Rezensionen:

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Rezension Peter J. König- Exceptional Homes- The Classic Style of Ralf Schmitz, Est. 1864

Man muss weder ein russischer Oligarch noch ein Internet-Milliardär und auch kein Erbe eines Riesen-Vermögens sein, um sich in dieses überaus interessante Bildwerk zu vertiefen, das hier vom teNeues Verlag aufgelegt worden ist. Es erzählt die Geschichte und die Erfolge einer Unternehmer-Familie vom Niederrhein, die im Jahre 1864 mit Peter Heinrich Schmitz in Grefrath beginnt, wo er den Grundstein für eine Baufirma gelegt hat, die mittlerweile in vierter und fünfter Generation mit Ralf Schmitz und seinen beiden Söhnen Richard Alexander und Axel Martin seine großartige Fortsetzung gefunden hat. 

Haben die ersten Generationen sich einen respektablen Namen mit dem Bau von Villen, Wohnhäusern und Kirchen gemacht, so wurden nach dem Zweiten Weltkrieg durch Hieronymus Schmitz in dritter Generation ganze Wohnviertel wieder neu errichtet. Ausgehend vom Firmensitz in Kempen am Niederrhein setzte eine Expansion in verschiedene Regionen von Nordrhein-Westfalen ein, wie nach Düsseldorf, Essen und auch Köln. Grundlage des Erfolgs war immer hohe Bauqualität, die neben dem technischen Fortschritt auch immer die Tradition im Auge hatte. 

Gediegene Villen, ein Hochhaus in Düsseldorf und Wohnungshoch- und Siedlungsbau ließen das Familie-Bauunternehmen expandieren, und so entstand ein Großunternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern, das ein Spektrum an Leistungen vom Roh- bis zum Innenausbau verwirklichte. Dabei wurden ganze Stadtteile neu erbaut. In den 1970iger Jahre dann als der Markt zunehmend gesättigt war, hat mit Ralf Schmitz die vierte Generation die Geschicke der Unternehmers-Familie übernommen. Er gründete 1977 mit 24 Jahren seine eigene Wohnungsbau-Gesellschaft in Kempen, um fortan hochwertige Eigentumswohnungen in Kempen, Krefeld und Düsseldorf zu verwirklichen, wozu auch eine zusätzliche Firmen-Niederlassung in Düsseldorf diente. 

Neben dem Geschäft mit dem Neubau, begann er sukzessive Bestandsbauten und hier besonders Baudenkmäler hochwertigst zu sanieren, so unter anderem 1998 die Villa Brandenburg in Kempen, die bis heute der Stammsitz des Unternehmens ist. Es folgte 2004 ein weiterer Schritt der Expansion mit einer Niederlassung in Berlin und 2013 mit der Niederlassung in Hamburg. Während all dieser Jahre sind Projekte entwickeln worden, die ihresgleichen suchen. Dabei ist neben den absoluten Bestlagen, die Entwicklung der Substanz der Bauwerke von außerordentlicher Wichtigkeit, wenn alte Villen und traditionelle Gebäude mit dem höchstem Komfort und der besten baulichen Ästhetik wiederhergestellt werden. 

Dazu erarbeiten bedeutende und erfahrene Architekten Konzepte nach der Architektur der spektakulärsten baulichen Epochen aus den letzten 150 Jahren. Handwerklich auf höchstem Manufakturstand wird ganz in alter Tradition alles wieder so restauriert mit den Mitteln und der Akribie des traditionellen Handwerks, sodass die einmaligen Pretiosen wieder ganz ihre bauliche Einmaligkeit und Eleganz ausstrahlen. Jedes Objekt für sich ist ein Juwel, eine Hommage an die großartige Baukunst vergangener Epochen und ein Fest für die Augen und das ästhetische Empfinden des Betrachters. Hinzu kommt eine internationale Gediegenheit und Ausstrahlung, denn solche Gebäude-Ensemble orientieren sich auch an ihren Pendants in London, Paris oder Wien. Die Unternehmer-Familie Schmitz hat sie in Kempen, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg in den vornehmsten Stadtteilen wieder aufleben lassen und damit ein wichtiges Stück Tradition auf höchsten Niveau erneut zum Leben erweckt.

Damit der Betrachter die Großartigkeit all dieser Objekte erfahren kann, hat teNeues dieses Werk konzipiert, das all diese baulichen Schönheiten dem Betrachter präsentiert. Dazu wurden namhafte Fotografen verpflichtet, die absolut authentisch alle Villen, Town-Houses und Gebäude-Ensemble ins Bild gesetzt haben, damit der Leser die gesamte Großartigkeit verinnerlichen kann, um sich daran zu erfreuen. Bis ins Detail wird gezeigt, wie aufwendig und künstlerisch solche Bauvorhaben entwickelt werden müssen, damit schließlich ein Gesamt-Kunstwerk entsteht. All dieses zeigt das Buch "Exceptional Homes" in vielen Facetten und der begleitende Text klärt dazu sehr informativ auf. 

