Rezensionen:

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Rezension: Des Bouvrie Architecture Interior-teNeues

"Jan und Monique des Bouvrie leiten das zukunftsweisende Designbüro, das ihren Namen trägt. Bekannt für eine klare, moderne Ästhetik, verwenden sie markante Kunstwerke und gewagte Farben, um in ihren Wohn- und Gewerbeprojekten Wirkung zu erzielen." 

Diese Information kann man der Homepage von teNeues entnehmen. Dort auch erfährt man, dass der vorliegende Bildband Highlights aus der bisherigen Arbeit der beiden Designer enthält, deren Stil Intellekt, klare Linien und kunstvoll eingesetzte, kräftige Farbtupfer zu dramatischen und originellen Statements verbindet. Ihre Entwürfe strahlen mit kühler Eleganz und Präzision vollkommene Schnörkellosigkeit aus – ohne jede Spur von Verklärung aufzuweisen 

Die Designer haben in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, Russland auf Curacao und St. Barth traumhafte Gestaltungsideen umgesetzt. 

Sehr schön sind die lichtdurchfluteten Räume der schnörkellosen Häuser, in denen zumeist die Farbe Weiß dominiert. Es sind diese geraden Linien, die ich sehr ansprechend finde und die Großzügigkeit der Raumgestaltung. Das gilt speziell für die Wohnrefugien in den Niederlanden, in denen Moderne Kunst einen idealen Platz gefunden hat. 

Dass Designerschuhe kleine Kunstwerke sind, die man im Schlafzimmer auch hinter Glas präsentieren kann, zeigen die Designer ebenso wie Gestaltungsideen mit Büchern, die hellen Räumen interessante Farbtupfer verleihen können. 

In solchen Räumen zu leben, belebt den Geist ganz gewiss, der hier Weite und Licht vorfindet, das das Denken nicht einengt und sich im kreativem Tun dann ausleben kann. 

Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die Gestaltungsideen in Rot und Grün, interessant aber jene in Lapislazuli, das Altägypten in die Moderne transportiert und selbst in einem nüchtern gestalteten Raum an Nofretete denken lässt. 

Empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zu teNeues und können das Buch dort bestellen.Sie können es aber auch dierekt bei Ihrem Buchhändler vor Ort ordern http://www.teneues.com/shop-de/des-bouvrie.html

Rezension: Living in Style Country- Te Neues

Dieser bemerkenswerte Lifestyle-Bildband enthält viele inspirierende Fotos von Andreas von Einsiedel. Die Texte stammen von Jean Nayar.

Jean Nayar schreibt regelmäßig für namhafte Design- und Lifestyle-Magazine zu den Themen Design, Architektur, Kunst und Persönlichkeiten. Außerdem ist sie Autorin zahlreicher Bücher und als Maklerin von Luxusimmobilien tätig.

Andreas von Einsiedel lebt seit 20 Jahren in London als Fotograf und ist spezialisiert auf Interieurs und Architektur. Hochgeschätzt wird er von Verlagshäusern und Magazinen, weil er natürliches Licht verwendet und einen ausgereiften Geschmack für Kompositionen besitzt.

Die Texte im Buch sind in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt. Thema sind Domizile auf dem Land, die Erholung von der Hektik des Alltags bieten.

Gezeigt werden Außenbereiche und Inneneinrichtungen solcher Landhäuser, wobei man immer Wissenswertes über deren Besitzer und die Designer erfährt und die visualisierten Räume näher vorgestellt werden.

Die Domizile sind in den USA, in England, Frankreich, in der Schweiz, in Indien, Italien, Mexiko, Deutschland und Österreich beheimatet.

Mein Faible gilt den französischen Häusern, weil deren Farbgestaltung mir besonders entgegenkommt. So lernt man u.a. das Domizil der britischen Künstlerin Gillian Meijer und ihres niederländischen Mannes Sjoerd kennen. Es befindet sich in der Dordogne und dort in einer alten Mühle des 17. Jahrhunderts. Gemeinsam mit dem Designer Joris van Grinsven und der Landschaftsarchitektin Dik Bakker haben sie das Refugium umgestaltet und zu einem Traumort werden lassen, dessen Räume durch eine stilvolle und dabei schlichte Inneneinrichtung begeistern. Die Cremetöne harmonieren sehr gut mit den teilweise unverputzten Wänden und die farbigen, modernen Gemälde sind ein wunderbares Bindeglied zwischen der Vergangenheit und dem Jetzt.

