Rezensionen:

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Rezension: Modern und zeitlos wohnen (Gebundene Ausgabe)

Das vorliegende Buch von Wim Pauwels ist ein Referenzwerk zur zeitgenössischen Architektur und Einrichtung. Es enthält Hunderte neuer, bisher unveröffentlichter Aufnahmen modernder Häuser und Innengestaltungen.

Das reich bebilderte Buch ist untergliedert in die Kapitel: Eingangsbereich, Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Badezimmer, Schlafzimmer und Ankleide, Räume zum Entspannen, Arbeitsräume, Rund ums Haus und im Garten.

Zu Beginn eines jeden Kapitels erfährt man stets erst einmal Allgemeines zu dem entsprechenden Bereich. So liest man gleich zu Beginn, dass der Eingangsbereich die Verbindung zwischen der Welt draußen und dem Leben im Haus darstellt. Eng verknüpft sind hier funktionale und ästhetische Aspekte und von entscheidender Bedeutung soll hier die Dauerhaftigkeit der Materialien sein. Wobei Stimmung und Einrichtung dieser Räumlichkeiten besondere Aufmerksamkeiten erforderlich machen. Wissen sollte man, dass das Entree jeden Besucher ins Haus führt und aus architektonischer Sicht das Herzstück einer Wohnung darstellt, um das alle Räume geordnet sind, (vgl.: S. 15)

Die einzelnen visuellen Beispiele werden stets kurz erläutert. Man erfährt immer die Internetpräsenz der Architekten und Internet-Spezialisten im Rahmen der Bilderläuterungen.

Die vorgestellten Wohnzimmer gefallen mir besonders gut, weil das Design der Räume und der Möbel raffiniert und schlicht zugleich anmuten. Besonders begeistert bin ich von einem Einrichtungskonzept in einer Penthousewohnung am südlichen Rand von Brüssel, die wegen der klaren Linien besticht.

Die Wohnlandschaften in Weiß sind alle sehr schön, aber verschmutzen zu schnell. Ein helles Grau finde ich letzlich interessanter.

Wunderschöne Ideen in puncto Speiseräume warten auf den Betrachter. Hier hat es mir ein klassisch modernes, wohnliches Ambiente angetan, das die Handschrift der Interior Designerin Fabienne Dupont trägt,

Auf Seite 111 lese ich den Satz "Eine ansprechende Küche spiegelt den Lebensstil der Eigentümer wider, darum sind deren Bedürfnisse bei der Konzeption das A und O", und frage mich, weshalb das nicht für alle Räume gilt.

Sucht jemand Inspiratonen wird er auch im Bereich Küche viele finden. Ich staune über die Möglichkeiten und bin am meisten begeistert von einer ebenholzfarbenen Boffi-Küche mit einem modernen Esstisch und geschmackvollen Stühlen von De Padova, wobei meine Erfahrung mir zuflüstert, dass diese Stühle nicht ewig halten.

Die eckigen Badewannen im Buch sind nicht mein Fall. Hier begeistern mich mehr die abgerundeten Formen. Sehr schön ist hier eine frei im Raum stehende Wanne mit Waschbecken von Agape, Armaturen Dornbracht, Vorhänge Horne Sails, Spiegelschrank und Unterschränke nach Entwurf von Charles Zana. Der Boden ist hier mit Burgunderstein bedeckt, (vgl.: S. 175).

Die Vorschäge für Schlafzimmergestaltungen finden nur bedingt meine Zustimmung. Hier tendiere ich zu einer anderen Farbwahl. Doch das ist Geschmackssache.

Die Arbeitsräume hingegen treffen vollkommen mein Geschmacksempfinden. Je gerader die Linien, desto besser kann man sich konzentrieren. In einem Arbeitsraum darf nichts ablenken. Der Arbeitsplatz in einem friedlichen Umfeld nahe dem Meer ist ein Projekt von Peter Popeye. Dort würde ich gerne schreiben, viele Stunden am Tag und am Abend.

