Rezensionen:

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Rezension: Bezaubernde Tischdekorationen- Jo Rick

Bezaubernde Tischdekorationen: Inspirierende Ideen und Projekte zum Selbermachen (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch können sich all jene inspirieren lassen, die einen schön gedeckten Tisch zu schätzen wissen. Thematisiert werden Tischdekorationen: Blau und Weiß- Asiatisch- Pastell zu Ostern- Nachmittagstee- Party in den Tropen- Strandparty- französisches Bistro- Seemannslunch- Sommerparty- Ethno-Look- Champagnerlaune- Waldspaziergang- Aus dem Garten- Halloween- Highland-Dinner- Familientreffen- Winterpicknick- Fest der Sinne- Heiligabend und Schwarz und Weiß.

Zunächst werden Kombinationen in Blau und Weiß für den Frühstückstisch vorgestellt. Marmeladengläser erhalten ein blau-weißes Stoffhäubchen, blaue Hyazinthen zieren blau-weiße Vasen und man lernt Schritt für Schritt aus einem Geschirrtuch eine blau-weiße Bestecktasche zu zaubern.

Bei der asiatischen Tischdeko dürfen Orchideen nicht fehlen und man erfährt, wie man Untersetzer aus Essstäbchen bastelt, auf denen andere asiatische Utensilien für eine fernöstliche Atmosphäre sorgen.

Besonders gefallen haben mir die Erläuterungen für ein Blumengesteck zum Nachmittagstee, mit einem schönen nostalgischen englischen Teeservice, auch ein Bistro-Ambiente, das sich durch wenige Gegenstände gestalten lässt, ein Arrangement aus Rosen und frischem Bambusgrün, sowie die Dekoration "Waldspaziergang". Hier lernt man Kerzen mit Rinden und Blättern zu verzieren und eine Atmosphäre zu gestalten, welche helfen soll, die Alltagssorgen zu vergessen.

Ich staune über all die hüschen Ideen. Den Kranz aus Rosen und Hortensien werde ich demnächst zu stecken versuchen. Ich finde, er passt nicht nur zum festlichen Nachmittagstee, sondern ist generell ein schöner Deko-Gegenstand auf einem runden Tisch, den ich nach wie vor eckigen Tischen vorziehe.

Empfehlenswert für Menschen, die ein hübsches Umfeld lieben.

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Rezension : Living in Style

Dieser Bildband wird all jene erfreuen, die sich für Innenarchitektur und für gute Fotos interessieren. Dargestellt werden elegante Wohnungen in Paris. Die Innenarchitektin Caroline Sarkozy ist die Herausgeberin dieses Buches. Den letzten Seiten kann man einige Eckdaten zu ihrer Vita entnehmen. Der schweizer Fotograf Reto Guntli hat die Bilder gemeinsam mit dem brasilianischen Fotografen Agi Simoes realisiert. Die begleitenden Texte in englischer, französischer, deutscher, spanischer und italienischer Sprache entstammen der Feder der freien Journalistin Debra Derieux.

Man lernt das Interieur der Häuser und Wohnungen von Diane von Fürstenberg, Lenny Kravitz, Jacques Grange und anderen kennen. In der Wohnung von Diane Fürstenberg hat mich die Bibliothek am meisten beeindruckt, in der ein gusseisernes Bett aus der Zeit der Restauration, mit prächtiger Seide aufgepolstert, den idealen Platz zum Lesen der vielen sicher sehr interessanten Bücher verkörpert. Edelste Möbel und gut ausgewählte Bilder zeigen, dass hier eine Frau mit viel Geschmack zuhause ist.

In einer der abgebildeten Wohnungen herrscht der Geist Napoleons. Die Eingangshalle ist in Marmor in drei Farben ausgelegt. Büsten von Sokrates und Homer zieren dieses Entré. An den Wänden hängen römische Leuchter aus dem 2. Jahrhundert. Die abgelichteten Zimmer sind von einer Schönheit, die mich geradezu blendet. Ein Kamin mit ägyptischem Dekor und griechische Vasen und Amphoren in hellbraunen und grauen Tönen, auch all die Bilder an den Wänden zeugen von viel Gespür für Stil. Im Wohnzimmer kann man zwei Empiresessel neben einer Büste von Casimir Delavignes von Davis d`Anger bewundern.

