Rezensionen:

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Rezension:Vom Glück mit Büchern zu leben (Gebundene Ausgabe)

"Wenn ich ein Buch aufschlage, ändert sich alles, eine Sprache entfaltet sich, eine andere Welt kommt mir nah ich trete aus mir selbst heraus." (Felicitas von Lovenberg) 

Die Autorin Stefanie von Wietersheim hat gemeinsam mit der freien Fotografin Claudia von Boch dieses sehr schöne, reich bebilderte Buch auf den Weg gebracht, das besonders jenen Menschen gefallen wird, die nicht nur gerne Bücher lesen, sondern diese ebenso gerne sammeln. Zu diesen Menschen zähle auch ich....... In der Einleitung reflektiert von Wietersheim zunächst, weshalb wir überhaupt lesen und konstatiert, dass Bücher als mobile Rettungsinseln unersetzlich sind. Wieso lassen Menschen teure Regale für Bücher zimmern oder ganze Räume oder gar Anbauten für sie errichten, fragt von Wietersneim ihre Leser. Ganz einfach, weil Bücher einen schönen Rahmen brauchen und man auf diese Weise den Autoren Respekt zollen kann. Bücher sind keine Wegwerfware. Bücher sind Kulturgüter, die man sorgfältig bewahren muss.

. Bei den Reportage-Reisen eruierten die beiden Damen unterschiedliche Spielarten des Zusammenlebens mit Büchern, Ziel der war es, nicht besonders prachtvolle Bibliotheken zu zeigen, sondern stattdessen zu vermitteln, wie Menschen mit ihren Büchern zusammenleben und welche Liebesgeschichte sie mit ihnen verbindet.

Die Buchparadiese folgender Persönlichkeiten werden vorgestellt: Felicitas von Lovenberg (Literaturkritikerin FAZ); Christine Gräfin von Brühl und Schrat (Autorin und Bildender Künstler); Johanna Rachinger (Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek), Ildikó von Kürthy (Buchautorin und Journalistin); Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (Unternehmer); Necla Kelek (Publizistin und Islamkritikerin); Florian Langenscheid (Verleger und Autor); Blanca Bernheimer (Galeristin); Prinz Asfa-Wossen Asserate (Autor); Regina Moth (Buchändlerin); Folge Tegetthoff (Märchendichter – und Erzähler); Mafalda Prinzessin von Hessen (Bühnebildnerin); Oliver Jahn ( Journalist und Chefredakteur von AD); Sibylle Canonica (Schauspielerin); Vitalie Taittinger (Künstlerische Leiterin des Champagnerhauses); Albrecht Mayer (Soloboist der Berliner Philharmoniker); Ivo Wessel (Kunstsammler); Gerhard Steidl (Verleger); Barbara Schöneberger (Moderatorin und Entertainerin); Wolfgang Siebeck (Gourmetkritiker und Buchautor).

Über das Leseverhalten dieser Personen erfährt man im Buch mehr als ich erwartet habe, lernt durch Fotos auch die einzelnen Bücherparadiese kennen und liest auch, wie dort die vorgestellten Buchliebhaber mit ihren Büchern leben. Den einzelnen textlichen Persönlichkeitsporträts folgen jeweils Kurzinfos zu Punkten wie etwa: Ein Buch, das mein Leben verändert hat. Ein Buch für Stunden der Melancholie. Ein Buch, das ich gerne geschrieben hätte. Ein Buch, das auf meinem Nachtisch liegt.

Es hat mich gefreut bei einer der Personen die gleiche Bibliothek eines französischen Herstellers entdeckt zu haben, wie ich sie besitze. Diese Bibliothek hat den Vorteil, dass man in den Regalen doppelt so viele Bücher unterbringen kann, wie in anderen Bücherwänden.

Es führt zu weit hier auf die einzelnen Personenporträts näher einzugehen. Die Liebe zum Buch ist bei allen vorgestellten Persönlichkeiten auf jeden Fall so groß, dass sie ihren Schützlingen einen wirklich schönen Rahmen bieten möchten.

Zu Ende des Buches sind die Lieblingsbuchhandlungen der Protagonisten und weitere gute Buchhandlungen aufgelistet.

