert kühle Sachlichkeit. Die Räume sind perfekt gestylt, die Lichtverhältnisse ideal, aber nicht wenige der Häuser wirken beinahe futuristisch und insofern fast unnahbar. Man muss sich von alten Wohnvorstellungen erst einmal lösen, um sich in diese schöne, neue Welt einzupassen. Wie immer ist Flexiblität gefordert, auch letztlich zu unserem Vorteil.

Ein inspirierendes Buch. Mein Lieblingshaus im Buch ist die "Villa Rotanda" in den Niederlanden. Ein Traumhaus, in dem sich die Bewohner gewiss wohlfühlen.

Empfehlenswert.

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Rezension: Modern und zeitlos wohnen (Gebundene Ausgabe)

Das vorliegende Buch von Wim Pauwels ist ein Referenzwerk zur zeitgenössischen Architektur und Einrichtung. Es enthält Hunderte neuer, bisher unveröffentlichter Aufnahmen modernder Häuser und Innengestaltungen.

Das reich bebilderte Buch ist untergliedert in die Kapitel: Eingangsbereich, Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Badezimmer, Schlafzimmer und Ankleide, Räume zum Entspannen, Arbeitsräume, Rund ums Haus und im Garten.

Zu Beginn eines jeden Kapitels erfährt man stets erst einmal Allgemeines zu dem entsprechenden Bereich. So liest man gleich zu Beginn, dass der Eingangsbereich die Verbindung zwischen der Welt draußen und dem Leben im Haus darstellt. Eng verknüpft sind hier funktionale und ästhetische Aspekte und von entscheidender Bedeutung soll hier die Dauerhaftigkeit der Materialien sein. Wobei Stimmung und Einrichtung dieser Räumlichkeiten besondere Aufmerksamkeiten erforderlich machen. Wissen sollte man, dass das Entree jeden Besucher ins Haus führt und aus architektonischer Sicht das Herzstück einer Wohnung darstellt, um das alle Räume geordnet sind, (vgl.: S. 15)

Die einzelnen visuellen Beispiele werden stets kurz erläutert. Man erfährt immer die Internetpräsenz der Architekten und Internet-Spezialisten im Rahmen der Bilderläuterungen.

Die vorgestellten Wohnzimmer gefallen mir besonders gut, weil das Design der Räume und der Möbel raffiniert und schlicht zugleich anmuten. Besonders begeistert bin ich von einem Einrichtungskonzept in einer Penthousewohnung am südlichen Rand von Brüssel, die wegen der klaren Linien besticht.

Die Wohnlandschaften in Weiß sind alle sehr schön, aber verschmutzen zu schnell. Ein helles Grau finde ich letzlich interessanter.

Wunderschöne Ideen in puncto Speiseräume warten auf den Betrachter. Hier hat es mir ein klassisch modernes, wohnliches Ambiente angetan, das die Handschrift der Interior Designerin Fabienne Dupont trägt,

Auf Seite 111 lese ich den Satz "Eine ansprechende Küche spiegelt den Lebensstil der Eigentümer wider, darum sind deren Bedürfnisse bei der Konzeption das A und O", und frage mich, weshalb das nicht für alle Räume gilt.

Sucht jemand Inspiratonen wird er auch im Bereich Küche viele finden. Ich staune über die Möglichkeiten und bin am meisten begeistert von einer ebenholzfarbenen Boffi-Küche mit einem modernen Esstisch und geschmackvollen Stühlen von De Padova, wobei meine Erfahrung mir zuflüstert, dass diese Stühle nicht ewig halten.

Die eckigen Badewannen im Buch sind nicht mein Fall. Hier begeistern mich mehr die abgerundeten Formen. Sehr schön ist hier eine frei im Raum stehende Wanne mit Waschbecken von Agape, Armaturen Dornbracht, Vorhänge Horne Sails, Spiegelschrank und Unterschränke nach Entwurf von Charles Zana. Der Boden ist hier mit Burgunderstein bedeckt, (vgl.: S. 175).

Die Vorschäge für Schlafzimmergestaltungen finden nur bedingt meine Zustimmung. Hier tendiere ich zu einer anderen Farbwahl. Doch das ist Geschmackssache.