Hervè van der Straten lebt in den Räumen einer Manufaktur aus dem 19. Jahrhundert. Der Mix aus modernen Möbeln und einem vergoldeten spanischen Spiegel aus dem 17. Jahrhundert gefällt mir sehr gut. Viele der Einrichtungsgegenstände sind von diesem Designer selbst gestaltet. Diese Wohnung wirkt auf mich zu unruhig und entspricht nicht meinem Stilempfinden. Das gilt auch für das Interieur die gezeigte Wohnung im "le triangle d`or".

Ganz anders das Haus der Star-Visagistin Terry de Gunzburg, die lange mit Yves Saint Laurent zusammengearbeitet hat. Ihr Zuhause ist wirklich ein Traum. Sie liebt Art deco und hat ihre Räume in sehr warmen Farben eingerichtet. An den schönen Accessoires kann ich mich nicht satt sehen, die Möbel, die Vasen, die Bilder, einfach alles ist ein Fest für die Augen.

Beeindruckt hat mich auch eine schlossähnlich eingerichtete Wohnung in der Nähe der Pariser Börse. Dort kann man Deckenfresken bewundern, die Motive der Künstler Watteau, de Fontenay, Lepautre und Desportes abbilden. Alte Spiegel, kostbare Leuchter, samtüberzogene alte Sessel, ein Bett aus der Zeit Ludwig XVI. versetzen mich in Erstaunen. In einer solchen Atmosphäre zu leben, muss ein Genuss sein.

Ich möchte an dieser Stelle nicht alle Wohnungen näher beleuchten. Jede einzelne zeigt, dass der jeweilige Bewohner Sinn für schöne Dinge und einen dicken Geldbeutel hat, um diese bezahlen zu können.

Die Wohnung des Designers Christopher Noto gefällt mir am besten. Sie ist in Hellgrau- und Hellbrauntönen gehalten und wirkt in ihrer Schlichtheit ungeheuer edel. Nur ein paar rote Seidenkissen oder ein rosafarbener Blumenstrauß sind als Farbtupfer zugelassen. Die französischen Möbel aus dem 17. und 18 Jahrhundert wurden hell bezogen. In diese Wohnung würde ich sofort einziehen.

Ein gelungenes Buch.

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Rezension: Life and Work - Malene Birger´s Life in Pictures

Christian Burmeister und andere Fotografen haben die beeindruckenden Bilder für dieses Buch realisiert, das von den Lebens- und Arbeitsräumen der Modedesignerin Malene Birger in vielen farbigen Bildern berichtet. Im Vorwort von Julie Ralph, das in englischer, deutscher, französischer und spanischer Sprache wiedergegeben ist, wird man kurz über die Mode und das Design, das Leben, die Kreativität, die Arbeit, das Reisen und die Malerei, sprich über den gesamten Lebensentwurf der 1962 in Kopenhagen geborenen Künstlerin informiert, deren kreative Begabungen mich wirklich überaus beeindrucken.

Die Aufnahmen im Buch sind in ihren Domizilen auf Mallorca und in Kopenhagen entstanden. Da die Fotos nicht beschriftet sind, muss man sie einfach auf sich wirken lassen, um zu erkennen, wie diese Frau, die aufgrund des von ihr gestalteten Umfeldes subtil porträtiert wird, zu sein scheint.


Zunächst lernt man ihr Haus "La Mola" auf Mallorca kennen, das von außen sehr schlicht ausschaut. Wunderschöne Korbliegen stehen am Rande des Swimming-Pools, von denen aus man einen Blick aufs Meer genießen kann. Man erhält Einblicke in dieses Haus und kann zur Kenntnis nehmen, dass die Künstlerin ganz offensichtlich eine Vorliebe für Produkte von Louis Vuitton hat, dass sie alte Tinte liebt und keineswegs vor Hirschgeweihen an der Wand zurückschreckt. Sie dekoriert alles harmonisch miteinander. Alles sieht edel aus und man fühlt, jeder einzelne Gegenstand hat für sie eine Bedeutung.


Ob der "Picasso", den ich auf einem Foto entdecke, echt ist, kann man nur vermuten. Vorstellen kann ich es mir, bei dem Erfolg, den die Designerin hat. Ihr Schlafzimmer gefällt mir. Die Bettwäsche in Blau- und Brauntönen sind im heißen Süden angemessen und wirken ein wenig abkühlend. Irgendwo sind Männerhüte gut plaziert, aber auch Taschen, wofür Birger, wie die meisten Frauen ein Faible zu haben scheint. Im Schlafzimmer sehe ich Hausschuhe von Vuitton und auch eine Badetasche, sowie eine Handtasche von Chanel. Die Künstlerin umgibt sich mit edlen Dingen und scheint ein ausgeprägtes Markenbewusstsein zu haben. Die Marken, mit denen sie sich umgibt, offenbaren dem Betrachter, der Malene Birger nicht kennt, dass die Dame sich in der Upper-Class bewegt.