Ob die Welt des gebundenen Buches zukünftig noch Bestand haben wird, sei dahingestellt. Es liegt an uns Lesern.

Empfehlenswert, für alle die gebundene Bücher lieben und sich darüber freuen möchten, dass auch andere Leser ihnen ein schönes Zuhause schenken.

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Rezension:Mit Stil: Bei großen Sammlern und Galeristen zuhause

Dieser Bildband präsentiert beeindruckende Häuser und Wohnungen großer Sammler, Antiquitätenhändler und Galeristen. 32 Wohnsitze auf dieser Welt geben Zeugnis vom exzellenten Stilempfinden ihrer Besitzer. Diese Wohnbeispiele befinden sich in Berlin, Los Angeles, New York, Chicago, San Francisco, London, Paris, Südfrankreich, Istanbul sowie in Belgien.

Zu jedem Wohnsitz und dessen Besitzer erfährt man in einem jeweils einseitigen Text Wissenswertes. Anhand von umfangreichem Bildmaterial kann man sich dann immer einen guten visuellen Eindruck von der Gestaltungsvielfalt verschaffen.

 Bei den Eigentümern handelt es sich um: Alexander Schütz, Asli Tunca, Axel Vervoordt, B4 20 TH Century Design, Blackman Cruz, Christina Grajales Gallery, David Gill Galleries, De Vera, Downtown, Eccola, Florence Lopez Antiques, Frémontier Antiquaires, Galerie Half, Galerie Patrick Seguin, Galerie Saint Jacques, Gallery Bac, Hedge Gallery, Ingrao, J. F. Chen, John Salibello Antiques, Lawson-Fenning, Magen Gallery, Mondo Cane, Richard Shapiro Antiques, und Works of Art/Studiolo, Roark Modern, Robert Stilin, T.C. Donobedian`s Paris Flea; Todd Merril Antiques 20 TH Century, Weinberg Modern und Wright.

Sehr angetan bin ich von dem Domizil der Designerin Asli Tunca und ihrem Gatten, dem Maler Carl Vercauteren in Istanbul, das mit einer originellen Ansammlung von Antiquitäten eingerichtet ist, zu denen zwei Sphinxe aus Sandstein und ein raumgreifender Kabinettschrank aus Antwerpen zählen. Der Durchgang ins Schlafzimmer besteht aus Schnitzwerk aus einem alten Schrank aus dem 19. Jahrhundert. Eine hinreißende Atmosphäre.

Gefallen hat mir auch das Domizil des Designers und Antiquitätenhändlers Axel Vervoordt in Belgien und hier im Speziellen der "Orient-Saal". Die chinesische Buddha- Skulptur stammt aus dem 13. Jahrhundert und besteht aus einst farbigem Holz...... Es macht große Freude, sich mit dem Stilempfinden der einzelnen Besitzer vertraut zu machen und die vielen Objekte und Accessoires zu betrachten, sowie sich über den Einfallsreichtum von Designern ein Bild zu machen. Unmöglich an dieser Stelle umfangreiche Fotobeschreibungen vorzunehmen.

Eine meiner Lieblingswohnungen im Buch ist jene des Antiquitätenhändlers in der 4. Generation Patrick Frémontier. Nach meinem Stilgefühl handelt es sich bei diesem Domizil um das edelste. Allein die Lampen aus venezianischem Glas sind eine Augenweide, die in Verbindung mit den vielen Skulpturen erahnen lassen, mit wie viel Überlegung hier die Wohnräume eingerichtet worden sind.

Dieser Bildband ist ein Hochgenuss für alle, die schön eingerichtete Räume lieben und sich gerne  inspirieren lassen.

Empfehlenswert.

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Rezension: Farbtrends- Axel Venn

Der Autor Prof. Axel Venn ist Professor für Farbgestaltung und Trendscouting an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Er befasst sich seit vielen Jahren mit Farbe und arbeitet mit dieser. Als Farb- Trend- und Ästhetikberater genießt er internationales Renommee. Das vorliegende reich bebilderte Buch hat er gemeinsam mit der Dipl. Designerin Janina Venn-Rosky auf den Weg gebracht.