Um nur einen ersten Eindruck zu vermitteln, hier nun erste Überschriften zu vielen einzelnen Details:

1. Features. Ausführliche Fotoreportagen über außergewöhnliche Projekte
2. Collagen: Luxuriöse Baudetails und typische Designelemente
3. Reports: Hintergrundinformationen, Interviews und Analysen
4. Spezial: Infografik zu einem städtebaulichen Meisterwerk

Alle Rubriken werden von einer Vielzahl von Einzelbeiträgen getragen, sodass schließlich ein bildliches und textliches Gesamt-Kunstbuch zustande kommt, das jeden Liebhaber schöner Baukunst elektrisiert. Und da teNeues auch jedem internationalen Anspruch gerecht wird, sind die Textpassagen nicht nur in deutscher sondern auch in englischer Sprache verfasst worden. 

Kurzum: "Exceptional Homes" eignet sich vorzüglich, Architektur einmal von seiner großartigsten Seite kennenzulernen. 

Maximal empfehlenswert. 

Peter J. König

Überall im Fachhandel erhältlich.

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Rezension: Gefährlich schön- Lucinda Hawksley- Gefährlich schön- Giftige Tapeten im 19. Jahrhundert- Gerstenberg

Lucinda Hawksley befasst sich in diesem reich bebilderten Buch mit der Geschichte des Arsens als Mordinstrument, Haushaltsgift sowie als Heilmittel und Leuchtkraftverstärker von Farben. Darüber hinaus werden 275 lebhaft gemusterte Originaltapeten vorgestellt, die im 19. Jahrhundert produziert und vor kurzem in Laboratorien positiv auf Arsen getestet wurden. 

Schon Nero soll 55 n.C. seinen Stiefbruder mit Arsen ermordet haben und auch den Borgias in der Renaissance sagt man das Giftmischen mit Arsen nach. Erwähnt wird  u.a. auch die Italienerin Teofania di Adamo, die im 17. Jahrhundert, ein Schönheitswässerchen vertrieb,  das sie mit Arsen versetzt hatte und über 600 Menschen auf diese Weise tötete. Auch Napoléon Bonaparte soll ein Arsen-Opfer  gewesen sein. Offenbar enthielt die Tapete seines Schlafzimmers, in dem er die letzten Monate seines Lebens ruhte, Arsenpigmente. 

Mit dem Aufkommen der Lebensversicherungen in den 1830er und 1840er Jahren stieg die Zahl der Giftmorde stark an. Jetzt erschienen in der Sensationspresse immer häufiger Nachrichten von Prozessen gegen Frauen, die ihre Männer mit Arsen vergiftet hatten. Nicht immer war klar, ob die Arsenvergiftung vorsätzlich oder versehentlich vorgenommen worden war, da viele Lebensmittel Arsen enthalten können, wenn sie in der Nähe von Erzminen angebaut werden. 

In den 1870er Jahren kam die Hälfte des weltweit gewonnen Arsens aus einem einzigen Bergwerk. Die damals üblichen Gesichtsmasken und Overalls sollen die Arbeiter nur unzulänglich vor dem Gift geschützt und zu schweren Verletzungen geführt haben. Dennoch wurde immer häufiger Arsen für die Inneneinrichtung verwendet, weil der deutsch-schwedische Chemiker Carl Scheele 1775 eine Palette an Grüntönen mit der Entdeckung eines intensiven grünen aus Kupferarsenit hergestellten Pigments erweitert hatte. 

Arsen wurde, wie eingangs schon erwähnt, auch als Haushalts- und als Arzneiprodukt verwendet und sollte angeblich ein Wundermittel gegen allerlei Beschwerden sein.  Männer  nutzten es im 19. Jahrhundert sogar als Aphrodisiakum. 

Lange bevor giftige Tapeten zum öffentlichen Skandal wurden, wetterte die britische Presse gegen die uneingeschränkte Verfügbarkeit von Arsen. 

Man erfährt in der Folge Wissenswertes über die Tapetenproduktion im 19. Jahrhundert und hat immer wieder Gelegenheit, sich in vormaliges Tapetendesgin zu vertiefen. Dabei wurden die ersten Berichte über Tapetenvergiftungen bereits Ende der 1850er Jahre in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht. Die Gefahr wurde in der Öffentlichkeit allerdings noch lange ignoriert und speziell englische Kurgäste machten noch nach wie vor Arsenkuren, so etwa im Aostatal. 