Die Regale im Haus verdeutlichen, dass die Künstlerin afrikanische Dekorationsgegenstände liebt. Der Holztisch in der Küche ist übrigens atmenberaubend schön und der maurische Spiegel an der Terrassenwand ebenfalls. Auf der Bank unterhalb des Spiegels zu sitzen, einen Gedichtsband zu lesen und dabei das Meer rauschen zu hören, ist ein Geschenk des Himmels.


In einer ihrer Wohnungen in Kopenhagen ("Amerikahus") lernt man einen ihrer Arbeitsräume kennen. Dort scheint die Künstlerin zu malen. Man erhält einen Blick aus einem der Fenster. Davor sind Bücher wohlgeordnet. Ordnung und Gestaltung sind dieser Frau wichtig. Über ihrem Bett sind Fotos und Bilder angebracht, eine kleine silberne Marienskulptur steht auf dem Nachttisch, aber auch einen kleinen Plüschhund sehe ich dort, eine Nachbildung ihres eigenen Hundes. Die Küche ist moderner eingerichtet als in "La Mola" auf Mallorca. Die Stühle wirken unbequem.


Sehr schön gestaltet ist eine silberne Schale mit Orchideen auf einem niedrigen Tisch mit unkonventioneller Tischdecke. Eine Porträtaufnahme Birgers macht deutlich, dass Malene eine schöne, nachdenkliche Frau ist. An einer Wand hat sie Fotos von der Garbo hängen und auch ein Abbild von Chanel sehe ich auf einem Spiegel. Ob die Damen Vorbilder von ihr sind, kann man nur vermuten. Vieles spricht dafür.


Eine Finca auf Mallorca ("S`Arracó", ihr 2. Domizil auf der Insel) besticht durch Einfachheit. Hier scheint die Künstlerin zu malen. In diesem Haus steht ihr schönstens Bett. Die vielen Männerhüte an der Wand will ich nicht weiter reflektieren. Außerhalb der Finka gibt es einen Platz der sehr geheimnisvoll wirkt. Ich vermute, dass die Künstlerin in diesem Haus ihr glücklichsten Stunden verbringt, fernab von all dem schönen Luxus, der ja auch seine erdrückenden Seiten hat.


Erneut in Kopenhagen (diesmal in ihrem Haus "Langeline") lernt man ihre Liebe zu hübschen Kissen und Bildern kennen, zu unendlich schönen Accessoires und guten Parfums. Es sind immer wieder Nebensächlichkeiten, die mir zeigen, dass diese hart arbeitende Frau auch eine sehr weiche, weibliche Seite hat, die sie in ihrem Job nicht zeigen darf. Ihr kleiner Hund trägt ein Halsband von Louis Vuitton, das ihn tatsächlich gut kleidet. Malene Birger muss viel Geld verdienen, denn nicht nur die Murano-Deckenbeleuchtungen sind sündhaft teuer, sondern einfach alles, was man auf den Fotos zu sehen bekommt. Diese Dame hat wirklich viel Geschmack und wirkt, wenn man sie beim Arbeiten sieht, überlegt und fleißig, dabei jedoch sehr ernst und das zeigt mir, dass sie extrem viel, nicht unanstrengende Leistung bringen muss, um so erfolgreich zu sein. Man sieht sie übrigens auch mit ihren Modellen, sieht sie hochkonzentriert arbeiten. Ihr Job ist stressig, deshalb auch gönnt man ihr doch gerne all die schönen Dinge zum Ausgleich, hauptsächlich ruhige, befreiende Stunden in ihrer Finca, um immer wieder neue Ideen entwickeln zu können, mit denen sie uns alle erfreuen kann. Ich wünsche Frau Birger von Herzen, dass sie in ihrer Finca hin und wieder von Menschen umgeben ist, mit denen sie ungezwungen lachen kann.