Dass Farben Trends prägen, ist klar. Wer sich für Farbtrends in Wohnungen interessiert, wird hier viele inspirierende Ideen vorfinden. Bei allem ist natürlich die Funktionalität des Wohnens Voraussetzung für die vielen ästhetischen und sinnlichen Aspekte. Es geht bei der Wohnraumgestaltung nicht nur um Repräsentation, sondern auch um Gesundheit und Wohlbefinden. Der Autor erinnert hier,   um ein Beispiel zu geben, an einen körpergerechten Sessel, der wichtig für die Entspannung ist. Wobei Komfort durchaus weit mehr als ein ergonomisches Design umfasst. 

Mittels der richtigen Mischung aus Licht, Farbe und Form kann man den Wohnkomfort erheblich steigern. Man erfährt viel über Trendwelten und ihre Merkmale. Wie man liest, ist die Wohnkultur folkloristischer geworden. Die neuen Formen des Ambientes sind weitaus ökologischer, nachhaltiger, ressourcenschonender und langlebiger gestaltet, (vgl.: S.22). 

Erläutert werden die Trends für die Stilrichtungen des „City Chalet“, „ Modern Times“, „Houses of Comfort“ und „Colour Power“. Aufgeklärt wird man über die Farben und ihre Wirkung auf uns und auch darüber, dass Licht das Lebenselixier an sich darstellt. Anhand von Schaubildern lernt man Lieblingsfarben in den bestimmten Jahres- und in Urlaubszeiten kennen, aber auch Farben, die man zu bestimmten Zeiten oder Anlässen weniger schätzt, werden benannt. 

Mittels  Farbkreisen werden angenehme Farben, Komfortfarben, Geborgensein-Farben und Sicherheitsfarben vorgestellt und zweckbezogen erläutert. Dann folgen für die weiter oben genannten Stilrichtungen Erläuterungen zu Farbe, Assoziation, Raumwirkung und Sozialfunktion. Anschließend beginnt die Umsetzung, die bestens erklärt wird. Die Fotos machen Lust, sofort zur Tat zu schreiten. 

 Am meisten angetan hat es mir die Farbenbracht für Kreative. Die sind jene des Bildschirms, der schnell bewegten Bilder ohne Stop und ohne Übergang. Lifestyle als buntes, spannendes Erlebnis, was kann es schöneres geben 

Empfehlenswert.

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Rezension: Andrew Martin- Interior Design Review

teNeues erteilt im Hinblick auf Andrew Martin, dem Mann, der diesen exzellenten Bildband auf den Weg gebracht hat, nachstehende Informationen, die ich im Vorfeld meiner Rezension zitieren möchte, weil dieser Text perfekt die Wesentlichkeiten zum Herausgeber und dem Buchinhalt wiedergibt:

 "Andrew Martin ist eine der bekanntesten Einrichtungsfirmen der Welt mit Verkäufen in über 50 Ländern. Von der Sunday Times als "Oscar der Interior Design Welt" geadelt, präsentiert das Standardwerk der Inneneinrichtung auch in diesem Jahr die weltbesten Designer und ihre atemberaubenden Entwürfe. Der Andrew Martin Interior Design Review stellt rund 100 Designer vor und zeigt auf mehr als 1000 Abbildungen die unterschiedlichsten Stile aus aller Welt. Vorgeführt werden exzellente Einrichtungen, ob nun in Privathäusern, Hotels, Restaurants oder Superjachten, deren Stile ebenso klassisch wie extravagant sind – vom modernen klaren Stil Skandinaviens über den klassischen amerikanischen Stil bis hin zum Glamour Asiens bleibt Ihnen kein Einblick verwehrt. Der Andrew Martin International Interior Designer of the Year zieht Einsendungen aus aller Welt an." 