Häuser, in denen Holzflächen dominieren, wirken, selbst wenn sie kostbar gestaltet sind, archaisch und lassen den Blick nicht staunend verweilen. Zu moderne Gestaltungen sind ebenfalls nicht inspirierend in einem Landhaus. Dies hängt natürlich mit persönlichen Assoziationsketten zusammen

Sehr angetan bin ich von den Wohnbeispielen in Goa, Indien. Es sind  zur Realität gewordene Fantasien inmitten einer wunderschönen Natur mit Palmen, deren Anblick Fernweh erzeugt.

Interessant sind  die Schlafstätten der Bewohner, die sehr viel über diese aussagen, weil Schlafräume die privatesten aller Räume im Haus sind. Hier begeistert ein Bett in Italien, genauer in Umbrien in einer alten Steinvilla, die vormals ein Pfarrhaus einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert war. Auch ein 200 Jahre altes Haus in Norddeutschland fasziniert  der tollen Inneneinrichtung wegen. Dabei ist die Möblierung Französisch und Skandinavisch, allen in hellen Tönen gehalten, nur die Stoffe erweisen sich als Farbtupfer.

Irgendwann dann schließlich entdeckt man ein Anwesen in der Provence. Das Esszimmer im Stil einer Orangerie mit Glaswand bietet einen tollen Ausblick auf das Grundstück. Hier die letzten Jahre seines Lebens zu verbringen, kommt, sofern dies nicht in Einsamkeit geschieht, einer Gnade Gottes sehr nahe.

Ein wunderbares Buch, sehr inspirierend, auch in den Details. 

Sehr empfehlenswert. 

Helga König

Rezension: Wohnen zum Wohlfühlen- Gemütlicher Lifestyle im Vintage-Stil- Kerstin Wolandewitsch- Callwey

Dieses schöne und dabei informative, reich bebilderte Lifestyle-Buch hat die Autorin Kerstin Wolandewitsch auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit dem Fotografen Andreas Tauber zeigt sie Wohnen zum Wohlfühlen im Vintage-Stil. 

In der Einleitung denkt Kerstin Wolandewitsch über Begriffe  wie Wärme und Behaglichkeit nach, gibt erste Tipps zu Farben, beispielsweise auch,  welche Gefühle diese auslösen. Licht als Quelle des Lebens und Spiegel kommen zur Sprache und manch anderes, bevor man mehr zur Quelle der Inspiration erfährt, die die Autorin beispielsweise auf Flohmärkten findet. 

Besonders bemerkenswert ist das Flair der Floh- und Wochenmärkte in der Toskana oder auch in der Provence.  Im Buch lernt man einige Märkte kennen, so etwa Märkte in Florenz und Arrezo sowie in dem Antiquitätenmekka in L`Isle-sur-la Sorgue und liest Wissenswertes zum Ferienhaus einer Französin, die ihr gesamtes Mobiliar auf Flohmärkten erstanden hat.

Im Anschluss daran wird man über das Patinieren aufgeklärt und lernt diese Technik schrittweise kennen. Erst dann werden einzelne Wohnräume präsentiert. Den Anfang nimmt die Küche. Es erstaunt, wie schön eine alte Eiche-Einbauküche durch veränderte Farben ausschauen und auch, was mittels Craquele-Technik gemacht werden kann. 

Eine Vielzahl von Tipps lässt Mut aufkommen, selbst zur Tat zu schreiten und aus etwas Altem Neues zu gestalten, sei es in der Küche, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder im Bad. Es ist wahr, dass-  sobald Stoffe, Licht und Wände zueinander passen-  automatisch Gleichgewicht entsteht und bei der Gestaltung eines Wohnzimmers die Farbe der Wände, Gardinen, Bilder und Teppiche eine entscheidende Rolle spielen. Es sind die wohltuenden Wandfarbe, die indirekte Beleuchtung und die ausgewählten Wohntextilien, die für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. 

Spannend zu lesen, was man über Bilder erfährt. Das Zitat "Ein Raum ohne Bilder ist wie ein Baum ohne Blätter“ habe ich soeben in die sozialen Netzwerke verlinkt, weil es mir sehr gut gefällt und mein eigenes Denken diesbezüglich spiegelt. 