Die Arbeitsräume hingegen treffen vollkommen mein Geschmacksempfinden. Je gerader die Linien, desto besser kann man sich konzentrieren. In einem Arbeitsraum darf nichts ablenken. Der Arbeitsplatz in einem friedlichen Umfeld nahe dem Meer ist ein Projekt von Peter Popeye. Dort würde ich gerne schreiben, viele Stunden am Tag und am Abend.

Die Vorschläge für den Außenbereich und den Garten sind auch sehr gut. Klare Linien in Verbindung mit der Natur: Das ist es überhaupt.

Der generelle Verzicht auf Stilelemente vergangener Zeiten würde mir in manchen Räumen nicht leicht fallen, auch der Verzicht auf mediterrane Farbtöne wäre eine Überwindung, aber letztlich glaube ich, dass die Gestaltungsideen des vorliegenden Buches bei einem eventuellen wohnlichen Neuanfang von mir den Zuschlag bekämen, weil die Klarheit der Linien und die edlen Materialien, die durch nichts in den Hintergrund geraten, mich letztlich überzeugen würden. In solchen Räumen ist kein Platz für das Gestern. In solchen Räumen ist man im Hier und Jetzt angekommen und darf sich wohl fühlen, ohne Befangenheit.

Empfehlenswert.
 
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Rezension:Wohnen mit französischem Charme - Inspirierende Ideen für Dekoration und Einrichtung (Gebundene Ausgabe)

Die Lifestyle-Designerin Carolyn Westbrook hat dieses traumhafte, reich bebilderte Buch auf den Weg gebracht, das Wohnideen mit französischem Charme vorstellt.
Ihr Buch untergliedert sie in die Kapitel:

-Eine französische Romanze

-Das französische Landhaus

-Das französische Bauernhaus

-Traditionell Französisch

-Modern Französisch

-Französisch Blau

-Präsentation

Die Autorin beschreibt die einzelnen Gestaltungsideen und erläutert all das, was auf den Bildern zu sehen ist. "Eine französische Romanze" eignet sich meines Erachtens nur bedingt für eine Wohnung, in welcher auch Männer oder sachlich orientierte Frauen leben. Die Farben Weiß und Rosa dominieren hier. Geschnürte Hussen bringen die Illusion von Couture mit ins Spiel, liest man und nickt. Putten und Madonnen, auch all die anderen Dekorationsgegenstände passen gut zueinander, aber überfordern rational tickende Menschen eindeutig. Trotz allem schön, aber nicht wirklich etwas zum Wohnen.



Ganz anders ist der französische Landhausstil. Ein französisches Landhaus strahlt vor allem Heiterkeit aus, erfährt man und hat Gelegenheit sich diesbezüglich auf den Bildern zu überzeugen. Die Autorin erläutert Details eines solches Stils, der von den dezenten Farben her meinem Geschmack entspricht. Orange-, Grün-, und Goldtöne verleihen den Räumen eine warme Atmosphäre. Die französischen Sessel bestechen durch ihre augenscheinliche Bequemlichkeit. Ein Traum ist die französische Landhausküche, die bereits erahnen lässt, dass man hier gut zu kochen versteht.



Im französischen Bauernhaus begeistert mich auch die Küche am meisten, die mit schönem Geschirr und vielen brauchbaren Accessoires ausgestattet ist. Weit mehr kommt mir der traditionell französische Stil entgegen, wie ich ihn in der eignen Wohnung bevorzuge, ein zeitloser Stile mit Möbeln, wie Grange sie herstellt. Die Ideen im Buch dazu sind bestens.



Auch die moderne Variante und "Französisch Blau" haben das gewisse Etwas. Hier werden zum Schluss alte Muschelkästen zu Dekorieren gezeigt. Eines dieser französischen Muschelkästchen schenkte mir die Nachbarin meiner Eltern als ich vier Jahre alt war. Sie muss damals demnach in Frankreich ihre Ferien verbracht haben. Ich verwahrte in dem Kästchen damals meine besonderen Schätze auf, so etwa die ersten Briefmarken aus fernen Ländern. Die allererste kam aus Peru. Lang ist her.



Das Dekorationsbuch zeigt mir, dass man mit solchen Trödel hübsche Gestaltungsideen umsetzen kann und warnt mich davor, mich vorschnell von den geliebten Dingen des Gestern zu trennen, denn auch sie finden letztlich irgendwo ihren Platz, wenn man bereit ist ihnen Raum zu schenken.