Nun meine Bemerkungen zum Buch: Diese Designer werden textlich (in Englisch) allesamt kurz porträtiert, anschließend lernt man jeweils anhand von Bildern ihre Art der Gestaltung kennen. Dabei trifft man auf Farb-und Formkompositionen aller Art und hat Gelegenheit sich vielschichtig inspirieren zu lassen. Silvio Rech und Lesley Carstens warten mit afrikanischen Stilelementen auf, die mich sehr beeindrucken, aufgrund der Farbkombi Braun-Grau-Weiß. Überaus edel und mit dem Versprechen verbunden, in einem solchen Umfeld Abenteuer aller Art zu erleben.

 Einige der gestalteten Räume sind für meinen Geschmack zu überladen, obschon der Gesamteindruck harmonisch und stimmig ist. Viele Räume erzählen Geschichten und lassen Rückschlüsse auf die Gedankenwelt der Gestalter zu. Stilmix entspricht im Grunde am meisten der Gedankenwelt eines gebildeten Menschen und doch sind es die Ideen eines Chang Ching-Ping, die mich besonders faszinieren, weil sie ins Hier und Jetzt führen mit ihren zur Konzentration motivierenden klaren Linien, die Erinnerungen an das Gestern völlig aussparen. In einer solchen Atmosphäre lässt sich unbeschwert leben, wie ich mir gut vorstellen kann.

Wer Freude an schönen Räumen hat und sich über den Zeitgeist der derzeit angesagten Designer informieren möchte, findet in diesem Prachtband alles, was sein Herz begehrt.

 Empfehlenswert. 

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Rezension: Lars Bolander- Interior Design Inspiration

Der Designer Lars Bolander stellt in diesem grandiosen Bildband viele seiner Gestaltungsideen vor. Nadine Kalachnikoff, die Ehefrau und Geschäftspartnerin dieses Stardesigners, berichtet im Vorwort, wo sie ihren Lars kennengelernt hat und charakterisiert den Mann an ihrer Seite als einen Wirbelwind, „ein aus Emotionen und Einsichten bestehender Tornado“.  Seine Lieblingsfarbe ist Grau. Diese Farbe überzieht er, so Nadine, gerne mit lebhafteren Farben. Er liebt das Licht, Antiquitäten, Reproduktionen und moderne Stücke, vergisst Kalachnikoff nicht zu erwähnen.

Lars Bolander erzählt in seiner dann folgenden Einleitung, von seiner schwedischen Herkunft. Sein Großvater war Eigentümer einer großen Fabrik für Glasfertigung. Er berichtet von seinem Werdegang als Designer und in diesem Zusammenhang, dass eine glückliche Fügung ihn mit Gunther Sachs und dessen Familie zusammengebracht habe. Reisen beeinflussen ihn, wie er schreibt, bei seinen Gestaltungsideen, in deren Umsetzung er gerne klare einfache Linien, Antiquitäten und eine helle Farbpalette mit theatralischen Kunstwerken und Objekten, die er in aller Welt mit Sorgfalt ausgewählt hat, bevorzugt.

Bolander zeigt zunächst seine Gestaltungsideen in seinem Haus in Bamboo Hill (West Palm Beach) und erläutert diese kurz in englischer, deutscher, französischer und japanischer Sprache. Die Beschreibung eines Raumes im Detail im Rahmen einer Rezension  ist aufgrund der Fülle an Gegenständen nicht möglich. Unzählige Antiquitäten, schöne Bilder, ein geschmackvoller Stilmix bei den Möbeln und Bildbände in dafür vorgesehenen Regalen wirken überaus inspirierend und entsprechen völlig meinen Geschmacksvorstellungen. 

Seite für Seite wird man in der Folge mit neuen Gestaltungsideen  konfrontiert. Grauer Korbmöbel mit pink- und brombeerfarbenen Bezügen wirken keineswegs aufdringlich, weil die Farbakzente nur dezent gesetzt wurden.  Eine Terrasse ist geradezu fernöstlich gestaltet. Das Haus erzählt die Geschichte seines Besitzers, der in der Lage ist all die Eindrücke harmonisch miteinander zu verbinden. Dazu sind nicht viele Menschen wirklich in der Lage. 