Alles, was ein Wohnzimmer behaglich macht, wird erläutert, aber auch die Terrasse als zweites Wohnzimmer kommt zur Sprache, sehr inspirierend dargestellt, analog zum Wintergarten. Immer wieder nicke ich zustimmend, auch bei dem Satz "Wie man lebt, spiegelt sich täglich in unserem Befinden, in unseren Gedanken und in unserer Stimmung wider". 

Seite für Seite, auch was das Bad anbelangt, ist man hingerissen von der Eleganz der Gestaltung. Aufmöbeln heißt das Motto auch in der Ferienwohnung der Autorin in Potsdam. Dort verdeutlicht sie: Ein Paradies ist nicht zwingend eine Frage der Größe, sondern wohl eher eine des Wohlbefindens aufgrund  von Stilgefühl. 

Sehr empfehlenswert.

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Callwey -Verlag und können das Buch bestellen: http://www.callwey-shop.de/wohnen-zum-wohlfuehlen.html. Sie können es jedoch auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.


Rezension: Living in Style City- Andreas von Einsiedel & Reto Guntli

Dieser traumhafte Bildband ist eine Teamarbeit der Fotografen Andreas von Einsiedel und Retro Guntli sowie der freien Journalistin und Autorin Judith Jenner. 

Andreas von Einsiedel lebt als freier Fotograf in London und hat sich auf das Fotografieren von Interieurs und Architektur spezialisiert. Im Hinblick auf sein Tun hat er schon mehr als 30 Bücher veröffentlicht. 

Reto Guntli ist ein Schweizer Fotograf, der mit den renommiertesten Zeitschriften der Welt arbeitet. Fotos von ihm sind in mehr als 40 Büchern erschienen. 

Judith Jenner ist Geisteswissenschaftlerin und lebt als freie Journalistin und Autorin. Sie arbeitet für renommierte Printmedien, Online-Medien und Verlage. 

Die Texte in diesem Bildband sind in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt.

Worum geht es? Judith Jenner hebt gleich zu Beginn hervor, dass derzeit mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt und es sollen 2050 nach einer Studie der vereinten Nationen bereits mehr als zwei Drittel sein. 

Gezeigt werden noble Wohnungen von Designern, Einrichtungsprofis, Architekten, Unternehmern und Künstlern. Diese Domizile befinden sich in Städten wie etwa London, Paris, Rom und Sao Paulo. 

Gemeinsam ist den Wohnungen, dass Farben, Stoffe, Möbel, Leuchten und Accessoires sorgfältig ausgewählt wurden, obschon stilistische die Raumgestaltung sehr verschieden ist. 

Der Reigen beginnt mit einem Loft in Bern, das von einem Modeunternehmer und seiner Familie bewohnt wird. Im den Räumen dominiert  die Farbe Silbergrau. Dadurch wirkt alles sachlich und dezent. Nur die Buchrücken fallen in ihrer Farbigkeit auf und  beleben auf angenehme Weise den Raum. 

Jedes der gezeigten Domizile besticht auf seine Weise. Doch nirgendwo ist der Gegensatz zur Berner Wohnung so groß wie zwischen ihr und einem Domizil in Beirut, das ein Künstler dort bewohnt und dass der renommierte Architekt Jacques Garcia gestaltet hat. Was sich hier offenbart ist ein Traum aus der Märchenwelt von Tausendundeiner Nacht, der bezaubert, doch den man vermutlich  nur dann dauerhaft leben kann, wenn man ein Künstler ist. 

Das Buch hat so viel zu bieten, nämlich Inspiration auf höchstem Niveau. 

Sehr empfehlenswert.

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum teNeues Verlag und können das Buch dort bestellen.http://www.teneues.com/shop-de/living-in-style-city.html
Die können das Buch jedoch auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern

Rezension: Klassisch Modern- Lebensstile in Weimar- Alexandra Abel

Dieses beeindruckende Buch ist eine Teamarbeit von Alexandra Abel, einer Diplompsychologin mit dem Schwerpunkt Architekturpsychologie, Architekturwahrnehmung und Architektur- kommunikation sowie dem promovierten Physiker, Unternehmer und Fotograf Stephan Ernst. 

Weimar wird in diesem Werk vorgestellt als Wohngeschichte. Insofern wundert es nicht, dass der erste Satz in der Einleitung  die Frage ist: "Gibt es einen Wohnstil, der typisch ist für Weimar?"