Empfehlenswert.

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Rezension:Living in Style London (Gebundene Ausgabe)

Dieser Bildband der Innenarchitektinnen Geraldine und Monika Apponyi stellt eine umfassende Auswahl der besten Interieurs namhafter Designern wie Tara Bernerd, Rabi Hage, Stephan Ryan und vielen anderen vor, deren Begabung darin besteht, die perfekte Einheit zwischen einmaligen, architektonischen, nicht selten historischen Räumen und deren Bewohnern herzustellen.

Wie Geraldine Apponyi in ihrer Einleitung bekundet, haben diese Innenarchitekten nicht bloß Räume geschaffen, die besonders stilvoll, elegant, individuell und exquisit sind, sondern sie auch mit praktischen und alltagstauglichen Interieurs ausgestattet. Alle gezeigten Wohnungen befinden sich übrigens in London.

Die Texte dieses reich bebilderten Buches stammen aus der Feder von Judith Wilson. Diese Erläuterungen zu den gezeigten Wohnräumen sind in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt.

Keine Inneneinrichtung gleicht der anderen, insofern gibt es viel zu beäugen. Manche Räume sind recht exzentrisch eingerichtet und für meinen Geschmack zu überladen mit Gegenständen, die es verdient hätten, als Solitäre zur Geltung zu kommen. Dies gilt nicht zuletzt für die Wohnung des Meisters zeitloser Raumgestaltung Christopher Gollut, dessen Wohnzimmer mich an Räume aus den Zeiten Oskar Wildes erinnert und für meinen Geschmack übermäßig plüschig und rückwärtsgewandt anmutet.
Gefallen hat mir die Kreation des Innenarchitekten Veere Grenney in der Beletage eines Gebäudes am Themseufer, deren Zimmerflucht sich über eine Breite von 18 Metern erstreckt. Wiederkehrende, zumeist beigefarbene Materialen und Formen sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.

Auffallend ist, dass die Innenarchitekten mit Stoffen und Kissen, Büchern, Lampen und Bildern es immer schaffen, den Räumen ihren individuellen Stempel aufzudrücken, selten stehen wirklich die Möbel im Vordergrund oder kommen einzelne Objekte zu Geltung. Michael Reeves ist einer der Ausnahmeinnenarchitekten, dem es gelingt, dem Wunsch seiner Auftraggeber zu folgen und durch ein neutrales Interieur, die Kunstsammlung der gezeigten Wohnung wirklich zu würdigen.

Auf den letzten Seiten werden die Innenarchitekten, deren Arbeiten im Buch thematisiert werden, kurz porträtiert und man erfährt auch Wissenswertes zu Autorin Judith Wilson.

Inspirierend und lehrreich sind die gezeigten Einrichtungsmöglichkeiten allemal.

Empfehlenswert.

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Rezension:Vintage Flowers - Zauberhafte Ideen für nostalgische Blumenarrangements (Gebundene Ausgabe

Diesen wunderschönen Bildband hat die Floristin Vic Brotherson auf den Weg gebracht. In der Einführung berichtet sie von ihrer Kindheit in der englischen Grafschaft Cumbria und von ihrem Studium. Bildende Künste hat Brotherson studiert. Da man von Malerei allein nur schwer leben kann, schuf sie sich mit dem Beruf der Floristin ein zweites Standbein und lernte Blumen zu schneiden, zu gestalten und auf diese Weise beseelte Stillleben zu kreieren.

Ihre Gestaltungsideen kann man im Buch näher kennenzulernen. Dabei beginnt sie mit zauberhaften Rosenarrangements. Hier gefällt mir die Idee für Rosen in kleinen Glasflaschen besonders gut, welch die Autorin mit "Rosen-Audienz" umschreibt.

Alle Ideen für die Rosengebinde werden bestens erläutert. Die Königin der Blumen wird mit Wild- und Gartenblumen in Krügen, Töpfen, Marmeladengläsern, Eimern und Teetassen arrangiert, bevor man romantische Tischgestaltungsideen kennenlernen kann. Hier geht es um pudrige Blumenarrangements in nostalgischen Rosatönen, auch um Maiglöckchen und anderes mehr. Ein Gebinde aus rosa Pfingstrosen, Dill und rosa Gartenwicken möchte ich erwähnen, das auf einem runden Holztisch einen ebensolch imposanten Eindruck hinterlässt, wie auf einer weißen Marmorplatte.