Bolander stellt nicht nur anhand von Bildern von ihm gestaltete Räume unterschiedlicher Häuser vor, sondern er schreibt auch über Menschen, die für ihn eine Bedeutung haben bzw. hatten. Zu diesen Menschen gehörte, wie eingangs bereits erwähnt, auch Gunther Sachs, dessen hohes Maß an Geschmack, Stilgefühl und Ästhetik ihn und den Stardesigner vom ersten Augenblick des Kennenlernens miteinander verbunden hat.

Immer wieder erfährt man, wo sich die einzelnen Objekte befinden, die der Farb- und Formkünstler eingerichtet hat. Jeder Raum hat seine besondere Note. Kunst spielt stets eine Rolle, so auch im „Minimalist Townhouse“ von Gunther Sachs, in dem sich heute neben zeitgenössischen Kunstwerken auch persönliche Fotos von Gunther Sachs befinden. 

Wer Inspiration sucht für die Gestaltung eigener Räume oder aber sich einfach nur gerne in Wohnwelten auf höchsten Niveau vertieft, wird in diesem Buch mit Sicherheit das Finden, wonach er sucht. Sehr empfehlenswert.

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Rezension: Die besten Bäder zum Wohlfühlen (Gebundene Ausgabe)


Dieses Buch 33 Traumbäder, die durch ein gelungenes Miteinander zwischen Bauherren und Bauplaner verwirklicht wurden.

Wie man eingangs bereits erfährt, sagen Trendforscher, die sich mit den langfristigen Entwicklungen in den gesellschaftlichen Auffassungen und Orientierungen befassen, dass das Bad immer mehr zum Ort der Gesundheitsvorsorge und Selbsttherapie wird.

Die Bäder im vorliegenden Buch zeichnen sich dadurch aus, dass Komfort und Design bestens miteinander harmonieren und wohltuende als auch gesundheitsfördernde Aspekte an zahlreichen Stellen präsent sind. Solche Stellen sind überall dort, wo Wasser fließt und in diversen Darreichungsformen auf den Körper trifft, um genossen zu werden, zudem in Form von wohlgestalteten Leuchten, angenehmen Farben, schönen Materialien und Wärme in unterschiedlichen Facetten.

Die einzelnen im Buch gezeigten Bäder werden genau beschrieben und Bilder sorgen für einen guten visuellen Eindruck. Man erfährt, wer die Hersteller aller Dinge, die erörtert werden, sind und teilweise auch, was man für die einzelnen Bäder berappen muss. Wenig ist es nicht gerade. Aber das ist klar, wenn man sich den Aufwand und die Qualítät vor Augen führt.

Die vier Interviews im Buch sind lohnenswert zu lesen, hier vor allem das Interview mit Dr. med Henning, die dazu Stellung nimmt, was man im privaten Bad für die Gesundheit tun kann.

Ich staune über die Möglichkeiten der Badezimmereinrichtungen selbst im kleinsten Bad und auch über das interessante Design von Badewannen. Sehr inspirierend.

Adressenmaterial und ein Herstellerverzeichnis sind beigefügt.

Empfehlenswert.

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Rezensionen:Einfamilienhäuser - Das ultimative Planungsbuch: Grundrisse, Materialien, Details (Gebundene Ausgabe)

Wolfgang Bachmann und Arno Lederer thematisieren in diesem reich bebilderten Planungsbuch 70 aktuelle Einfamilienhäuser, deren bauliche Anforderungen untergliedert sind in:

Schwierige Grundstücke, Auflagen und Bedingungen

Bauen in der Landschaft, Naturnähe in Feld, Wald und Wiese

Hanggrundstücke, komplizierte Gründungen- schöne Aussicht

Kleine Häuser, wirtschaftliche Lösungen

Introvertierte und einseitige Orientierung

Besondere Formen; geometrische Ordnung oder freie Komposition

Umbauten, Fortsetzungen, Einfügen in gewachsene Umgebungen

Abteilbare Grundrisse für Einlieger, Gäste und Arbeitsplätze


Arno Lederer erinnert in seinen Betrachtungen daran, dass den Architekten zwar die Schlüsselrolle des Planens zukommt, doch ihr Berufsstand nicht alle notwendigen Planungsleistungen erbringen kann. Deshalb gilt auch eine Sorgfaltspflicht bei der Auswahl der Ingenieure, die sich um die Haustechnik, d. h. um Heizung, Sanitär und Elektro oder um das Tragwerk des zukünftigen Gebäudes kümmern.