Die Vorschläge für den Außenbereich und den Garten sind auch sehr gut. Klare Linien in Verbindung mit der Natur: Das ist es überhaupt.

Der generelle Verzicht auf Stilelemente vergangener Zeiten würde mir in manchen Räumen nicht leicht fallen, auch der Verzicht auf mediterrane Farbtöne wäre eine Überwindung, aber letztlich glaube ich, dass die Gestaltungsideen des vorliegenden Buches bei einem eventuellen wohnlichen Neuanfang von mir den Zuschlag bekämen, weil die Klarheit der Linien und die edlen Materialien, die durch nichts in den Hintergrund geraten, mich letztlich überzeugen würden. In solchen Räumen ist kein Platz für das Gestern. In solchen Räumen ist man im Hier und Jetzt angekommen und darf sich wohl fühlen, ohne Befangenheit.

Empfehlenswert.
 
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Rezension:Wohnen mit französischem Charme - Inspirierende Ideen für Dekoration und Einrichtung (Gebundene Ausgabe)

Die Lifestyle-Designerin Carolyn Westbrook hat dieses traumhafte, reich bebilderte Buch auf den Weg gebracht, das Wohnideen mit französischem Charme vorstellt.
Ihr Buch untergliedert sie in die Kapitel:

-Eine französische Romanze

-Das französische Landhaus

-Das französische Bauernhaus

-Traditionell Französisch

-Modern Französisch

-Französisch Blau

-Präsentation

Die Autorin beschreibt die einzelnen Gestaltungsideen und erläutert all das, was auf den Bildern zu sehen ist. "Eine französische Romanze" eignet sich meines Erachtens nur bedingt für eine Wohnung, in welcher auch Männer oder sachlich orientierte Frauen leben. Die Farben Weiß und Rosa dominieren hier. Geschnürte Hussen bringen die Illusion von Couture mit ins Spiel, liest man und nickt. Putten und Madonnen, auch all die anderen Dekorationsgegenstände passen gut zueinander, aber überfordern rational tickende Menschen eindeutig. Trotz allem schön, aber nicht wirklich etwas zum Wohnen.



Ganz anders ist der französische Landhausstil. Ein französisches Landhaus strahlt vor allem Heiterkeit aus, erfährt man und hat Gelegenheit sich diesbezüglich auf den Bildern zu überzeugen. Die Autorin erläutert Details eines solches Stils, der von den dezenten Farben her meinem Geschmack entspricht. Orange-, Grün-, und Goldtöne verleihen den Räumen eine warme Atmosphäre. Die französischen Sessel bestechen durch ihre augenscheinliche Bequemlichkeit. Ein Traum ist die französische Landhausküche, die bereits erahnen lässt, dass man hier gut zu kochen versteht.



Im französischen Bauernhaus begeistert mich auch die Küche am meisten, die mit schönem Geschirr und vielen brauchbaren Accessoires ausgestattet ist. Weit mehr kommt mir der traditionell französische Stil entgegen, wie ich ihn in der eignen Wohnung bevorzuge, ein zeitloser Stile mit Möbeln, wie Grange sie herstellt. Die Ideen im Buch dazu sind bestens.



Auch die moderne Variante und "Französisch Blau" haben das gewisse Etwas. Hier werden zum Schluss alte Muschelkästen zu Dekorieren gezeigt. Eines dieser französischen Muschelkästchen schenkte mir die Nachbarin meiner Eltern als ich vier Jahre alt war. Sie muss damals demnach in Frankreich ihre Ferien verbracht haben. Ich verwahrte in dem Kästchen damals meine besonderen Schätze auf, so etwa die ersten Briefmarken aus fernen Ländern. Die allererste kam aus Peru. Lang ist her.



Das Dekorationsbuch zeigt mir, dass man mit solchen Trödel hübsche Gestaltungsideen umsetzen kann und warnt mich davor, mich vorschnell von den geliebten Dingen des Gestern zu trennen, denn auch sie finden letztlich irgendwo ihren Platz, wenn man bereit ist ihnen Raum zu schenken.