Vorgestellt werden des Weiteren einfache Arrangements in Alltagsgefäßen. Die Autorin liebt große lockere Laubzweige und alle Stauden, die sie nach dem Vorbild der Natur oder eines imaginären Gartens arrangiert, sodass sich auf diese Weise die subtilen Details und Farbpigmente der Laub-, Blüten-, und Staubblätter offenbaren. In dickbauchigen, weißen Sahnekrügen ergießen sich beispielsweise üppig blühende Laubzweige und machen deutlich wie edel gerade diese einfachen grün-weißen Sträuße wirken können.

Ausführlich wird Schritt für Schritt erläutert, wie man einen Strauß selbst bindet. Das ist keineswegs einfach, wenn er wirklich hübsch aussehen soll. Jeder, der unkundig einen Strauß zu binden versucht hat, weiß wie niederschmetternd die Ergebnisse sein können.

Anschließend lernt man dann intensive Farbmixideen kennen, so etwa pink- oder orangefarbene Nelken- oder Dahliensträuße, die mich farblich allerdings nicht so sehr ansprechen.

Mein Augenmerk gilt eher den klassisch eleganten Arrangements vergangener Zeiten, bestehend aus Hortensien, Rosen und Wicken, für die die Autorin sehr schöne Beispiele bereithält. Zu den besonders schönen Ideen zählen m.E. der Strauß mit schwarzen Frauenschuhorchideen kombiniert mit petrolfarbenen Hortensien und die zartrosa Rosenköpfe unter einer Glasglocke.

Die Erklärungen zur Verwendung von Maschendraht bei Arrangements finde ich sehr erhellend, auch die originellen Überlegungen zu weihnachtlichen Blumendekorationen, zum Anfertigen von Girlanden und zum Binden von Kränzen.

Brotherson wartet mit einer Materialliste fürs Blumenbinden auf und erklärt, wofür man die einzelnen erwähnten Gegenstände benötigt. Sie erteilt auch einige Faustregeln für Blumenarrangements, stellt Überlegungen zu Vasen an, zeigt wie man einen Strauß in einem Krug gestaltet, Steckschaum richtig nutzt und vergisst nicht einige wichtige Adressen zu erwähnen, z.B. wo man Steckschaum beziehen kann.

Das Buch schenkt dem Leser und Betrachter viele Inspirationen und zeigt, dass man mit wenig Aufwand die Wohnung durch Blumen hübscher gestalten kann.
Empfehlenswert.

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Rezension:Tischdekoration. Anders! (Gebundene Ausgabe)

Dieser Bildband ist schon 2008 erschienen, allerdings ist die dort gezeigte Tischdekoration alles andere als ein alter Hut.

Auf den Weg gebracht hat das Buch die Autorin Petra Harme, der Fotograf Matteo Manduzio und die Stylistin Natascha Sanwald.

Aufgrund der von Johann Lafer beigesteuerten Rezepte hebt sich das Buch von herkömmlichen Büchern, die sich mit Tischgestaltung befassen, auf angenehme Weise ab.

Einleitend erfährt man Näheres zum perfekten Dinner, erhält u.a. Infos für Einladungen, zum Timing, zur Tischordnung, zum Menü, der Musik etc.


Anschließend werden 11 Gestaltungsideen zu bestimmten Ereignissen vorgestellt. Dazwischen findet man immer wieder delikate Rezepte von Lafer, die sich einfach zubereiten lassen.


Die dargestellten Gestaltungsideen sind ohne großen Aufwand nachzuvollziehen. Dezente Farben und wenig Schnickschnack ergeben edle Ergebnisse. Besonders gelungen ist die unkonventionelle Tischdekoration für ein Seafoodgelage. Lafers beigesteuertes Rezept für "Jakobsmuscheln in der Schale mit jungem Spinat und Limonenschaum gratiniert" ist dabei (wie zu erwarten war) erste Sahne.


Kleine Papierschiffchen kann selbst ein Kind falten und geöffnete Austern auf weißen Tellern auf Eis und Seetang, begleitet von Zitronen zu servieren, ist auch keine große Sache. Dennoch werden Gäste begeistert sein und sich fast wie in der Normandie fühlen, wenn man die richtige Musik dezent im Hintergrund ertönen lässt.