Anhand von Lage- und Bauplänen und vielen Fotos erhält man einen visuellen Eindruck von den vorgestellten und näher beschriebenen Einfamilienhäusern. Es werden zudem stets die Namen der Architekten genannt und man wird über die Art des Grundstücks, die Grundstücksgröße, die überbaute Fläche, die Wohnfläche, die Nutzfläche, den Bruttorauminhalt, die Anzahl der Bewohner, den Baubeginn, die Fertigstellung, die Bauweise und Baukonstruktion, die Baukosten etc. umfangreich informiert.

Das Planungsbuch zeigt, welche interessanten Möglichkeiten modernes Wohnen bietet. Bei vielen der vorgestellten Häuser dominiert kühle Sachlichkeit. Die Räume sind perfekt gestylt, die Lichtverhältnisse ideal, aber nicht wenige der Häuser wirken beinahe futuristisch und insofern fast unnahbar. Man muss sich von alten Wohnvorstellungen erst einmal lösen, um sich in diese schöne, neue Welt einzupassen. Wie immer ist Flexiblität gefordert, auch letztlich zu unserem Vorteil.

Ein inspirierendes Buch. Mein Lieblingshaus im Buch ist die "Villa Rotanda" in den Niederlanden. Ein Traumhaus, in dem sich die Bewohner gewiss wohlfühlen.

Empfehlenswert.

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Rezension: Modern und zeitlos wohnen (Gebundene Ausgabe)

Das vorliegende Buch von Wim Pauwels ist ein Referenzwerk zur zeitgenössischen Architektur und Einrichtung. Es enthält Hunderte neuer, bisher unveröffentlichter Aufnahmen modernder Häuser und Innengestaltungen.

Das reich bebilderte Buch ist untergliedert in die Kapitel: Eingangsbereich, Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Badezimmer, Schlafzimmer und Ankleide, Räume zum Entspannen, Arbeitsräume, Rund ums Haus und im Garten.

Zu Beginn eines jeden Kapitels erfährt man stets erst einmal Allgemeines zu dem entsprechenden Bereich. So liest man gleich zu Beginn, dass der Eingangsbereich die Verbindung zwischen der Welt draußen und dem Leben im Haus darstellt. Eng verknüpft sind hier funktionale und ästhetische Aspekte und von entscheidender Bedeutung soll hier die Dauerhaftigkeit der Materialien sein. Wobei Stimmung und Einrichtung dieser Räumlichkeiten besondere Aufmerksamkeiten erforderlich machen. Wissen sollte man, dass das Entree jeden Besucher ins Haus führt und aus architektonischer Sicht das Herzstück einer Wohnung darstellt, um das alle Räume geordnet sind, (vgl.: S. 15)

Die einzelnen visuellen Beispiele werden stets kurz erläutert. Man erfährt immer die Internetpräsenz der Architekten und Internet-Spezialisten im Rahmen der Bilderläuterungen.

Die vorgestellten Wohnzimmer gefallen mir besonders gut, weil das Design der Räume und der Möbel raffiniert und schlicht zugleich anmuten. Besonders begeistert bin ich von einem Einrichtungskonzept in einer Penthousewohnung am südlichen Rand von Brüssel, die wegen der klaren Linien besticht.

Die Wohnlandschaften in Weiß sind alle sehr schön, aber verschmutzen zu schnell. Ein helles Grau finde ich letzlich interessanter.

Wunderschöne Ideen in puncto Speiseräume warten auf den Betrachter. Hier hat es mir ein klassisch modernes, wohnliches Ambiente angetan, das die Handschrift der Interior Designerin Fabienne Dupont trägt,

Auf Seite 111 lese ich den Satz "Eine ansprechende Küche spiegelt den Lebensstil der Eigentümer wider, darum sind deren Bedürfnisse bei der Konzeption das A und O", und frage mich, weshalb das nicht für alle Räume gilt.