Empfehlenswert.

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Rezension:Living in Style London (Gebundene Ausgabe)

Dieser Bildband der Innenarchitektinnen Geraldine und Monika Apponyi stellt eine umfassende Auswahl der besten Interieurs namhafter Designern wie Tara Bernerd, Rabi Hage, Stephan Ryan und vielen anderen vor, deren Begabung darin besteht, die perfekte Einheit zwischen einmaligen, architektonischen, nicht selten historischen Räumen und deren Bewohnern herzustellen.

Wie Geraldine Apponyi in ihrer Einleitung bekundet, haben diese Innenarchitekten nicht bloß Räume geschaffen, die besonders stilvoll, elegant, individuell und exquisit sind, sondern sie auch mit praktischen und alltagstauglichen Interieurs ausgestattet. Alle gezeigten Wohnungen befinden sich übrigens in London.

Die Texte dieses reich bebilderten Buches stammen aus der Feder von Judith Wilson. Diese Erläuterungen zu den gezeigten Wohnräumen sind in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt.

Keine Inneneinrichtung gleicht der anderen, insofern gibt es viel zu beäugen. Manche Räume sind recht exzentrisch eingerichtet und für meinen Geschmack zu überladen mit Gegenständen, die es verdient hätten, als Solitäre zur Geltung zu kommen. Dies gilt nicht zuletzt für die Wohnung des Meisters zeitloser Raumgestaltung Christopher Gollut, dessen Wohnzimmer mich an Räume aus den Zeiten Oskar Wildes erinnert und für meinen Geschmack übermäßig plüschig und rückwärtsgewandt anmutet.
Gefallen hat mir die Kreation des Innenarchitekten Veere Grenney in der Beletage eines Gebäudes am Themseufer, deren Zimmerflucht sich über eine Breite von 18 Metern erstreckt. Wiederkehrende, zumeist beigefarbene Materialen und Formen sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.

Auffallend ist, dass die Innenarchitekten mit Stoffen und Kissen, Büchern, Lampen und Bildern es immer schaffen, den Räumen ihren individuellen Stempel aufzudrücken, selten stehen wirklich die Möbel im Vordergrund oder kommen einzelne Objekte zu Geltung. Michael Reeves ist einer der Ausnahmeinnenarchitekten, dem es gelingt, dem Wunsch seiner Auftraggeber zu folgen und durch ein neutrales Interieur, die Kunstsammlung der gezeigten Wohnung wirklich zu würdigen.

Auf den letzten Seiten werden die Innenarchitekten, deren Arbeiten im Buch thematisiert werden, kurz porträtiert und man erfährt auch Wissenswertes zu Autorin Judith Wilson.

Inspirierend und lehrreich sind die gezeigten Einrichtungsmöglichkeiten allemal.

Empfehlenswert.

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Rezension:Vintage Flowers - Zauberhafte Ideen für nostalgische Blumenarrangements (Gebundene Ausgabe

Diesen wunderschönen Bildband hat die Floristin Vic Brotherson auf den Weg gebracht. In der Einführung berichtet sie von ihrer Kindheit in der englischen Grafschaft Cumbria und von ihrem Studium. Bildende Künste hat Brotherson studiert. Da man von Malerei allein nur schwer leben kann, schuf sie sich mit dem Beruf der Floristin ein zweites Standbein und lernte Blumen zu schneiden, zu gestalten und auf diese Weise beseelte Stillleben zu kreieren.

Ihre Gestaltungsideen kann man im Buch näher kennenzulernen. Dabei beginnt sie mit zauberhaften Rosenarrangements. Hier gefällt mir die Idee für Rosen in kleinen Glasflaschen besonders gut, welch die Autorin mit "Rosen-Audienz" umschreibt.