Für den kommenden Mai habe ich schon einmal die "Waldmeister-Apfel-Bowle" vorgemerkt. Diese allerdings gibt es nicht mit dem angedachten Winterdekor, sondern mit der Gestaltungsidee "moderne Nomaden". Das Picknick findet nicht wie im Buch gezeigt auf dem Fußboden im Wohnzimmer statt, sondern im Wald, direkt dort, wo der Waldmeister wächst, stilvoll mit weißen Kerzen auf grünem Waldmeisterboden serviert. Was ich damit sagen möchte: die Ideen müssen nicht 1:1 umgesetzt werden, sondern sind als Anregungen gedacht und genau dies macht das Buch reizvoll.


Eine Vielzahl von Bezugsquellen von all dem, was man im Buch bewundern kann, findet man zum Ende des Bildbandes. Das ist für mich kein Kritikpunkt, sondern einzig eine Erleichterung beim Einkaufen von blauen Bändern, Basteldraht oder Jute.

Empfehlenswert.

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Rezension: Judith Wilson- Wohlfühlen

Dieses Buch wurde von der Journalistin Judith Wilson und von dem Fotografen Polly Wreford auf den Weg gebracht. Gezeigt wird wie man sein Zuhause zu einer Wohlfühloase umgestalten kann und zwar ohne tief in den Geldbeutel greifen zu müssen.

Das reich bebilderte Buch ist in drei Themenbereiche untergliedert. Diese lauten Wohlfühl-Stil, Wohlfühl-Motive, Gemütliche Räume.

Zum sogenannten Wohlfühlstil gehört nach Ansicht Wrefords eine Kombination von robusten Möbeln, sanften Farben, unkomplizierten Oberflächen und Wohntextilien, die man ab und an problemlos ausschütteln und reinigen kann. Die Möbel sollen bequem sein und stark genug um die Widrigkeiten des Lebens auszuhalten. Im Buch werden anhand von vielen aufschlussreichen Fotos Beispiele für ein solches Wohngefühl gezeigt. Dabei wird deutlich, dass es bei den Arrangements mehr um einen Lebensstil als um die Wirkung geht. Ausführlich wird erläutert wie man die Räume so plant, dass man sich gut darin bewegen kann und wie man diese gemäß dem Wohlfühl-Stils einrichtet. Nicht nur Wohnungen auf dem Land, sondern auch solche in der Stadt können, wie das Kapitel „Unbeschwerte Urbanität“ zeigt, mittels des Wohlfühlstils zum Paradies werden.

Anhand von vielen „Wohlfühl-Motiven“ wird man gestalterlisch sehr inspiriert. Man erhält gute Beispiele für sanfte Farbtöne in der Wohnung, von angenehmen, pflegeleichten Oberfächen, für unkomplizierte Textilien, für atmosphärische Beleuchtung, schöne Möglichkeiten zum Verstauen und Präsentieren und für Kerzenlicht und Blumenduft.

Gezeigt werden in der Folge entspannte Kücheneinrichtungen, behagliche Wohnzimmer, in denen Bücherregale nicht fehlen sollten, ruhige Schlafzimmer, wohltuende Badezimmer, glückliche Kinderwelten und des Weiteren praktische Rückzugsräume.

Auf den letzten Seiten gibt es eine Fülle von Adressen für die Bezugsquellen.

Mir gefällt der sogenannte Wohlfühlstil allein schon der sanften Farben wegen sehr gut. In solchen Räumen kann man relaxen und sich all den Dingen widmen, die ein gutes Zuhause den Bewohnern bieten soll.

Empfehlenswert.

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Rezension:Wie wir auf dem Land wohnen (Gebundene Ausgabe)

Der britische Autor Stafford Cliff und der französische Fotograf Gilles de Chabaneix haben dieses reich bebilderte, schöne Buch auf den Weg gebracht, das sie als eine Liebeserklärung an die vielen Möglichkeiten, wie wir unser Leben auf dem Land weltweit gestalten können, begreifen.