Sucht jemand Inspiratonen wird er auch im Bereich Küche viele finden. Ich staune über die Möglichkeiten und bin am meisten begeistert von einer ebenholzfarbenen Boffi-Küche mit einem modernen Esstisch und geschmackvollen Stühlen von De Padova, wobei meine Erfahrung mir zuflüstert, dass diese Stühle nicht ewig halten.

Die eckigen Badewannen im Buch sind nicht mein Fall. Hier begeistern mich mehr die abgerundeten Formen. Sehr schön ist hier eine frei im Raum stehende Wanne mit Waschbecken von Agape, Armaturen Dornbracht, Vorhänge Horne Sails, Spiegelschrank und Unterschränke nach Entwurf von Charles Zana. Der Boden ist hier mit Burgunderstein bedeckt, (vgl.: S. 175).

Die Vorschäge für Schlafzimmergestaltungen finden nur bedingt meine Zustimmung. Hier tendiere ich zu einer anderen Farbwahl. Doch das ist Geschmackssache.

Die Arbeitsräume hingegen treffen vollkommen mein Geschmacksempfinden. Je gerader die Linien, desto besser kann man sich konzentrieren. In einem Arbeitsraum darf nichts ablenken. Der Arbeitsplatz in einem friedlichen Umfeld nahe dem Meer ist ein Projekt von Peter Popeye. Dort würde ich gerne schreiben, viele Stunden am Tag und am Abend.

Die Vorschläge für den Außenbereich und den Garten sind auch sehr gut. Klare Linien in Verbindung mit der Natur: Das ist es überhaupt.

Der generelle Verzicht auf Stilelemente vergangener Zeiten würde mir in manchen Räumen nicht leicht fallen, auch der Verzicht auf mediterrane Farbtöne wäre eine Überwindung, aber letztlich glaube ich, dass die Gestaltungsideen des vorliegenden Buches bei einem eventuellen wohnlichen Neuanfang von mir den Zuschlag bekämen, weil die Klarheit der Linien und die edlen Materialien, die durch nichts in den Hintergrund geraten, mich letztlich überzeugen würden. In solchen Räumen ist kein Platz für das Gestern. In solchen Räumen ist man im Hier und Jetzt angekommen und darf sich wohl fühlen, ohne Befangenheit.

Empfehlenswert.
 
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Rezension:Wohnen mit französischem Charme - Inspirierende Ideen für Dekoration und Einrichtung (Gebundene Ausgabe)

Die Lifestyle-Designerin Carolyn Westbrook hat dieses traumhafte, reich bebilderte Buch auf den Weg gebracht, das Wohnideen mit französischem Charme vorstellt.
Ihr Buch untergliedert sie in die Kapitel:

-Eine französische Romanze

-Das französische Landhaus

-Das französische Bauernhaus

-Traditionell Französisch

-Modern Französisch

-Französisch Blau

-Präsentation

Die Autorin beschreibt die einzelnen Gestaltungsideen und erläutert all das, was auf den Bildern zu sehen ist. "Eine französische Romanze" eignet sich meines Erachtens nur bedingt für eine Wohnung, in welcher auch Männer oder sachlich orientierte Frauen leben. Die Farben Weiß und Rosa dominieren hier. Geschnürte Hussen bringen die Illusion von Couture mit ins Spiel, liest man und nickt. Putten und Madonnen, auch all die anderen Dekorationsgegenstände passen gut zueinander, aber überfordern rational tickende Menschen eindeutig. Trotz allem schön, aber nicht wirklich etwas zum Wohnen.



Ganz anders ist der französische Landhausstil. Ein französisches Landhaus strahlt vor allem Heiterkeit aus, erfährt man und hat Gelegenheit sich diesbezüglich auf den Bildern zu überzeugen. Die Autorin erläutert Details eines solches Stils, der von den dezenten Farben her meinem Geschmack entspricht. Orange-, Grün-, und Goldtöne verleihen den Räumen eine warme Atmosphäre. Die französischen Sessel bestechen durch ihre augenscheinliche Bequemlichkeit. Ein Traum ist die französische Landhausküche, die bereits erahnen lässt, dass man hier gut zu kochen versteht.