Doch irgendwann siegte die Vernunft. In Zürich verbot man  schließlich den Verkauf aller mit Arsen und anderen giftigen Stoffen gefärbten Waren aus dem Ausland und Ende des 19. Jahrhunderts endlich boten Produzenten und Fachgeschäfte arsenfreie  Tapeten an. Tödliche Geheimnisse in den Wänden gehörten nun dem Gestern an. 

Empfehlenswert 

Helga König

Überall im Buchhandel erhältlich
Onlinebestellung bitte hier klicken: Gerstenberg oder Amazon Gefährlich schön: Giftige Tapeten im 19. Jahrhundert

Rezension: Best of Interior- Die Wohntrends 2018- Callwey

Die Autorin Tina Schneider-Rading arbeitet seit mehr als zehn Jahren im Textresort von ELLE Decoration und hat sich mit ihrem Büro auf Wohn- und Reisereportagen, Interviews und Porträts spezialisiert. 

Ihre Texte erscheinen in vielen namhaften Lifestyle-Magazinen. Das vorliegende Buch zeigt die besten Einrichtungsideen von Experten, darunter auch erstmals Blogger, die Bilder für den Wettbewerb eingeschickt hatten. 

Die Wohnexpertin Bettina Billerbeck wählte in mehreren Durchgängen die interessantesten Eingänge aus. Sie vergab drei Auszeichnungen und kürte ein Apartment zum Best of Interior 2018. 

Im Buch werden 30 Beispiele authentischen Wohnens präsentiert. Vorgestellt wird aber zunächst die Jury. Zu ihr zählen Bettina Billerbeck des Lifestyle-Magazins "Schöner Wohnen" und drei weitere kreative Köpfe. Es folgt die Präsentation des Gewinners Stephan Interiors, inclusive einer Lautatio von Bettina Billerbeck und  die Präsentation  mit drei Ausgezeichneten für exzellentes Stilgefühl plus jeweiliger Laudatio. 

Reportagen über die Bewohner, Raumplaner und deren Definition von gutem Geschmack  machen das Buch zum Leseerlebnis für Lifestyleinteressierte.

Insgesamt bietet das Werk viele gute Wohnideen und damit auch Inspirationen, Räume neu zu gestalten oder  sie zumindest ein wenig zu verändern. 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

Überall im Fachhandel erhältlich.

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Best of Interior: Die Wohntrends 2018

Rezension: Dutch Interior Design- By Leonie Hendrikse& Jeroen Stock-teNeues

Die Herausgeber dieses sehr schönen Lifestyle-Bildbandes sind Leonie Henrikse & Jeroen Stock. Diese Designer haben 2005 ihre eigene Interior-Design-Firma gegründet. Am Anfang waren es nur die beiden und ein kleines Atelier in Amsterdam. Daraus ist zwischenzeitlich ein engagiertes Team entstanden, mit dem sich Stock Interiors einen festen Platz in der Designwelt erobert hat. Von ihrem aktuellen Sitz im historischen Huis Barnaart in Haarlem aus arbeitet das Team für internationale, hochkarätige Kunden. 

Die Fotos des textreichen Bildbandes stammen von Carin Verbruggen & Ferry Drenthem Soesman, die in ihren Arbeiten auf der Suche nach Schönheit sind und sie in  den Kreationen von Leonie Hendrikse& Jeroen Stock  finden. 

Im vorliegenden Bildband werden Räume gezeigt, die von "Stock Interiors" eingerichtet sind. Dabei hat mich beim ersten Durchblättern vor allem die Farbwahl begeistert. 

Die Musikerin Candy Duffler, die ihre Wohnung von Leonie Henrikse & Jeroen Stock einrichten ließ, ist des Lobes voll, was das Können der beiden Designer anbelangt und das nicht grundlos wie das Buch deutlich macht. 

Gezeigt wird u.a. wie das Wohnen in unterschiedlichen Farben wirkt. Dabei gefallen mir blau-grüne Töne am besten, weil diese Töne am meisten beruhigen. Jedes Bild ist Inspiration und Werbung für die Designer zugleich. Was auffällt, ist die Harmonie in der Gestaltung und die jeweils individuelle Note. 

Die Designer verwenden gerne natürliche Materialien wie z.B. Kupfer, Holz und Messing, Marmor, Seide oder auch Leinen und achten sehr auf die Lichtverhältnisse bei der Farbwahl der Räume, aber auch bei den Materialien. Sich in die Philosophie von Stock Interiors mittels der Texte im Buch zu vertiefen, ist überaus spannend. Dabei sorgt die optische Präsentation der Handschrift der Designer in Räumen für Staunen und viele Aha-Erlebnisse. 