Ein tolles Buch.
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Rezeption:Ein perfektes Menü an einem perfekt gedeckten Tisch (Gebundene Ausgabe)

Das Naturhotel "Waldklause" im Ötztal in Österreich wurde von der Reisezeitschrift Geo Saison zum schönsten Ökohotel Europas gekürt.

Tosca Maria Kühn stellt im vorliegenden Buch die Gastrosophie sowie kulinarische und dekorative Sichtweisen der Betreiberin des Naturhotels -Irene Auer - vor und wirbt auf diese Weise charmant für das Hotel. Dabei präsentiert sie viele delikate Rezepte und zeigt auf welche Weise man einladend den Tisch decken kann.


Anhand einer Fülle schöner Fotografien von Christian Schneider erhält man einen Eindruck davon, dass delikate Speisen erst in schönem Ambiente das Umfeld finden, das es möglich macht, lukullischen Genuss entscheidend zu potenzieren.


Genussvolles Wohnen - jedes Zimmer verfügt über einen Aqualite- Quellwasserbrunnen -, mit viel Holz und Licht, sowie einer wohldurchdachte Farb- und Duftgestaltung fördern den Erholungsprozess gestresster Gäste. Mancherlei ihrer Ideen lassen sich auch zuhause umsetzen.


Ayurveda - Speisen, die auf den fünf Elementen aufbauen, des Weiteren Speisen der Grünen Küche, des mediterrane Genusses, der Fantasie, aus Großmutters Zeit und der vier Jahreszeiten plus Adventszeit werden dem Leser im jeweilig harmonischen Umfeld entgegengebracht. Alles korrespondiert auf den Tischen miteinander und fügt sich zu wundervoller Harmonie.


Die abgelichteten Tischdekorationen sind sehr geschmackvoll und inspirieren zu eigenem Tun.


Um Ihnen einen Eindruck von delikaten Rezepten zu vermitteln, die in der Umsetzung alle nicht zu kompliziert sind, möchte ich die Gänge eines leichten Auer`schen Sommermenüs nennen: "Trilogie von Paprika-Mousse", "Gartenkräuter- Essenz mit bunten Topfennockerln" (hier verwendet sie Thymian, Rosmarin, Petersilie, Dill und andere Ingredienzien), "Gebratenes Forellenfilet auf Röstgemüse und Kartoffelnudeln", und als süßes Highlight "Buttelmilch - Kirsch - Terrine mit Kirschwassereis".


Klingt lecker, nicht wahr?


Bei den vielen Rezepten bin ich besonders von der "Terrine vom Hasenfilet im Pfifferlingsmantel" angetan und einem Dessert, das man sich der Figur zuliebe nicht allzu oft gönnen sollte: "Kastanien -Orangenkrokant - Mille - Feuille". Die Zubereitung ist etwas aufwendig, das Ergebnis allerdings ein Traum.


Zubereitet werden muss ein Orangen - Nusskrokant, ein Kastanienmousse, Patissiercreme und Grappa - Rosinen - Eis. Mehr verrate ich nicht.


Die Speisen sehen alle wie kleine Kunstwerke aus, eigentlich viel zu schade um sie aufzuessen.


Wohl dem, der Sinn für Ästhetik hat. Ihm stehen bei Auer Welten offen!


Ein gelungenes Buch.


Empfehlenswert!



Rezension: Kränze und Blumenschmuck- Wiebke Krabbe

Wiebke Krabbe zeigt dem Leser in diesem hochinformativen Buch, wie man hübsche Blumensträuße und Kränze bindet, um die Wohnung schöner zu gestalten oder aber Freunde und Bekannte damit zu erfreuen.

Die Texte werden von einer Vielzahl von Bildern begleitet, so dass man stets eine visuelle Vorstellung zu den erhellenden Erläuterungen mitgeliefert bekommt.

Zunächst wird erklärt, wie man einen kompakten Blumenstrauß bindet und einen Kranz steckt. Die Blumen im Steckschaumkranz halten übrigens ebensolang wie in der Vase.


Krabbe untergliedert das Buch in Frühling, Herbst und Winter und zeigt sogleich, welche Arrangements sich mit den ersten Frühlingvorboten, den Schneeglöckchen, auf den Tisch zaubern lassen sie, um dann einen Kranz aus blauen Hornveilchen und ungezählte andere Frühlingsgebinde zu kreieren. An dieser Stelle über jeden abgelichteten Blumenstrauß zu schreiben, geht natürlich zu weit, allerdings hätte es jede Kreation verdient, näher fokussiert zu werden.