Zwei große Abschnitte beantworten diese und andere Fragen. Zunächst wird in sechs Kapiteln der theoretische Teil abgehandelt, dann werden 10 Wohnungen anhand von eindrucksvollen Fotos vorgestellt. 

Das erste Thema ist die räumliche Mitte, das sind Orte, wo wir uns häufiger und auch besonders gern aufhalten. Orte, wo wir  wir selbst sind. Die Autorin wartet hier mit fünf Geschichten zu räumlichen Mitte auf, beginnend bei Goethe, dann kommen Schiller, Anna Amalia, Liszt, Henry van der Velde zur Sprache, sprich namhafte Persönlichkeiten, die einst in Weimar lebten. 

Da ich all die Orte bereits besichtigt habe, bin ich begeistert,  wie subtil die Herangehensweise an die jeweilige räumlich Mitte ist. Anschließend dann geht es um einen Stein mit der Inschrift "Genio huius loci", um einen Schlangenstein, der als Hommage an Goethe gedacht ist. Die Schlange beißt hier in ein Opferbrot. Dies bedeutet, dass das Opfer gnädig angenommen wurde und deshalb mit den Göttern im Reinen war. Der Stein steht im Ilmpark. 

Fassadenprojektionen gibt es auch im Hier und Heute. Dabei geht es wie zwei Beispiele verdeutlichen, um die interaktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. 

Kapitel 3 ist den Farben gewidmet. Interessant, was man hier zur Farbe Ocker liest aber auch zu Grün, das Goethe am meisten liebte, zumindest was die Wandgestaltung anbelangte. Man erfährt Wissenswertes  über die Pfirsichfarbe bei Rudolf Steiner als Farbe der Seele, auch über das Rot-Gelb-Blau des Bauhaus, liest zudem zu Kandinsky, bevor man sich im Kapitel 4 mit Tafelrunden befassen kann, allen voran Anna Amalias Tafelrunde. 

Für mich spannend zu lesen war, der Beitrag zum Garten des Kirms-Krackow-Hauses, weil ich ihn schon zweimal besucht habe, doch nur wenige Hintergrundinformationen dazu bislang hatte. 

Unmöglich alles hier zu benennen und sich gar über Tafelrunden im Verborgenen auszulassen. Die gab es auch immer in dieser Stadt, die mittiges Wohnen liebt. Nicht nur, aber wohl auch, weil Goethe ein Sammler war, befasst sich das 5. Kapitel mit sammeln und erinnern  und man erfährt, was alles er in seinem Nachlass weitergab. 

Weimar ein Ort des Erinnerns, hier auch kommt Buchenwald zur Sprache und hier verdeutlicht der erste Satz alles: "Alles, was wir Menschen mit Wohnen verbinden, widerspricht dem, was dort geschah."

Wohnexperimente werden in Kapitel 6 definiert und näher beschrieben, so auch kommunikatives Wohnen, bevor dann im 2. Teil besagte 10 Weimarer Wohnungen gezeigt, aber auch erläutert werden. Die Einblicke in die Wohnungen, empfinde ich als etwas sehr Besonders, will mich beschreibend  aber nicht in Einzelheiten ergehen. Das gebietet die Contenance den Eigentümern gegenüber.

Bewundern, doch beinahe schweigend, mich der Bücherwelten in den Wohnungen erfreuen und der Farben, auch der Sammelleidenschaften der Bewohner. Blumenvasen satt, anstelle von Steinen, weshalb nicht? 

Ich verliebe mich in einen bestimmten Farbton, gestalte in Weimar im Geiste eine Wohnung, mit Blick auf den Park an der Ilm und freue mich über all das, was sich in meinem Kopfkino abspielt, aufgrund der Inspiration durch das schöne Buch.

Empfehlenswert 

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Verlag und können das Buch bestellen: http://www.verlagshaus-roemerweg.de/Weimarer_Verlagsgesellschaft/Alexandra_Abel-Klassisch_Modern-EAN:9783737402125.html.  Sie können es aber auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension: Living in Style Scandinavia- Karin Grabaek

Vorab: Bildbände aus dieser Lifestyle-Serie von teNeues rezensiere ich mit besonderer Vorliebe, weil sie mich stets auf neue Ideen bringen. In diesem Buch geht es nun um den skandinavischen Wohnstil, der für klassisch-moderne Eleganz steht, bei dem sich innovatives Design und Behaglichkeit nicht ausschließen. 