Alle Ideen für die Rosengebinde werden bestens erläutert. Die Königin der Blumen wird mit Wild- und Gartenblumen in Krügen, Töpfen, Marmeladengläsern, Eimern und Teetassen arrangiert, bevor man romantische Tischgestaltungsideen kennenlernen kann. Hier geht es um pudrige Blumenarrangements in nostalgischen Rosatönen, auch um Maiglöckchen und anderes mehr. Ein Gebinde aus rosa Pfingstrosen, Dill und rosa Gartenwicken möchte ich erwähnen, das auf einem runden Holztisch einen ebensolch imposanten Eindruck hinterlässt, wie auf einer weißen Marmorplatte.

Vorgestellt werden des Weiteren einfache Arrangements in Alltagsgefäßen. Die Autorin liebt große lockere Laubzweige und alle Stauden, die sie nach dem Vorbild der Natur oder eines imaginären Gartens arrangiert, sodass sich auf diese Weise die subtilen Details und Farbpigmente der Laub-, Blüten-, und Staubblätter offenbaren. In dickbauchigen, weißen Sahnekrügen ergießen sich beispielsweise üppig blühende Laubzweige und machen deutlich wie edel gerade diese einfachen grün-weißen Sträuße wirken können.

Ausführlich wird Schritt für Schritt erläutert, wie man einen Strauß selbst bindet. Das ist keineswegs einfach, wenn er wirklich hübsch aussehen soll. Jeder, der unkundig einen Strauß zu binden versucht hat, weiß wie niederschmetternd die Ergebnisse sein können.

Anschließend lernt man dann intensive Farbmixideen kennen, so etwa pink- oder orangefarbene Nelken- oder Dahliensträuße, die mich farblich allerdings nicht so sehr ansprechen.

Mein Augenmerk gilt eher den klassisch eleganten Arrangements vergangener Zeiten, bestehend aus Hortensien, Rosen und Wicken, für die die Autorin sehr schöne Beispiele bereithält. Zu den besonders schönen Ideen zählen m.E. der Strauß mit schwarzen Frauenschuhorchideen kombiniert mit petrolfarbenen Hortensien und die zartrosa Rosenköpfe unter einer Glasglocke.

Die Erklärungen zur Verwendung von Maschendraht bei Arrangements finde ich sehr erhellend, auch die originellen Überlegungen zu weihnachtlichen Blumendekorationen, zum Anfertigen von Girlanden und zum Binden von Kränzen.

Brotherson wartet mit einer Materialliste fürs Blumenbinden auf und erklärt, wofür man die einzelnen erwähnten Gegenstände benötigt. Sie erteilt auch einige Faustregeln für Blumenarrangements, stellt Überlegungen zu Vasen an, zeigt wie man einen Strauß in einem Krug gestaltet, Steckschaum richtig nutzt und vergisst nicht einige wichtige Adressen zu erwähnen, z.B. wo man Steckschaum beziehen kann.

Das Buch schenkt dem Leser und Betrachter viele Inspirationen und zeigt, dass man mit wenig Aufwand die Wohnung durch Blumen hübscher gestalten kann.
Empfehlenswert.

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Rezension:Tischdekoration. Anders! (Gebundene Ausgabe)

Dieser Bildband ist schon 2008 erschienen, allerdings ist die dort gezeigte Tischdekoration alles andere als ein alter Hut.

Auf den Weg gebracht hat das Buch die Autorin Petra Harme, der Fotograf Matteo Manduzio und die Stylistin Natascha Sanwald.

Aufgrund der von Johann Lafer beigesteuerten Rezepte hebt sich das Buch von herkömmlichen Büchern, die sich mit Tischgestaltung befassen, auf angenehme Weise ab.

Einleitend erfährt man Näheres zum perfekten Dinner, erhält u.a. Infos für Einladungen, zum Timing, zur Tischordnung, zum Menü, der Musik etc.


Anschließend werden 11 Gestaltungsideen zu bestimmten Ereignissen vorgestellt. Dazwischen findet man immer wieder delikate Rezepte von Lafer, die sich einfach zubereiten lassen.