Verliebt habe ich mich in einen prallen Strauß mit Maiglöckchen und rosa, sowie hell-lila Wicken, der in einer weißen Suppenterrine Platz gefunden hat und neugierig gemacht haben mich die essbaren Blüten, mit denen man vor allem Desserts dekorieren kann.


Pfingstrosen auf einer Etagere sind die Dekorationskrönung auf einem festlich gedeckten Tisch. Sehr imposant wirken blauen Biedermaier-Hortensiensträuße mit einer Manschette aus Funkienblätter. Sicher hätten diese selbst Spitzweg gefallen.


Ein festliches Tischgesteck mit englischen Rosen auf Zweige gebunden hat mich überzeugt, aber auch eine sommerliche Tischdekoration aus einzelnen Sonnenblumenköpfen, die auf kleinen Desserschalen ruhen und als Untersetzer für Teelichter gedacht sind.


Bei den Vorschlägen für Herbstblumen gefällt mir ein Kranz aus getrockneten Hortensien und Hafer, sowie Eukalyptus und schlichten Schleifen am besten. Ihn zu binden, ist weniger kompliziert als ich zunächst dachte.


Der Adventskranz fast zum Schluss ist einer der schönsten, den ich je gesehen habe. Es ist ein Arrangement aus großen Efeublättern, getrockneten Orangenscheiben, Zimtstangenpäcken und weißen Kerzen, das jedem herkömmlichen Adventskranz die Schau stiehlt.


Wiebke Krabbe kann sehr gut erklären und macht selbst Anfängern Mut zur Tat zu schreiten. Ein tolles Buch mit vielen guten Dekoanregungen für einen hübsch gedeckten Tisch.


Empfehlenswert.


Rezension:Feng Shui, Leben und Wohnen in Harmonie (Taschenbuch)

Sators Buch zum Thema "Feng Shui " kann als Einführung in das asiatische Denken zum Thema: Leben und Wohnen in Harmonie gewertet werden. Es geht darum, die unsichtbare Chi- Lebensenergie zum Fließen zu bringen und sie sinnvoll zu nutzen. Erklärt wird u.a. das "Bagua" mit seinen acht äußeren Abschnitten. Durch gezielte Maßnahmen kann man "Bagua" aktivieren und in der Folge Veränderungen im eigenen Leben feststellen, läßt uns der Autor wissen.
Jeder Garten, jedes Haus, die einzelnen Zimmer, aber auch der Schreibtisch sollten nach bestimmten Kriterien angelegt sein, um auf diese Weise viel von der hilfreichen Chi- Lebensenergie lebendig werden zu lassen. Welche Hilfsmittel das Chi verstärken- man denke an Mobiles, DNS- Spiralen und Regenbogenkristalle - wird auch erläutert. Zudem wird erklärt, weshalb Springbrunnen und Aquarien am rechten Ort im Haus zu bemerkenswertem Geldsegen führen.

In Asien wird "Feng Shui" seit vielen tausend Jahren praktiziert und heute, so Sutor, nicht nur von Banken, Hotels und Großunternehmen erfolgreich eingesetzt. Ein lesenswertes Buch, wenn man bereit ist sich auf eine völlig andere Geisteshaltung einzulassen!




Rezension:Rahmenkunst: Auf Spurensuche in der Alten Pinakothek (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch befasst sich mit der Rahmenkunst aus vier Jahrhunderten. Eine Vielzahl wunderschöner Rahmen wird vorgestellt und jeweils ausführlich erläutert. Im Zuge diverser Aufsätze, die dem Katalogteil vorangestellt sind, erfährt man Näheres über die Einrichtung und die Rahmung von Bildern im 18. Jahrhundert, über die Herstellung von Bilderrahmen im 18. Jahrhundert und wird in diesem Zusammenhang auf ein Buch hingewiesen, das die Technik des Vergoldens in 17 Schritten erläutert. Dieses Buch erschien in Paris im Jahre 1787. Helge Siefert beleuchtet textlich auch die Darstellung von Rahmen auf Gemälden aus Bayerischen Staatssammlungen. U.a. erwähnt er das "Gastmahl im Hause des Bürgermeisters Rockox", um 1630/35, das man im Original in der Alten Pinakothek in München besichtigen kann und das im Buch sehr gut abgelichtet ist.