Sehr empfehlenswert. 

Helga König

Im Fachhandel erhältlich
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Dutch Interior Design by Leonie Hendrikse & Jeroen Stock

Rezension Peter J. König: Häuser des Jahres- Die 50 besten Einfamilienhäuser 2017 - Peter Cachola Schmal, Katharina Matzig Callwey

Bereits zum 7. Mal haben das Deutsche Architekturmuseum und der Callwey Verlag den Wettbewerb "Häuser des Jahres" ausgeschrieben. Dabei wurden von einer Fachjury für diesen Bildband 50 der besten Einfamilienhäuser ausgewählt, die von Architekten erbaut worden sind und die sich im deutschsprachigen Raum befinden, und zwar verteilt in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in Südtirol.

Das Vorwort zu diesem Bildwerk hat die Architekturjournalistin Katharina Matzig verfasst, die Einleitung wurde von Peter Cachola Schmal konzipiert, er ist Direktor des Deutschen Architekturmuseums.

Weitere Mitglieder der Fachjury sind Ulrich Nolting vom Informations-Zentrum Beton, Guntram Jankowski, er war Gewinner von "Häuser des Jahres" 2016, Lydia Haack, Architektin und Stadtplanerin, Landesvorsitzende BDA Bayern und Reimund Stewen, Vorstandsmitglied Verband Privater Bauherren e.V. Nach so viel fachlicher Kompetenz geht es dann auch gleich los mit den anspruchsvollen Einfamilienhäusern in diesem sehr anregenden und höchst informativen Bildband, dem neben einem Gewinner, der den 1.Preis erhalten hat, weitere 3 ausgezeichnete Projekte und 5 Häuser mit besonderen Anerkennungen folgen, bevor dann die weiteren 41 ausgewählten Objekte sich anschließen, die in diesem Buch vorgestellt werden.

Alle hier präsentierten Einfamilienhäuser werden sorgfältig und professionell beschrieben und überzeugen mit gestalterischer Qualität, Energieeffizienz und Komfort. Dass jedes dieser Traumhäuser sowohl den individuellen Standort, das unterschiedliche Budget, die verschiedensten Gebäudeformen und das ganz spezielle Material, aus dem sie entstanden sind, natürlich auch die ganz persönlichen Vorstellungen der Bauherren widerspiegeln, die von den Architekten meisterhaft umgesetzt wurden, macht diesen Bildband einzigartig und stellt ein Kleinod an architektonischer Literatur dar. Alle hier vorgestellten Hausobjekte werden nicht nur mit hochwertiger Architekturfotografie, Erläuterungstexten und Zeichnungen dem Betrachter nahe gebracht, er wird auch informiert über eine Fülle von Daten, die das Einfamilienhaus näher beschreibt, als da sind: die Namen der Architekten, die Anzahl der Bewohner, die Größe der Wohnfläche, die Größe des Grundstücks, den Standort, die zusätzliche Nutzfläche, die Bauweise, die Fertigstellung und bei den meisten auch die entstandenen Baukosten. 

Nach so vielen Erläuterungen wird es Zeit die Häuser direkt vorzustellen. Es beginnt natürlich mit dem 1.Preis, einem Einfamilien-Hochhaus in Zürich, einem ganz ungewöhnlichen Objekt, da es die Architekten geschafft haben, auf ein sehr schmales Grundstuck, angelehnt an einen Altbau ein attraktives Einfamilienhaus zu bauen, das über 4 Etagen und einen Dachgarten verfügt, wo auf Grund der mangelnden Größe des Grundstückes in die Höhe gebaut werden musste. Dies ist spektakulär gelungen und die Wohnfläche von 224 qm bietet ein ideales Heim mitten in Zürich. Es folgen 3 Einfamilienhäuser die mit Auszeichnungen bedacht wurden, alle völlig unterschiedlich, sowohl was ihre Lage, ihre Konzeption und ihre Erscheinungsform anbetrifft. 

Da ist zunächst das Haus am See, atemberaubend die Lage oberhalb des Pilsensees in der Nähe von Starnberg im Fünfseenland, ganz nach dem Blick auf das Wasser und dem Wettersteingebirge ausgerichtet. Es folgt ein moderner Erweiterungsbau, unterirdisch an einen denkmalgeschützten Hof angebaut, der durch die Integration in die Landschaft den Reiz des alten Gebäudes überhaupt nicht stört. Welche architektonische Leistung des Architekten, der in der Berg-Landschaft von Südtirol alles im Original belässt. Völlig anders stellt sich das nächste preisgekrönte Einfamilienhaus vor, es ist ein flaches Ensemble aus Wohnhaus und Lagerhalle, die im rechten Winkel erbaut, als eleganter zweigeschossiger flacher Baukörper sich ideal dem ebenen Gelände anpasst. 