Karin Grabaek, die Autorin  ist eine dänische Journalistin, die daran gewöhnt ist, dass skandinavische Einrichtungen schlicht, qualitativ hochwertig und nachhaltig sind. Im Norden Europas herrscht eine starke und lebendige Designertradition. Wie sich diese in unterschiedlichen Wohnungen zeigt, wird anhand der Bilder deutlich. 

Die Beschreibungen der einzelnen Wohnungen sind in englischer, deutscher und französischer Sprache nachvollziehbar. Dabei sind die Domizile in ganz Skandinavien beheimatet und bestechen durch ihre klare Sachlichkeit, die keineswegs kühl daherkommt. 

Die Schlichtheit beeindruckt sehr. Sie lässt die Räume elegant erscheinen. Die Farben sind zumeist dezent, bis auf wenige wohl gesetzte Farbtupfer. Da die Räume nicht überladen wirken, kommen einzelne Möbelstücke, auch die Accessoires besser zur Geltung. Stilmix, zumeist weiße Wände und der Eindruck von nicht spießiger, cleaner Atmosphäre durchziehen die Bilderwelt dieses Buches, die durch Farbtupfer wie Kissen, geradezu fröhlich anmutet und durch raffiniert gesetzte Lichtakzente auch entsprechend hell wirkt. 

Man muss nicht in Skandinavien leben, um sich von den Fotos inspirieren zu lassen. Es macht Freude sich in diesem Buch  immer wieder darin zu verlieren, weil es eine Leichtigkeit und Helle suggeriert, die geistig erfrischt.

Empfehlenswert.

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zuteNeues und können das Buch bestellen:http://www.teneues.com/shop-de/living-in-style-scandinavia.html. Sie können es aberauch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension: Living in Style Morocco- teNeues

Dieser märchenhafte Lifestyle- Bildband ist eine Teamarbeit des Fotografen #Andreas_ von_Einsiedel, der Fotojournalistin Julia Leeb und der Autorin Zoe Settle.

Das Werk enthält Bilder von exklusiven Domizilen in Marokko. Dieses Land war in den 1960ern ein gesuchtes Reiseziel der Hippies. Heute ist es -  und hier speziell Marrakesch - beliebt beim internationalen Jetset. 

Wie Zoe Settle schreibt, entdecken Besucher Marokkos dort sehr schnell ein Gemisch aus Sinnlichkeit und Spiritualität. Dieses entspringt einer bemerkenswerten Quelle berberischer, französischer, arabischer und europäischer Kulturen. 

Die gezeigten 17 Häuser im Buch liegen zumeist vor den Toren von Marrakesch, einige allerdings befinden sich in der Medina, dem alten Kern dieser Stadt, die heute zum Weltkulturerbe zählt. 

Zunächst lernt man Innenräume des Fünf-Sterne- Hotels Royal Mansour kennen. Gestaltet wurde das Haus von dem Architekten Nicolas Papamiltiades und dem Innenarchitekten Favbrice Bourg. Das Haupthaus ist um einen Brunnen angeordnet und wunderbare Zellige Keramikfließen lassen den Blick lange verweilen. 

Zart fließende Vorhänge, Säulen mit zauberhaften Ornamenten, venezianische Lüster muten märchenhaft an. Die Schlafzimmer mit Baldachinbetten und die Sitzecken mit den antiken Laternen, auch der ochsenblutrote Lack sind ein Traum. 

Man wünscht sich in fast alle Domizile, um mit den Händen die Materialien zu erfühlen, den Stoff, die Fließen, den Brunnen, das Wasser zu berühren, um sinnlich wahrzunehmen, was das Schöne so bewundernswert macht.

Das Haus in der Altstadt von Marrakesh, das der französische Designer und Raumgestalter Jean –Louis Rayaud zu dem gemacht hat, was es heute ist, hat einen Innenhof, der an eine Oase erinnert. Ein Marmorbrunnen steht in der Mitte, Bäume sorgen für Leben. 

Auch hier sind in den Räumen  kleinen Fließen und viele Rottöne in den Stoffen, die Wärme vermitteln. 

Als atemberaubend schön  zeigen  sich die Arrangements mit Kerzen und Laternen, die offenbar in allen Häusern das Geheimnisvolle hervorzaubern. 