Die dargestellten Gestaltungsideen sind ohne großen Aufwand nachzuvollziehen. Dezente Farben und wenig Schnickschnack ergeben edle Ergebnisse. Besonders gelungen ist die unkonventionelle Tischdekoration für ein Seafoodgelage. Lafers beigesteuertes Rezept für "Jakobsmuscheln in der Schale mit jungem Spinat und Limonenschaum gratiniert" ist dabei (wie zu erwarten war) erste Sahne.


Kleine Papierschiffchen kann selbst ein Kind falten und geöffnete Austern auf weißen Tellern auf Eis und Seetang, begleitet von Zitronen zu servieren, ist auch keine große Sache. Dennoch werden Gäste begeistert sein und sich fast wie in der Normandie fühlen, wenn man die richtige Musik dezent im Hintergrund ertönen lässt.


Für den kommenden Mai habe ich schon einmal die "Waldmeister-Apfel-Bowle" vorgemerkt. Diese allerdings gibt es nicht mit dem angedachten Winterdekor, sondern mit der Gestaltungsidee "moderne Nomaden". Das Picknick findet nicht wie im Buch gezeigt auf dem Fußboden im Wohnzimmer statt, sondern im Wald, direkt dort, wo der Waldmeister wächst, stilvoll mit weißen Kerzen auf grünem Waldmeisterboden serviert. Was ich damit sagen möchte: die Ideen müssen nicht 1:1 umgesetzt werden, sondern sind als Anregungen gedacht und genau dies macht das Buch reizvoll.


Eine Vielzahl von Bezugsquellen von all dem, was man im Buch bewundern kann, findet man zum Ende des Bildbandes. Das ist für mich kein Kritikpunkt, sondern einzig eine Erleichterung beim Einkaufen von blauen Bändern, Basteldraht oder Jute.

Empfehlenswert.

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Rezension: Judith Wilson- Wohlfühlen

Dieses Buch wurde von der Journalistin Judith Wilson und von dem Fotografen Polly Wreford auf den Weg gebracht. Gezeigt wird wie man sein Zuhause zu einer Wohlfühloase umgestalten kann und zwar ohne tief in den Geldbeutel greifen zu müssen.

Das reich bebilderte Buch ist in drei Themenbereiche untergliedert. Diese lauten Wohlfühl-Stil, Wohlfühl-Motive, Gemütliche Räume.

Zum sogenannten Wohlfühlstil gehört nach Ansicht Wrefords eine Kombination von robusten Möbeln, sanften Farben, unkomplizierten Oberflächen und Wohntextilien, die man ab und an problemlos ausschütteln und reinigen kann. Die Möbel sollen bequem sein und stark genug um die Widrigkeiten des Lebens auszuhalten. Im Buch werden anhand von vielen aufschlussreichen Fotos Beispiele für ein solches Wohngefühl gezeigt. Dabei wird deutlich, dass es bei den Arrangements mehr um einen Lebensstil als um die Wirkung geht. Ausführlich wird erläutert wie man die Räume so plant, dass man sich gut darin bewegen kann und wie man diese gemäß dem Wohlfühl-Stils einrichtet. Nicht nur Wohnungen auf dem Land, sondern auch solche in der Stadt können, wie das Kapitel „Unbeschwerte Urbanität“ zeigt, mittels des Wohlfühlstils zum Paradies werden.

Anhand von vielen „Wohlfühl-Motiven“ wird man gestalterlisch sehr inspiriert. Man erhält gute Beispiele für sanfte Farbtöne in der Wohnung, von angenehmen, pflegeleichten Oberfächen, für unkomplizierte Textilien, für atmosphärische Beleuchtung, schöne Möglichkeiten zum Verstauen und Präsentieren und für Kerzenlicht und Blumenduft.