Und so geht es weiter, bis alle 50 ausgesuchten und prämierten Einfamilienhäuser dem Betrachter höchst anschaulich nahe gebracht worden sind. Sie alle hier vorzustellen würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, doch so viel muss gesagt werden, jedes Objekt ist absolut individuell, sehr ansprechend und dabei überaus überzeugend. Dabei sind auch die Lagen genauso unterschiedlich wie die Baukosten, in jeder Preisklasse ist etwas dabei und attraktiv sind sie alle. Die Palette erstreckt sich von Großstadtbauten wie Z.B. in Zürich, München, Berlin oder Köln, über 1a-Lagen an Seen und kleinen idyllischen Flüssen, Stadtrandlagen, Lagen in malerischen Landschaften oder auch Umbauten von Scheunen oder einem alten zerfallenen Forsthaus am Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt. Jedes Objekt hat seinen eigenen Reiz, und dies ist auch der Grund warum sie alle ausgezeichnet wurden. 

Erneut hat der Callwey Verlag diesen grandiosen Bildband herausgebracht, der nicht nur zukünftige "Häusle-Bauer" inspirieren dürfte, jeder der Freude an individueller Architektur hat wird hier absolut auf seine Kosten kommen. 

 Sehr empfehlenswert.

 Peter J. König

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Rezension: Tischkultur- Traumhaft dekorieren für Feste und Gäste- Björn Kroner -Callwey

Autor dieses schönen und dabei inspirierenden Buches ist der freischaffende Floristmeister Björn Kroner. Er zählt zu den angesehensten Floristen weltweit, hat bei Produktentwicklungen für internationale Unternehmen mitgewirkt und arbeitet mit den renommiertesten deutschen Manufakturen zusammen. Seine Liebe für den gedeckten Tisch beruht auf seiner Überzeugung, dass Tischkultur ein wesentlicher Kern der "Kultur des Gastgebers" sei.

Die Bilder für die vorliegende Publikation hat die Fotografin Charlotte Schreiber realisiert, die in Dortmund Fotografie studierte.

Das Buch ist in sieben Kapitel untergliedert. Zu Beginn lernt man den freundlichen Autor Björn Körner anhand eines Fotos kennen. Er reflektiert in der Einleitung den Tisch als Teil der Kultur des Gastgebers. Hier erwähnt er auch einen Buchladen in Düsseldorf, der ausschließlich Kochbücher verkauft. Im Grunde nicht erstaunlich, dass es dort  nur wenige Kochbücher gibt, die zudem die gedeckte Tafel zum Thema haben, denn solche Bücher gibt es  grundsätzlich höchst selten.

Björn Kroner möchte mit seinem Bildband Lust auf den Tisch machen. Er begreift die gedeckte Tafel als Teil unsrer kulturellen Identität und damit als Teil der kulturellen Disziplin "Gastfreundschaft".

Zunächst wird gezeigt und näher erläutert wie man mit Gästen stilvoll feiert. Offeriert werden hier diverse Tischdekorationen, sei es beispielsweise am edlen Garpa-Holz-Tisch im Freien oder im Büro mit Kollegen oder beim gemeinsamen Brunch mit Freunden. Man lernt schrittweise und dabei gut nachvollziehbar Servietten zu falten, geschmackvoll eine Sushi-Tafel zu gestalten und hier u.a. eine weiße Blütenkugel zu kreieren.

Dann kann man eine  wunderschön gedeckten Tafel mit Geschirr der Porzellan-Manufaktur Nymphenburg bewundern und erfährt, dass diese Manufaktur 1747 auf Betreiben der bayerischen Könige gegründet wurde und sich heute im Besitz der Wittelsbacher befindet. Die Porzellanmaler benötigen für einen Teller bis zu drei Wochen. Hier heißt es, sehr achtsam mit dem kostbaren Geschirr umzugehen. Die Gläser auf besagtem Tisch sind aus der Glasmanufaktur Freiherr von Poschingen. Diese Manufaktur befindet sich bereits in der 15. Generation im Familienbesitz. Das Tafelsilber stammt aus einer Wiener Manufaktur und die Tischfloristik ist so gestaltet, dass sie die Kommunikation bei Tisch nicht stört aber dennoch ganz unglaublich prachtvoll zur Geltung kommt. Sie ist ein  besonderes Highlight des Buches.