Mit großem Interesse habe ich Helge Sieferts Beitrag zur Geschichte der Rahmensammlung gelesen und gleich zu Beginn erfahren, dass die ältesten Rahmen der Bayrischen Staatsgemäldesammlungen aus der herzoglichen Kunstkammer in der Münchener Residenz stammen. So existiert noch immer ein Zyklus von 24 Kostümbildern, die ganz exakt die Frauentrachten diverser Provinzen in Holland wiedergeben und sich noch heute in den Originalrahmen mit den authentischen Bildunterschriften befinden (vgl.S.31).

Der Bestand von so genannten Effner-Rahmen soll sehr groß sein. Highlights sind neben den Effner-Rahmen auch solche von Karl Albrecht, von Leo von Klenze und von Francois Cuvilliés. Man liest von Exemplaren der Rahmenkunst, die aus Galerien und Kabinetten, wie etwa aus den Residenzen Schleißheim, Nymphenburg, Bayreuth etc. stammen, bevor man sich mit dem Katalogteil näher beschäftigen kann.

Nicht unerwähnt bleibt, dass aus dem Bestand über 4000 Bilder der Alten Pinakothek künstlerich wie historisch bedeutsame Rahmen ausgewählt wurden, die einen repräsentativen Einblick in die Geschichte der Rahmenkunst vom 18. bis 19 Jahrhundert gewähren (vgl.S.66).

In der Folge lernt man die einzelnen Rahmen näher kennen. Am Anfang steht ein Kapselrahmen, entstanden um 1560. Die Beschaffenheit des Rahmens und andere Eckdaten werden dem Leser gut verständlich nahe gebracht. Mit allen 90 weiteren Exponaten wird analog verfahren. Man liest von Leistenrahmen, Kabinettrahmen, Laubwerkrahmen, Blattrahmen, Flammleistenrahmen, Schildplattrahmen, Louis-XIV-Rahmen, Prunkrahmen im Stile des Rokoko etc. und erhält sowohl textlich als auch visuell eine genaue Vorstellung von diesen kunstvollen Gegenständen.

Dem sich dem Katalogteil anschießenden Glossar kann man wichtige Begriffserklärungen, wie etwa zur Polimentvergoldung oder aber auch zur Ölvergoldung u.a.m. entnehmen.

Spätestens nach der Lektüre dieses Buches wird man bei Aufenthalten in Museen nicht nur den Gemälden, sondern auch ihrer kunstvollen Umrandung mehr Beachtung schenken und entzückt sein, wenn man einem "Dresdner Galerierahmen" begegnet, den man sofort an den Initialen "AR" (Augustus Rex) erkennt.

Empfehlenswert.



Rezension:Empire 159755 Poster, New York Tea Time, Golfing 91.5 x 61 cm (Haushaltswaren)


Ein tolles Motiv. Die Grenzen von Mut und Übermut verschwimmen... Keine Sorge, dieser Golfspieler wird nicht abstürzen, denn er lässt sich von dem Abgrund, der sich unter ihm auftut, nicht beeindrucken. Er ist einzig auf seinen Ball konzentriert. Sein Freund, keineswegs zögerlicher als er selbst, stärkt ihm den Rücken, gibt ihm mentalen Halt, indem er einfach in seiner Nähe ist. Das ist das Geheimnis jeder Freundschaft, sich gegenseitig Halt zu geben, ohne den Halt wirklich nötig zu haben.

Was soll schon passieren? Beide können ja fliegen, wie alle Menschen, die sich voller Freude einer Sache, einem Hobby oder was auch immer verschrieben haben und die Bodenhaftung nicht zwingend benötigen, um sich ihrer selbst gewiss zu sein.

Das Poster drückt das Selbstbewusstsein der New Yorker vortrefflich aus, das sich bis zum heutigen Tag, trotz des 11. Septembers 2001, nicht verändert hat.....

"Yes, we can".. ...ohne diese Gewissheit lassen sich keine Berge versetzen, darüber sollte sich jeder im Klaren sein.

Rezension:Bild mit Rahmen: Oskar Koller, Rittersporn, 60 x 80 - Aluminium Basic M: Silber matt

Der Maler Oskar Koller verstarb bereits im Mai 2005. Studiert hat der Künstler an der Akademie der Bildenen Künste in Nürnberg. Dort auch erhielt er später eine Gastprofessur. Koller wurde für sein Werk, das durch seine positiven mediterranen Farben besticht, mehrfach ausgezeichnet.