Gezeigt werden in der Folge entspannte Kücheneinrichtungen, behagliche Wohnzimmer, in denen Bücherregale nicht fehlen sollten, ruhige Schlafzimmer, wohltuende Badezimmer, glückliche Kinderwelten und des Weiteren praktische Rückzugsräume.

Auf den letzten Seiten gibt es eine Fülle von Adressen für die Bezugsquellen.

Mir gefällt der sogenannte Wohlfühlstil allein schon der sanften Farben wegen sehr gut. In solchen Räumen kann man relaxen und sich all den Dingen widmen, die ein gutes Zuhause den Bewohnern bieten soll.

Empfehlenswert.

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Rezension:Wie wir auf dem Land wohnen (Gebundene Ausgabe)

Der britische Autor Stafford Cliff und der französische Fotograf Gilles de Chabaneix haben dieses reich bebilderte, schöne Buch auf den Weg gebracht, das sie als eine Liebeserklärung an die vielen Möglichkeiten, wie wir unser Leben auf dem Land weltweit gestalten können, begreifen.


Untergliedert ist das Buch in die Kapitel

-Landschaften
-Das Haus auf dem Land
-Traditionelle Landhäuser
-Moderne Landhäuser
-Ländliche Details

Im 1. Kapitel werden gute Gründe angeführt, weshalb man auf dem Lande leben sollte. Die Landschaftsbilder sind in unterschiedlichen Gebieten dieser Welt aufgenommen worden. Nicht nur schöne Naturaufnahmen warten hier auf den Betrachter, sondern auch Ablichtungen von Obst- und Gemüsemärkten, von prachtvollen Gärten und pittoresken Landsitzen sowie all dem, was man an Schönem mit dem Begriff "Wohnen auf dem Lande" assoziiert.

Mehr als die Landschaften allerdings haben mich die gezeigten traditionellen Landhäuser interessiert, die man im 2. Kapitel sowohl bildlich als auch durch knappe, inhaltlich informative Texte entgegengebracht bekommt. Traumhafte Esszimmer und Küchen beeindrucken mich hier am meisten, aber auch Schlafzimmer mit Himmelbetten und Bäder mit freistehenden Badewannen sind in diesem Zusammenhang überaus inspirierend.

Den traditionellen folgen moderne Landhäuser, sehr dezent eingerichtet, mit hellen Farben und viel Licht aufgrund begehbarer Fenster.

Schlussendlich wird man mit kleinen, feinen Details vertraut gemacht, die jegliches ländliche Einrichtungskonzept erst voll zur Geltung bringen. Hier haben mich Fenstergestaltungen besonders interessiert, aber auch die offene Kamine.

Ein Buch, das viele gute Ideen in punkto geschmackvollem Wohnen schenkt.

Empfehlenswert.
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Rezensionen:Inspiration!: 100 Ideen zum Wohnen mit Farben, Stoffen und Tapeten (Gebundene Ausgabe)

Elisabeth Wilhide ist die Autorin dieses reich bebilderten Buches, das mit 100 Ideen zum Wohnen mit Farben, Stoffen und Tapeten aufwartet.

Zunächst thematisiert Wilhide Farben, die bei einem sogenannten zeitgemäßen Einrichtungsstil in den letzten Jahrzehnten nur sehr zurückhaltend eingesetzt wurden. Nun ist allerdings Farbe wieder angesagt. Jetzt tritt sie wieder selbstbewusst auf. Blutorange, Kirsche, auch Aquamarin werden ins Auge gefasst. Vitalität hat erste Priorität. Bravo.


Die Autorin zeigt, wie man Farben kombiniert. Dabei verdeutlicht sie anhand von Farbskalen viele Farben und erläutert, wozu diese passen. Zur Sprache gebracht werden u.a. bunte Muster, d.h. freche Streifen, Punkte, Rechtecke und ähnliche Formen auf Stoffen, Wänden etc. So schenken gefärbte Glasscheiben dem Licht eine faszinierende Tönung. Interessant sind diesbezüglich beispielsweise Raumteiler als Farbakzente.
Sehr schön auch ist farbiges Licht, über das man im Buch Näheres erfährt und das es lohnt, in der Wohnung einzusetzen.