Seite für Seite staunt man über die tollen Anregungen, lernt goldenes Licht in Vasen zu zaubern, einen Blumenkorb zu gestalten und vieles andere mehr. Ein Ostertisch, auch ein Hochzeitstisch erweisen sich als Inspirationsquelle für all jene, die sich an solchen Tagen engagieren wollen. Sogar einen Blütenkranz lernt man zu flechten und immer wieder neue Serviettenringe zu gestalten. 

Zum Schluss dann wartet der Autor mit einer kleinen Tischkunde für Gäste und Gastgeber auf. Hier lernt man Gläser für unterschiedliche Getränke kennen, auch Besteckteile und erfährt wie man Silber am besten reinigt. Auch über Kerzen erfährt man Wissenswertes und eine kleine Etikette für Gäste bleibt nicht ausgespart. Die Kunst der Konversation  dort ist ein Thema. Sie besteht darin, Interesse am Gesprächspartner zu haben und Fragen zu stellen. Das wollen Menschen, die am liebsten Monologe halten, aber leider nicht wissen und langweilen die Gesellschaft lieber zu Tode. Nichts angenehmer als kurzweilige Dialoge bei Tisch, wo jeder zu Wort kommt und man den Abend am schön gedeckten Tisch voller Vergnügen genießen kann. Die traumhaften Deko-Ideen dazu liefert Björn Krone in diesem Buch.

Sehr empfehlenswert.

Helga König

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Tischkultur: Traumhaft dekorieren für Feste und Gäste

Rezension: Living in Style London- Karin Graabaek, Andreas Einsiedel, teNeues

Die dänische Fotografin Karin Graabaek Helledie hat gemeinsam mit dem Autor Andreas von Einsiedel diesen schönen Bildband auf den Weg gebracht, der den Leser und Betrachter nach London entführt. 

Von Einsiedel schreibt in seiner Einleitung, die in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt worden ist, dass die Stadt stets auf der Spur nach Neuem sei, dabei aber zugleich alt und charmant daherkomme und sich ihrem Erbe und ihren Traditionen verbunden fühle. 

Es falle auf, dass die Metropole London ihren eigenen Stil habe und dafür bekannt sei, eher Trends zu setzen als ihnen zu folgen. Die Hausrundgänge in diesem Buch sind nach Einsiedels Einschätzung Musterbeispiele für Londons Fähigkeit Prachtvolles, Glamouröses, Klassisches, Vielseitiges, Modernes, Skurriles, Verspieltes, Altes, Neues, Schickes, Vintage und Luxus hervorzubringen. Dabei werde rasch klar, dass es kostspielig sei in London zu leben. Das beweisen alle vorgestellten Objekten, darunter Stadthäuser, Herrenhäuser, umbaute Stallungen, stattliche Wohnhäuser, auch ein alter Wasserturm und ein Apartment mit Lagerhaus. 

Es ist geradezu unmöglich, all die Eindrücke im Rahmen einer Rezension zu beschreiben, die man durch die hier vorgestellte Bilderwelt in Erfahrung bringt. Mir gefällt das Design der Inneneinrichtung eines Stadthauses in Clapham besonders gut. Zarte Grautöne, handverlesene antike Möbel und Vintage-Stücke, Blumen und Pflanzen wohldekoriert, lassen die Räume sehr edel  und  subtil geschmackvoll  erscheinen. 

Tolle Treppenhäuser und moderne Einrichtungen in großräumigen Häusern sorgen für viel Interesse, aber wirklichen Gefallen habe ich an einer Immobile in Kensington gefunden, weil die einzelnen Räume so gestaltet sind, dass sie einen eigenen Charakter und eine eigene Identität erhalten haben. 

Das Buch schenkt viele Inspirationen und macht Lust auf gestalterisches Tun. Schöne, dezente Farben und stilvolle Accessoires sorgen dafür, dass man Seite für Seite staunen kann und den Bildband immer wieder gerne zur Hand nimmt.

Sehr empfehlenswert
Helga König

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Rezension: Modern wohnen- Grandiflora- Einrichten mit Inspiration aus der Natur

Die Autorin dieses reich bebilderten Buches ist die Lifestyle-Journalistin Claire Bingham.  Ihre Texte sind in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt.

Bingham stellt in diesem Werk florales Interieur vor. Dabei enthält das Buch leicht umsetzbare Ideen und Beispiele für sehr unterschiedliche Dekorationsstile. 

In allen gezeigten Wohnungen und Häusern spielen Blüten und Pflanzen eine Rolle. 

Auf den Leser und Betrachter wartet eine Fülle von Dekorationsideen, so etwa findet man eine Anleitung dazu, ein lebendes Gemälde zu basteln. 