Im französischen Bauernhaus begeistert mich auch die Küche am meisten, die mit schönem Geschirr und vielen brauchbaren Accessoires ausgestattet ist. Weit mehr kommt mir der traditionell französische Stil entgegen, wie ich ihn in der eignen Wohnung bevorzuge, ein zeitloser Stile mit Möbeln, wie Grange sie herstellt. Die Ideen im Buch dazu sind bestens.



Auch die moderne Variante und "Französisch Blau" haben das gewisse Etwas. Hier werden zum Schluss alte Muschelkästen zu Dekorieren gezeigt. Eines dieser französischen Muschelkästchen schenkte mir die Nachbarin meiner Eltern als ich vier Jahre alt war. Sie muss damals demnach in Frankreich ihre Ferien verbracht haben. Ich verwahrte in dem Kästchen damals meine besonderen Schätze auf, so etwa die ersten Briefmarken aus fernen Ländern. Die allererste kam aus Peru. Lang ist her.



Das Dekorationsbuch zeigt mir, dass man mit solchen Trödel hübsche Gestaltungsideen umsetzen kann und warnt mich davor, mich vorschnell von den geliebten Dingen des Gestern zu trennen, denn auch sie finden letztlich irgendwo ihren Platz, wenn man bereit ist ihnen Raum zu schenken.



Empfehlenswert.

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Rezension:Living in Style London (Gebundene Ausgabe)

Dieser Bildband der Innenarchitektinnen Geraldine und Monika Apponyi stellt eine umfassende Auswahl der besten Interieurs namhafter Designern wie Tara Bernerd, Rabi Hage, Stephan Ryan und vielen anderen vor, deren Begabung darin besteht, die perfekte Einheit zwischen einmaligen, architektonischen, nicht selten historischen Räumen und deren Bewohnern herzustellen.

Wie Geraldine Apponyi in ihrer Einleitung bekundet, haben diese Innenarchitekten nicht bloß Räume geschaffen, die besonders stilvoll, elegant, individuell und exquisit sind, sondern sie auch mit praktischen und alltagstauglichen Interieurs ausgestattet. Alle gezeigten Wohnungen befinden sich übrigens in London.

Die Texte dieses reich bebilderten Buches stammen aus der Feder von Judith Wilson. Diese Erläuterungen zu den gezeigten Wohnräumen sind in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt.

Keine Inneneinrichtung gleicht der anderen, insofern gibt es viel zu beäugen. Manche Räume sind recht exzentrisch eingerichtet und für meinen Geschmack zu überladen mit Gegenständen, die es verdient hätten, als Solitäre zur Geltung zu kommen. Dies gilt nicht zuletzt für die Wohnung des Meisters zeitloser Raumgestaltung Christopher Gollut, dessen Wohnzimmer mich an Räume aus den Zeiten Oskar Wildes erinnert und für meinen Geschmack übermäßig plüschig und rückwärtsgewandt anmutet.
Gefallen hat mir die Kreation des Innenarchitekten Veere Grenney in der Beletage eines Gebäudes am Themseufer, deren Zimmerflucht sich über eine Breite von 18 Metern erstreckt. Wiederkehrende, zumeist beigefarbene Materialen und Formen sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.

Auffallend ist, dass die Innenarchitekten mit Stoffen und Kissen, Büchern, Lampen und Bildern es immer schaffen, den Räumen ihren individuellen Stempel aufzudrücken, selten stehen wirklich die Möbel im Vordergrund oder kommen einzelne Objekte zu Geltung. Michael Reeves ist einer der Ausnahmeinnenarchitekten, dem es gelingt, dem Wunsch seiner Auftraggeber zu folgen und durch ein neutrales Interieur, die Kunstsammlung der gezeigten Wohnung wirklich zu würdigen.

Auf den letzten Seiten werden die Innenarchitekten, deren Arbeiten im Buch thematisiert werden, kurz porträtiert und man erfährt auch Wissenswertes zu Autorin Judith Wilson.

Inspirierend und lehrreich sind die gezeigten Einrichtungsmöglichkeiten allemal.

Empfehlenswert.

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