Wilhide stellt eine große Anzahl geschmackvoller Tapeten vor mit floralen, monochronen und grafischen Motiven und zeigt, wie man diese als Blickfänger oder anderweitig einsetzen kann.

Des Weiteren kann man sich in Stoffmuster vertiefen, untergliedert in barock, natürlich, monochrom und erhaben. Für gewagte Muster bieten Textilien ein wunderbares Experimentierfeld, wie die Beispiele im Buch dem Leser klar machen.


Traumhaft sind die gezeigten "Kuschelzonen", die nur noch durch urgemütliche, sehr schön gestaltete Schlafzimmern getoppt werden. Hier wird verdeutlicht, was man mittels geschmackvoller Bettwäsche und hübschen Kissen gestalterisch zu Wege bringen kann.

Erwähnen möchte ich, dass sehr gut konzipierte Kapitel "Praxis". Hier wird gezeigt, wie man die Umgestaltung der Wohnung sinnvoll planen und vorbereiten kann und wie man Wände und Decken streicht oder auch tapeziert. Zu Stoff und Innendekoration und Veränderungen von Fußböden und Beleuchtung wird man auch schrittweise aufgeklärt.

Der Praxisteil ist wie ein gutes Kochbuch aufgebaut. Man kann im Grunde nichts falsch machen, wenn man sich brav an die Arbeitsanweisungen hält.

Das Adressenmaterial zum Schluss ist erfreulich umfangreich und insofern brauchbar.

Empfehlenswert.

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Rezension: Lust auf Wohnen.

Die freie Journalistin Holly Becker betreibt den Blog "decor8blog.com", der täglich etwa 35 000 Besucher verzeichnen kann. Das nenne ich erfolgreich. Respekt. Sie und die freie Autorin Joanna Copestick, sowie die Fotografin Debi Treloar haben dieses wunderschöne, reich bebilderte Ideenbuch auf den Weg gebracht, das in 4 große Kapitel gegliedert ist:
1. Raumgefühl

2. Ihr persönlicher Stil

3. Raum für Raum

4. Liebe zum Detail.

Raum für Raum wird eine Bestandsaufnahme vorgenommen und die Umsetzung von Ideen erläutert. Man lernt Grundrisse zu zeichnen und zu lesen, Räume zu formen, das Beste aus baulichen Besonderheiten zu machen, Flächen optimal zu nutzen, Räume zu verbinden und zu trennen. Böden und Wände werden thematisiert, auch Teppiche und Brücken, die auf glatten Holz- oder Betonböden Atmosphäre schaffen.

Man lernt des Weiteren geschickt Räume zu nutzen und sich in Farbmagie zu vertiefen. Es stimmt, dass Farbe Leben und Energie ins Haus bringt. Wem das noch nicht klar ist, wird es nach der Lektüre begreifen.
Wie man seinen eigenen Stil findet, wird dem Leser und Betrachter ausgiebig anhand er vielen praktisch umgesetzten Ideen nahegebracht.

Besonders gefallen mir die Seiten, die Schlichtheit thematisieren. Hier geht es um Zurückhaltung, anstelle von Exzentrik, um Ruhe anstelle von Chaos, um leise Farben, anstelle von Buntheit. In solchen Räumen herrscht nicht selten Weiß vor, kombiniert mit Holz und neutralen Farben. Blickfänger sind wenige Möbelstücke, wie auch verschiedene Oberflächenstrukturen nebeneinander und eine bewusst eingeschränkte Materialauswahl, wie etwa Metall, Holz und Leinen. Grünpflanzen sorgen hier für Akzente, (vgl.: S.74).

Gezeigt wird des Weiteren, welche Möglichkeiten sich bieten, naturverbunden zu wohnen oder auch modern oder mit Gegenständen des Flohmarkts.