Interviews mit Personen, die für „Grandiflora“ eine Bedeutung haben, sollte man sich nicht entgehen lassen. Es handelt sich beispielsweise um eine Blumenlieferantin aus London, die ein Buch über ihre schönen Arrangements verfasst hat, die sie per Fahrrad ausliefert oder aber um eine Künstlerin aus London, die mit gepressten Blumen arbeitet. 

Man lernt  u.a. eine zauberhafte Wohnung kennen, die sehr romantisch anmutet. Es handelt sich um den Landsitz der Künstlerin Claire Basler. Das Interieur ist geprägt von modernen Designerstücken und ihren zarten Gemälden. Es sind Landschaftsszenerien, die viele Wände zieren. Frisch gepflückte Blumen aus dem Garten gehören auch zu dem Designkonzept. Die floralen, zarten Motive begeistern ebenso wie das gradlinig-schnörkellose Mobiliar, das einen Gegensatz dazu bildet. Traumhaft. 

Eine Floristin zeigt wie man ein einfaches modernes Bouquet zusammenstellt und man lernt Pflanzen urban in Szene zu setzen. Solche praktischen Hinweise finde ich besonders lobenswert. 

Es folgt eine große Anzahl von Dekorationsstilen, unterbrochen immer wieder von Interviews, so auch mit einer Textildesignerin. 

Alles in allem ein schönes inspirierendes Buch, das all jene anspricht, die den Traum vom Paradies niemals aufgegeben haben. 

Empfehlenswert 

Helga König

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Rezension Peter J. König: Modern Wohnen - Land- und Ferienhäuser - Claire Bingham - teNeues

Erneut wurde vom Verlagshaus teNeues, gemeinsam mit der Wohnredakteurin Claire Bingham, die für internationale Hochglanzmagazine, wie Vogue Living, Elle Decoration oder Architectual Digest geschrieben hat, ein Bildband aufgelegt, der ganz ungewöhnlich designte Immobilien vorstellt, die als Land- oder Ferienhäuser dienen. Dazu ist Claire Bingham um den Globus gejettet, mit dem Ziel Projekte aufzuspüren, die alle Unikate sind, und die durch ihren besonderen individuellen Stil auffallen. 

Es handelt sich dabei nicht um Traumphantasien, sondern um Häuser, die sehr alltagstauglich und sehr kommod, aber auch sehr spektakulär sind, sei es durch ihre Lage, durch ihre Architektur oder durch das einzigartige Interieur, das magische Anziehung auf den Betrachter ausübt. Diese außergewöhnlichen Pretiosen der architektonischen Gestaltung wurden an ganz ausgesuchten Orten weltweit konzipiert, sei es in Neuseeland, Japan, USA, Griechenland, Großbritannien, Italien, Australien, Südafrika oder Frankreich. 

Überwiegend sind es Hideways für die Sommermonate, aber es gibt auch Chalets dabei oder Häuser, die sich vorzüglich eignen, das ganze Jahr in Ruhe, Abgeschiedenheit und in der Natur zu verbringen. Gerade der Bezug zu der natürlichen Umgebung ist vielen dieser Kleinodien eigen, besitzen sie doch immer spektakuläre Aussichten, sei es auf Buchten, aufs Meer oder in charaktervolle Landschaften.

Der Stil ist der Umgebung ideal angepasst und auch die Inneneinrichtungen nehmen konsequenten Bezug auf die Umgebung und die Besonderheit ihres Standortes, wie z.B. ein restauriertes, altes Wohnhaus unmittelbar am Hafen eines pittoresken Fischerdorfes in Cornwall, oder einem prunkvoll renovierten Palazzo aus dem 15. Jahrhundert in Venedig auf der San Marco gegenüberliegenden Insel Guidecca. Wer das nötige Kleingeld besitzt kann sich übrigens hier einmieten, denn das Anwesen wird als Hotel genutzt und gehört der Inhaberin der internationalen Hotelgruppe Bauer, die auch noch ein weiteres sehr schönes Hotel, Grandhotel Palazzo Bauer, in unmittelbarer Nähe des Markusplatzen betreibt, direkt am Canale Grande.

Die meisten der hier vorgestellten Luxusherbergen sind allerdings in privatem Besitz, ob am Pazifik in Malibu, an der Atlantik-Küste im Staate New York, unweit der Mega City am Hudson, in Victoria in Australien, oder etwa in Syrakus auf Sizilien, um nur einige zu nennen. Insgesamt handelt es sich um 12 Projekte extravaganten Wohnens mit höchsten kulturellen Ansprüchen, die mit Architektur, Inneneinrichtung und bester Lebensqualität bestechen, die hier vorgestellt werden. 