Dieses Bild mit Rahmen: "Oskar Koller, Rittersporn, 60 x 80 cm - Aluminium Basic M: Silber matt" hebt sich farblich von vielen anderen Bildern des Malers ab. Er hat zwar einige blaue Bilder gemalt, aber selten solch zurückhaltende Blautöne.

Die Blauschattierungen, die ineinander beinahe verschwimmen, machen den Rittersporn fast unwirklich, nehmen ihm das Kühne und schenken im stattdessen eine milde Ausstrahlung. Was hat das zu bedeuten?

Der Name der blauen Blütentürme lässt erahnen, dass diese im Mittelalter bereits nicht nur in Klostergärten beliebt waren. Irgendwo habe ich gelesen, dass eine Ritterspornsorte "Schildknappe", eine andere "Jubelruf" aber eine weitere "Völkerfriede" heißt.

Die Farben auf dem Bild deuten darauf hin, dass diese hier zu sehenden Blütenkerzen der Sorte "Völkerfrieden" angehören und insofern der Kunstdruck eine wunderbare Aussage enthält.

Rezension:Blumenpracht, die nie vergeht: Die schönsten Arrangements mit Seidenblumen (Gebundene Ausgabe)

Dieses reich bebilderte Buch wurde von der Autorin Margaret Ashbourne in Zusammenarbeit mit der Fotografin Sian Irvine auf den Weg gebracht. Kunstblumen sind das Thema und wie man diese hübsch in Vasen und anderen Behältnissen gestalten kann. Seidenblumen gibt es schon beinahe 3000 Jahre. Im Mittelalter wurden diese Kunstblumen von Nonnen hergestellt. Gute Qualität hat freilich ihren Preis. Die Autorin gibt zu Ende des Buches Adressen an, wo man solch edle Seidenblumen, wie auf den Fotos gezeigt, erwerben kann.

Bevor Ashbourne sich mit Frühling-, Sommer-, Herbst- und Winterblumen näher befasst, erklärt sie wie man schlichte Seidenblumenarrangemets kreiert, beispielsweise einzelne Blüten, Zweige und Blätter harmonisch in kleine Vasen verteilt. Weiße Pfingstrosen, auch Wickensträuße sehen recht echt aus, überzeugender allerdings noch jene aufwendigen Kreationen, bei denen natürliche Zweige mit Kunstblumen variiert werden und auch Wasser zum Einsatz kommt, um die Illussion perfekt zu machen.

Traditionelle floristische Techniken, so z.B. das stufenweise Binden von Sträußen, lassen sich durchaus ziemlich einfach auf Kunstblumenbouquets übertragen. Die Ergebnisse verblüffen, wie man den fotografischen Darstellungen entnehmen kann.

Da Seidenblumen kein Wasser benötigen, kann man sehr gut auch Körbe verwenden, um die Blumengebinde zu gestalten. Weiße Amaryllis wirken in Glas- und Porzellanvasen umwerfend. Rhythmische Wiederholungen überzeugen ebenfalls. Passionsblumen und Clematis eignen sich sehr gut als Deko für Glasvasen, aber auch bepflanzte Seidenblumengefäße haben einen erstaunlichen Effekt.

Inspiriert haben mich blaume Primeln unter einer Glasglocke und ein Rosenkranz, noch mehr aber die Orchideen. Diese Blumen stehen echten in nichts nach, wenn man mal vom Duft absieht.

Freesien und Ranunkeln sind ein schöner Seidenblumenschmuck, den man hübsch gestalten kann. Bei den Sommerblumen steht bei mir der Rittersporn an erster Stelle und bei den Herbstarrangements die Hortensien. Nicht alle Seidenblume überzeugen mich auf gleiche Weise.

Ich weiß, dass mit der Schönheit auf den Bildern nicht übertrieben wird, denn ich kenne einen Seidenblumenladen in der Altstadt von Mainz, der mich immer wieder verlockt, das ein oder andere Stäußchen zu kaufen und es anstelle von echten Blumen zu Geburtstagen zu verschenken.

Auf die Idee selbst Seidenblumen zu binden, bin ich bislang nicht gekommen. Dieses Buch jedoch inspiriert mich.

Abgebildet ist u.a. ein praller Herbststrauß mit Englischen Rosen, Clematisblüten, Skimmien, Brombeeren, magnaroten Beeren und Holunderbeeren. Mit dem werde ich beginnen und demnächst ein Foto zur Ansicht in meinen Gartenblog stellen:-))

Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.