Das Buch ist ein Traum, in den man sich gerne immer wieder erneut vertieft und sich wünscht, er würde niemals  enden.

Sehr empfehlenswert.

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum teNeues-Verlag und können das Buch fort bestellen. http://www.teneues.com/shop-de/living-in-style-morocco.html

Sie können es aber auch  bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension: Dekoideen mit Naturmaterial- 50 Ideen rund ums Jahr einfach selbstgemacht.

Katrin Heinatz wartet in diesem reich bebilderten Buch mit 50 Gestaltungsideen auf, die die Schönheit der Natur ins Haus bringen sollen. 

Das Buch ist nach vier Jahreszeiten gegliedert. Zuvor aber lernt man zunächst die Schätze der Natur kennen, die für Dekorationszwecken in Frage kommen und kann sich zudem mit Werkzeug und Zubehör näher befassen. 

Die einzelnen Gestaltungsideen werden schrittweise erläutert und sind problemlos umsetzbar. Natürlich interessieren derzeit die Frühlingsarrangements am meisten, so etwa die Blüten in Eierschalen oder zarter Akelei als Windlichtdekoration. 

Wunderschön ist der Frühlingsstrauss mit Maiglöckchen, Schachbrettblumen und Salomonspiegel. Doch auch die Sommerarrangements begeistern. Man staunt im Hinblick auf die Ideenvielfalt.

Das Ähren-Windlicht spiegelt den Sommer, während im Herbst und im Winter anderes Dekomaterial zum Tragen kommt, Bucheckernblüten oder Hopfenranken beispielsweise. 

Viele schöne Ideen wollen umgesetzt werden. Warum nicht mit einem Frühlingstisch beginnen? Man muss den Lenz locken, damit er sich in den Gärten alsbald zeigt. 

Empfehlenswert.

Klicken Sie auf den Link, dann können Sie das Buch direkt beim Verlag bestellen.http://www.gu.de/buecher/gartenratgeber/selbermachen/815467-dekoideen-mit-naturmaterial/. Sie können es aber auch  bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

Rezension: Ausgezeichnete Innenarchitektur- Rudolf Schricker

Zum achten Mal prämierte der BDIA Buch Deutscher Innenarchitekten die besten Projekte aus dem Wettbewerb "Deutscher Innenarchitekturpreis 2014". Das Vorwort zu diesem reich bebilderten Buch hat die Präsidentin des BDIA Vera Schmitz verfasst. Die lässt den Leser wissen, dass der Deutsche Innenarchitektur Preis der einzige Preis in Deutschland ist, der sich eindeutig und exklusiv der Qualität der Innenarchitektur widmet. Weiterkommuniziert wird wie sie gedacht, geplant und ausgeführt worden ist. 

Dabei zeigen die Arbeiten die Kreativität und den Einfallsreichtum im Umgang mit Proportionen, Materialien und Licht. 

Rudolf Stricker, der Herausgeber dieses Bildbandes meint zu Recht, dass sich mit Räumen zu befassen bedeute, die Gesellschaft kennen zu lernen. Wer Innenarchitektur auszeichne, unterstreiche deren Beispielhaftigkeit, "die besondere Bedeutung für die Gesellschaft hervorzuheben und Originalität sowie Innovation zu würdigen."  In der Innenarchitektur wird unterschieden zwischen Qualität von Struktur, Prozess und Ergebnis. Was man darunter im Einzelnen versteht, wird sehr gut erläutert. 

Innenarchitektur im 21. Jahrhundert ist interdisziplinär sowie multimedial. Dabei lösen moderne Innenarchitekten Grenzen zwischen real und virtuell immer häufiger auf. Ereignisräume werden vermehrt als Schnittstelle charakterisiert, an der Interaktionen der Nutzer von Multimedia-Objekten und dem Raum sich ereignen. Diese nämlich hätten völlig neue Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zur Folge. 

Der Leser erfährt, wer die Mitglieder der Jury waren und weshalb bestimmte Objekte preisgekrönt wurden. Neben den drei preisgekrönten Objekten wurden 26 weitere Objekte ausgezeichnet. Darüber erfährt man im Buch Näheres. 