Untergliedert ist das Buch in die Kapitel

-Landschaften
-Das Haus auf dem Land
-Traditionelle Landhäuser
-Moderne Landhäuser
-Ländliche Details

Im 1. Kapitel werden gute Gründe angeführt, weshalb man auf dem Lande leben sollte. Die Landschaftsbilder sind in unterschiedlichen Gebieten dieser Welt aufgenommen worden. Nicht nur schöne Naturaufnahmen warten hier auf den Betrachter, sondern auch Ablichtungen von Obst- und Gemüsemärkten, von prachtvollen Gärten und pittoresken Landsitzen sowie all dem, was man an Schönem mit dem Begriff "Wohnen auf dem Lande" assoziiert.

Mehr als die Landschaften allerdings haben mich die gezeigten traditionellen Landhäuser interessiert, die man im 2. Kapitel sowohl bildlich als auch durch knappe, inhaltlich informative Texte entgegengebracht bekommt. Traumhafte Esszimmer und Küchen beeindrucken mich hier am meisten, aber auch Schlafzimmer mit Himmelbetten und Bäder mit freistehenden Badewannen sind in diesem Zusammenhang überaus inspirierend.

Den traditionellen folgen moderne Landhäuser, sehr dezent eingerichtet, mit hellen Farben und viel Licht aufgrund begehbarer Fenster.

Schlussendlich wird man mit kleinen, feinen Details vertraut gemacht, die jegliches ländliche Einrichtungskonzept erst voll zur Geltung bringen. Hier haben mich Fenstergestaltungen besonders interessiert, aber auch die offene Kamine.

Ein Buch, das viele gute Ideen in punkto geschmackvollem Wohnen schenkt.

Empfehlenswert.
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Rezensionen:Inspiration!: 100 Ideen zum Wohnen mit Farben, Stoffen und Tapeten (Gebundene Ausgabe)

Elisabeth Wilhide ist die Autorin dieses reich bebilderten Buches, das mit 100 Ideen zum Wohnen mit Farben, Stoffen und Tapeten aufwartet.

Zunächst thematisiert Wilhide Farben, die bei einem sogenannten zeitgemäßen Einrichtungsstil in den letzten Jahrzehnten nur sehr zurückhaltend eingesetzt wurden. Nun ist allerdings Farbe wieder angesagt. Jetzt tritt sie wieder selbstbewusst auf. Blutorange, Kirsche, auch Aquamarin werden ins Auge gefasst. Vitalität hat erste Priorität. Bravo.


Die Autorin zeigt, wie man Farben kombiniert. Dabei verdeutlicht sie anhand von Farbskalen viele Farben und erläutert, wozu diese passen. Zur Sprache gebracht werden u.a. bunte Muster, d.h. freche Streifen, Punkte, Rechtecke und ähnliche Formen auf Stoffen, Wänden etc. So schenken gefärbte Glasscheiben dem Licht eine faszinierende Tönung. Interessant sind diesbezüglich beispielsweise Raumteiler als Farbakzente.
Sehr schön auch ist farbiges Licht, über das man im Buch Näheres erfährt und das es lohnt, in der Wohnung einzusetzen.


Wilhide stellt eine große Anzahl geschmackvoller Tapeten vor mit floralen, monochronen und grafischen Motiven und zeigt, wie man diese als Blickfänger oder anderweitig einsetzen kann.

Des Weiteren kann man sich in Stoffmuster vertiefen, untergliedert in barock, natürlich, monochrom und erhaben. Für gewagte Muster bieten Textilien ein wunderbares Experimentierfeld, wie die Beispiele im Buch dem Leser klar machen.


Traumhaft sind die gezeigten "Kuschelzonen", die nur noch durch urgemütliche, sehr schön gestaltete Schlafzimmern getoppt werden. Hier wird verdeutlicht, was man mittels geschmackvoller Bettwäsche und hübschen Kissen gestalterisch zu Wege bringen kann.

Erwähnen möchte ich, dass sehr gut konzipierte Kapitel "Praxis". Hier wird gezeigt, wie man die Umgestaltung der Wohnung sinnvoll planen und vorbereiten kann und wie man Wände und Decken streicht oder auch tapeziert. Zu Stoff und Innendekoration und Veränderungen von Fußböden und Beleuchtung wird man auch schrittweise aufgeklärt.

Der Praxisteil ist wie ein gutes Kochbuch aufgebaut. Man kann im Grunde nichts falsch machen, wenn man sich brav an die Arbeitsanweisungen hält.

Das Adressenmaterial zum Schluss ist erfreulich umfangreich und insofern brauchbar.

Empfehlenswert.

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