Ein besonders Lob möchte ich für das Kapitel "Mit Farben dekorieren" aussprechen. Es ist wirklich erstaunlich, dass man selbst die einfachsten Möbel durch Farben aufpeppen kann. Bunte Stoffe, Accessoires, Patchwork, Blumen und vieles andere mehr können eine vormals düstre Wohnung so verändern, dass die Seele zu hüpfen beginnt.

Man erfährt, wie man eine Küche interessant gestaltet und welchen Sinn es macht, Lieblingsstücke gewissermaßen zur Schau zu stellen.


Luxuriöse Raumgestaltung wird an Fallbeispielen aufgezeigt, auch erhält man Gestaltungsbeispiele für Stauräume und für das Schlafzimmer, das Bad, das Mädchenzimmer, das Jugendzimmer und das Homeoffice.

Sehr gute Ideen findet man auch im Kapitel "Liebe zum Detail". Hier lernt man die Kunst des Arrangierens, kann sich in Spiegelwelten vertiefen, auch in die Welt der Leuchten, der Kissen, der Blumen, des Blumenschmucks, der Vasen, der Krüge, der Schalen, des gedeckten Tisches und dergleichen mehr.

Neben erläuternden Texten und vielen beispielgebenden Bildern wartet eine Fülle von Zitaten namhafter Designer, Stylisten, Floristen etc. auf den Leser, um das Bild abzurunden.

Ein tolles Buch, das den Leser und Betrachter motiviert in der eigenen Wohnung Veränderungen vorzunehmen.

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Rezension:LieblingsDeko: Schöner wohnen mit kreativen Ideen (Gebundene Ausgabe)

Die Textildesignerin Sania Pell ist die Autorin dieses reich bebilderten Buches, das mit vielen kreativen Ideen zum schöneren Wohnen aufwartet.
Untergliedert das Buch in die Kapitel:

In der Küche

Am Fenster

Schlafzimmer

Die Beleuchtung

Deko-Objekte

Geschenke und andere Kleinigkeiten

Im ersten Kapitel zeigt Pell zunächst, wie man Tischsets, Servietten und Serviettenringe gestaltet und nennt natürlich auch das gesamte Material, das man dazu benötigt. Pell fährt mit Etiketten für Vorratsdosen fort und nennt hier, wie bei allen anderen praktisch nutzbaren Dekorationsgegenständen, immer das Material, das man zu deren Herstellung benötigt.

Sehr kreativ finde ich die Ideen in punkto Kreation von Serviettenringen, auch die Idee Blumentöpfe aus angeschlagenen Teetassen zu gestalten, findet meine Zustimmung.

Man lernt hübsche Vorhänge zu nähen und alten Sitzmöbeln ein neues Outfit zu verpassen, einen Überwurf mit Applikationen zu kreieren, witzige Kissen anzufertigen, fantasievolle Bettwäsche zu nähen und vieles andere mehr.

Die Arbeitsschritte werden sehr gut erläutert und Menschen mit etwas handwerklichem Geschick dürften keine Probleme haben, die Dekorationsgegenstände nach der Anleitung zu realisieren.

Ich selbst habe das Buch einer meiner Tanten zum Geburtstag geschenkt und sie damit sehr beglückt. Nach ihrer Meinung lassen sich alle Gegenstände problemlos nachmachen.

Die Bezüge für die Kleiderbügel sehen wirklich lustig aus und die Windlichter sind eine Augenweide. Auch die weiß bemalten Flaschen gefallen mir sehr gut, speziell wenn man sie mit blauen Hortensien füllt. Meine praktisch veranlagte Tante hat diese Dinge bereits kreiert.

Gefreut habe ich mich über die Lavendelkissen, die Tante Hildegard für mich nähte und die nun die Motten im Schrank fernhalten.

50 Dekoideen warten auf Menschen mit emsigen Fingern und alle Ideen sind bestens erläutert, so dass selbst Anfänger Erfolgserlebnisse haben werden.

Empfehlenswert.

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