Im Rahmen von kleinen Interviews gewinnt man eine Vorstellung von den Überlegungen der Preisträger. Bettina Kratz, die den ersten Preis erhalten hat für das "Köln Arcaden Basement" meint "Gute Innenarchitektur macht einen Raum zum Maßanzug, Vorzüge werden betont, Unzulänglichkeiten geschickt überspielt. Sie weckt Emotion und ist Raum gewordene Philosophie."

Fasziniert hat mich als Buchliebhaberin natürlich das Projekt "Buchladen Siebter Himmel" in Köln. Die Innenarchitektin Beate Wild hat Räume gestaltet, die dem Objekt "Buch", wahrlich die Ehre geben, das es verdient hat. Es führt zu weit,  auf alle gezeigten Projekte hier einzugehen. Gesagt werden kann, dass es sich lohnt, sich mit den gestalteten Räumen näher zu befassen und auch die Essays unterschiedlicher Autoren zu lesen, die überaus erhellend sind. 

Alles in allem ein gelungenes Buch, überaus inspirierend und bereichernd. Die Innenarchitektin Christine Harnest schreibt: "Gute Innenarchitektur ist wie eine musikalische Komposition- themenreich und vielfältig, zugleich durchgängig und rund."  Und genau das wird im vorliegenden Buch gezeigt.

Empfehlenswert
Helga König


Bitte klicken Sie auf den Link, dan gelangen Sie zum Callwey-Verlag und können das Buch bestellen.http://www.callwey-shop.de/buecher/architektur/ausgezeichnete-innenarchitektur-2974.html. Sie können es aber auch bei ihren Buchhändlerum die Ecke kaufen.

Rezension: Andrew_Martin Interior Design Review - teNeues

Dies ist Band 18 des "Interior Design Review" von Andrew Martin. Seine gleichnamige Marke steht für eine üppige Auswahl von Dekostoffen, Tapeten, Designermöbeln und Wohnaccessoires.
Jedes Jahr aufs Neue vergibt Andrew Martin den "Andrew Martin Interior Designer of the Year Award“.

Band 18 zeigt Arbeiten der jüngst seitens der Jury ausgewählten Designer. Über 1000 Farbfotos laden dazu ein, sich in eine Welt des schöneren Wohnens begeben und sich inspirieren zu lassen. 

Dabei werden die einzelnen Designer mit Namen genannt und kurz vorgestellt. Im Anhang findet man dann auch die jeweiligen Kontaktdadaten. Wie teNeues zusammenfasst, stellen die Einrichtungsbeispiele in ihrer Fülle eine außergewöhnliche Vielfalt aktuellen internationalen Designs dar, gezeigt mittels üppiger Hochglanzfotos. 

Mit einem Mix aus verschiedenen Kulturen, Nostalgischem und Anleihen aus vergangenen Jahrhunderten präsentieren die designierten Interieurs zugleich die schillernde Einrichtungswelt von Andrew Martin.

Es ist nicht einfach in der Fülle, das zu finden, was am besten zu uns passt. Die Raumgestaltung von Paolo Moschino und Philip Vergeylen entspricht meinem Geschmack. Ich interpretiere das, was ich sehe,  als britischen Landhausstil, den ich schätze und dessen Farb- und Formgestaltung mir zusagt. 

Ganz anders - aber auch superb-  ist die Eleganz von Eric Kusters Wohnideen, dessen cremeweiß- gehaltene Räume viel Licht versprechen.  Das mag ich.

Ich vertiefe mich in viele der Bilder und verbiete mir 1000 Bildbeschreibungen. Mein Faible gilt dem Licht, aber nicht nur ihm.

Verliebt habe ich mich in "Sister`s Design". Irena und Ilona Markidonova sind die beiden russischen Designerinnen, deren Gestaltungsideen sehr edel sind.

Räume sollten Ruhe ausstrahlen, nicht überladen sein, durch farbliche Stimmigkeit harmonisch wirken, durch schlichte Ästhetik berühren . Dann jedenfalls halte ich mich gerne in ihnen auf. 

Etwas schön finden und darin zu leben,  sind zweierlei. Hätte ich die Wahl, dann würde ich  mich für "Interior Design Philosophy" entscheiden. Aber ganz sicher bin ich mir nicht.

Empfehelnswert.

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zu teNeues und können das Buch bestellen:http://www.teneues.com/shop-de/buecher/novitaeten-herbst-winter-2014/andrew-martin.html. Sie können es aber auch bei Ihrem Buchhändler und die Ecke ordern.