Wie bereits von einigen anderen Bildwerken dieses Genres bekannt, die teNeues mit namhaften Persönlichkeiten aus der Architektur- und Interieur-Szene vorgestellt hat, ist auch dieser Band "Homes away from Home", so der englische Original-Titel, mit spektakulären Aufnahmen üppig bestückt. 

In englischer, deutscher und französischer Sprache werden die Refugien zunächst sehr informativ vorgestellt. Zusätzlich findet eine erläuternde Kommentierung jeder einzelnen Fotografie statt, sodass der Betrachter sich sehr gut vorstellen kann, welche Wohnideen Architekt, Inneneinrichter und Eigentümer bewegt und inspiriert haben. Die Aufnahmen selbst sind absolut auf höchstem künstlerischem Niveau, zeigen sie doch eindrucksvoll in welcher animierenden Atmosphäre und in welcher gelungenen Stimmung sie entstanden sind. 

Untergliedert sind die 12 "private homes" in drei Kategorien:

Contemporary Chic (zeitgenössisch stilvoll),Simple Rustic (einfach bodenständig) und Global Glamour (globaler Glamour oder Bohème Chic). 

Dieser Bildband von Claire Bingham und teNeues ist nicht nur interessant für Zeitgenossen, die professionell etwas mit Architektur oder Innenarchitektur zu tun haben. Er begeistert ebenso Betrachter, die Sinn für Ästhetik und Schönheit, aber auch für ganz außergewöhnliche Anwesen besitzen. Und wenn man auch nicht gleich sich Entsprechendes leisten kann, so ist vieles hier Dargestellte eine vorzügliche Quelle der Inspiration, um seinem eigenen Heim noch einen weiteren besonderen Touch zu geben. 

Sehr empfehlenswert

Peter J. König

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Rezension: Living in Style- Amsterdam- teNeues

Der vorliegende  Lifestyle- Bildband aus dem teNeues-Verlag präsentiert Inneneinrichtungen von Grachtenhäusern, Hotels und Arbeitsplätzen, aber auch von ultramodernen Wohnhäusern in Amsterdam.

In dieser multikulturellen Stadt leben Menschen aus 180 verschiedenen Ländern friedlich miteinander. Der Herausgeber dieses Buches, die Firma MENDO, ist in Amsterdam ansässig und möchte mit den gebündelten Inneneinrichtungen keine Modetrends widerspiegeln, sondern stattdessen zeitlose Ruhe, Schönheit und subtilen Luxus ausstrahlen.

Das Vorwort  im Buch ist in vier Sprachen abgedruckt worden, neben Niederländisch, auch in Deutsch, Französisch und Englisch. In diesen Sprachen werden zudem die einzelnen Inneneinrichtungen jeweils vorgestellt, so etwa auch die Räume eines Hotelkomplexes  "Pulitzer Amsterdam" an den Grachten. Dieser Komplex besteht aus 25 verschiedenen Gebäuden, mit unterschiedlicher Geschichte und eigenem Charakter.

Einzelne Suiten wurden schwerpunktmäßig auf ein Thema  hin eingerichtet. Diesbezüglich beispielsweise kann man sich einen guten Eindruck verschaffen anhand der farbigen Bilder, bei denen man auf Hochglanz verzichtet hat. Diese Tatsache  lässt das Buch noch edler erscheinen.

Ein Herrenhaus an den Grachten ist unglaublich modern eingerichtet. Dabei hat Jan des Bouvrie, einer der namhaftesten Interieur- Designer den Niederlanden,  die Räume einem gründlichen Make-over unterzogen. Jetzt trägt das Haus seine minimalistische Handschrift. Sich in das Design zu vertiefen, ist eine wahre Freude.

Doch es folgen so viele andere wunderschöne Einrichtungen, dass man aus dem Staunen nicht heraus kommt. Interviews mit Designern vertiefen die Eindrücke. Ein Stadtpalast, renoviert von der Interior Designerin Madelon Mijnster Oudhoorn Spaargaren ist geradezu atemberaubend schön. Sehr warme, wohnliche Farben und sehr gute Einrichtungsgegenstände machen die Räume zu Augenweiden. Dann sieht man zudem noch Bars, Restaurants und anderes mehr und träumt an einem dieser Orte sein zu können. 

Vielleicht sollte man sich einige Tage im Consavatorium Hotel am Museumsplein einmieten. Das Hotel ist zwischen den großen Museen Amsterdams gelegen und bietet alles, was das Herz begehrt.

Dies ist ein wahrlich sehr schöner Bildband, den man gerne immer wieder zur Hand nimmt, um sich inspirieren zu lassen, von den dezenten Farben und Formen, doch auch von  den edlen Materialien.

Sehr empfehlenswert 

Helga König

Überall im Handel erhältlich

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